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Cameron Diaz

US-amerikanische Schauspielerin, Synchronsprecherin und Model
Cameron Diaz (2016)

Cameron Michelle Diaz (* 30. August 1972 in San Diego, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Synchronsprecherin und ein ehemaliges Model.

Inhaltsverzeichnis

Leben und KarriereBearbeiten

Cameron Diaz’ Vater stammt aus Kuba, mütterlicherseits hat sie deutsche, englische und indianische Vorfahren[1]. Sie ging mit Snoop Dogg auf der High School in eine Klasse.[2] Mit 16 Jahren verließ sie ihr Elternhaus und arbeitete in den folgenden fünf Jahren als Model in verschiedenen Ländern, darunter Japan, Australien, Mexiko und Frankreich.

Im Alter von 21 Jahren kehrte sie nach Kalifornien zurück, arbeitete zunächst weiterhin als Model unter anderem auch in einem BDSM-Video[3] und sprach in Die Maske (1994) für die weibliche Hauptrolle vor. Der Kinoerfolg brachte ihr weitere Rollen in Filmen wie Minnesota oder Die Hochzeit meines besten Freundes ein.

Der große Durchbruch gelang Diaz 1998 mit der Komödie Verrückt nach Mary, die ihr eine erste Golden-Globe-Nominierung einbrachte. Anschließend wandte sich Diaz dem Independentfilm zu. Ihre Rollen in den Streifen Being John Malkovich und Oliver Stones An jedem verdammten Sonntag brachten ihr positive Kritiken ein. Für Being John Malkovich erntete sie 1999 ihre zweite Golden-Globe-Nominierung.

Im Jahr 2000 trat Diaz dann in der Neuverfilmung 3 Engel für Charlie auf. Dank des kommerziellen Erfolgs des ersten Teils folgte 2003 die Fortsetzung, die bei der Filmkritik wenig Gnade fand (aber mit einem Einspielergebnis von 259 Mio. US-Dollar genauso erfolgreich war). Der Film war für sieben Goldene Himbeeren nominiert. Schon während der Dreharbeiten sprach sich Diaz gegen einen dritten Teil aus, da sie auch in Zukunft noch an ernsthaften Filmproduktionen mitwirken wollte.

So spielte sie 2001 in Vanilla Sky neben Tom Cruise und Penélope Cruz mit und 2002 in dem für zehn Oscars nominierten Film Gangs of New York von Regisseur Martin Scorsese. Für beide Filme war sie als Beste Nebendarstellerin für den Golden Globe nominiert. 2004 übernahm sie in dem Film In den Schuhen meiner Schwester an der Seite von Shirley MacLaine und Toni Collette die Rolle der Maggie. Nach einem weiteren Publikumserfolg erhielt Diaz eine Rolle in dem Film Liebe braucht keine Ferien an der Seite von Jude Law, Kate Winslet und Jack Black. In ihrem nächsten Film spielte Diaz an der Seite von Ashton Kutcher in Love Vegas. Der Film erhielt schlechte Kritiken, Diaz und Kutcher wurden jeweils für eine Goldene Himbeere nominiert.

2009 spielte Diaz in der Romanverfilmung Beim Leben meiner Schwester die Mutter eines an Leukämie erkrankten Kindes. 2010 war sie in der Actionkomödie Knight and Day an der Seite von Tom Cruise zu sehen. Es folgten Auftritte vor allem in Filmkomödien. 2015 trat sie mit einem Auftritt in der Serie Yo Gabba Gabba! in Erscheinung.

Am 22. Juni 2009 wurde Cameron Diaz mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (bei 6712 Hollywood Boulevard vor dem Grauman’s Egyptian Theatre) in der Kategorie Film geehrt.

Am 12. März 2018 wurde von der engen Freundin Selma Blair bekanntgegeben, dass Diaz ihre Schauspielkarriere beendet habe. Sie sei „fertig“ mit Hollywood und als Hausfrau zufrieden.[4][5][6]

Zwischenzeitlich zählte Diaz zu den am besten verdienenden Schauspielerinnen Hollywoods. Nachdem sie für Shrek der Dritte eine Gage von 30 Millionen US-Dollar[7] erhielt, belegte sie in der Forbes-Rangliste mit einem Einkommen von 50 Millionen US-Dollar (zwischen Juni 2007 und Juni 2008, inklusive Werbeeinnahmen) den ersten Platz.[8][9]

Diaz' deutsche Standard-Synchronsprecherin ist Katrin Fröhlich.

PersönlichesBearbeiten

Diaz hatte von 1990 bis 1995 eine Beziehung mit dem Produzenten Carlos de la Torre. Von 1996 bis 1998 war sie mit Matt Dillon und von 1999 bis 2003 mit dem Schauspieler und Musiker Jared Leto liiert. Von 2003 bis Januar 2007 lebte Diaz mit Justin Timberlake zusammen. Zwischen Juli 2010 und September 2011 waren sie und der Baseballer Alex Rodriguez ein Paar.

Am 5. Januar 2015 heiratete sie in Los Angeles den Musiker Benji Madden, Gitarrist der Band Good Charlotte, mit dem sie seit 2014 verlobt war.[10]

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

Als DarstellerinBearbeiten

Als SynchronsprecherinBearbeiten

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

NominierungenBearbeiten

VeröffentlichungenBearbeiten

  • The Body Book: the law of hunger, the science of strengh, and the privilege of time. Harper Wave, New York 2013, ISBN 978-0-0622-5274-6.
  • The Longevity Book: the science of aging, the biology of strengh, and other ways to love your amazing body. Harper Wave, New York 2016, ISBN 978-0-0623-7518-6.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cameron Diaz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eintrag Cameron Diaz im Who’s Who (abgerufen am 11. Juli 2009).
  2. Snoop Dogg Recalls High School Days With Cameron Diaz, Talks ‘Reincarnated’ Film. (yahoo.com [abgerufen am 24. Oktober 2018]).
  3. Kinky Cameron Diaz video hits web. In China Daily vom 9. Juli 2004
  4. Cameron Diaz beendet ihre Schauspielkarriere. In: Gala, abgerufen am 29. Juni 2018.
  5. Selma Blair über Cameron Diaz In: dailymail.co.uk, abgerufen am 29. Juni 2018.
  6. Bericht bei kino.de In: kino.de, abgerufen am 29. Juni 2018.
  7. CAMERON DIAZ. In: welt.de. 20. März 2008, abgerufen am 7. Oktober 2018.
  8. vgl. Johnson, Wesley: Hollywood's Top Earners. Press Association Newsfile, 23. Juli 2008, 4:38 PM BST
  9. vgl. http://www.forbes.com/2008/08/07/diaz-knightly-aniston-biz-media-cx_lr_0811actresses.html, abgerufen am 15. Januar 2009.
  10. Jennifer Garcia: Cameron Diaz Marries Benji Madden. In: People.com. 5. Januar 2015. Abgerufen am 6. Januar 2015.