Cäcilie Brandt

deutsche Malerin, Zeichnerin und Lithografin

Cäcilie Brandt (auch: Cäcilie Brand[1] und Caecilie Brandt;[2] geboren 2. Dezember 1814 in Leipzig;[3] gestorben 15. Juli 1852)[4] war eine deutsche Zeichnerin und Lithografin.[1] Sie zählte Mitte des 19. Jahrhunderts zu den herausragenden Künstlern in Leipzig.[4] Insbesondere ihre Porträt-Zeichnungen[1] zählten zu den besten im Deutschland ihrer Zeit.[3]

LebenBearbeiten

 
Porträtskizze des französischen Schriftstellers Léon Gozlan;
Lithografie von A. Kneisel nach C. Brandt

Cäcilie Brandt war Schwester des ebenfalls in Leipzig tätigen Künstlers Adrian Brandt,[4] der ihr auch ihren ersten Zeichenunterricht gab.[3] Ihr Bruder gab später den Beruf des freien Künstlers aufgab und wurde ein gesuchter Zeichenlehrer.[4]

Ab 1929 wirkte Cäcilie vor allem als Porträtzeichnerin in Leipzig, wo sie unter anderem mit dem Lithografen August Kneisel zusammenarbeitete.[1] „Viele gelungene Portraits“ Brandts lagen der Leipziger Modenzeitung bei.[3]

Bekannte Werke (Auswahl)Bearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Cäcilie Brand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f Manfred H. Grieb (Hrsg.) et al.: Brandt (Brand), Cäcilie, in: Nürnberger Künstlerlexikon. Bildende Künstler, Kunsthandwerker, Gelehrte, Sammler, Kulturschaffende und Mäzene vom 12. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, Band 1: A – G, 2007, S. 164; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  2. a b Joseph Maillinger: Bilder-Chronik der Königlichen Haupt- und Residenzstadt München. Verzeichnis einer Sammlung von Erzeugnissen der graphischen Künste zur Orts-, Cultur- und Kunst-Geschichte der bayerischen Capitale vom fünfzehnten bis in das neunzehnte Jahrhundert, Band 1, München: Verlag der Montmorillon'schen Kunsthandlung, 1876, S. 196; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
  3. a b c d Damen Conversations Lexikon, Band 2, Leipzig 1834, S. 164–165; Transkription über Zeno.org
  4. a b c d Archiv für Buchgewerbe und Gebrauchsgraphik, Bd. 79 (1942), S. 508; eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche