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Berensch-Arensch

Stadtteil von Cuxhaven in Niedersachsen

Berensch-Arensch ist ein Stadtteil der niedersächsischen Stadt Cuxhaven.

Berensch-Arensch
Stadt Cuxhaven
Wappen von Berensch-Arensch
Koordinaten: 53° 49′ 43″ N, 8° 35′ 1″ O
Höhe: 11 m ü. NHN
Fläche: 15,62 km²[1]
Einwohner: 382 (19. Mai 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 27476
Vorwahl: 04723
Berensch-Arensch (Niedersachsen)
Berensch-Arensch

Lage von Berensch-Arensch in Niedersachsen

Berensch-Arensch in der Stadt Cuxhaven
Berensch-Arensch in der Stadt Cuxhaven

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Berensch-Arensch liegt direkt am Deichvorland. Wälder, Heide, Felder und Salzwiesen prägen die Landschaft. Zahlreiche historische Bauernhöfe bestimmen das Ortsbild.

Gliederung des StadtteilsBearbeiten

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Die Gemeinden Arensch, Berensch, Cuxhaven, Döse, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Ritzebüttel, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch gehörten bis 1864 dem hamburgischen Amt Ritzebüttel und danach der Landherrenschaft Ritzebüttel an. 1926 gingen die Gemeinden Arensch, Berensch, Duhnen, Groden, Gudendorf, Holte, Insel Neuwerk, Oxstedt, Sahlenburg, Spangen, Stickenbüttel, Süder- und Westerwisch in der Landherrenschaft Hamburg auf. Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz vom 1. April 1937 gingen die Gemeinden Arensch, Berensch, Gudendorf, Oxstedt, Sahlenburg, Holte und Spangen an den Landkreis Land Hadeln, Regierungsbezirk Stade der preußischen Provinz Hannover.[3]

Die Gemeinde Berensch-Arensch wurde am 1. Februar 1971 in die Stadt Cuxhaven eingemeindet. Die Gemeinde hatte eine Fläche von 15,62 km².[1]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr 1866 1871 1910 1925 1933 1939 1950 2018
Einwohner 205 200 190 209 303 338 682 382

(Quellen: 1866–1871,[4] 1910,[5] 1925–1939,[6] 1950[1])

PolitikBearbeiten

Stadtrat und BürgermeisterBearbeiten

Der Ort Berensch-Arensch wird vom Cuxhavener Stadtrat vertreten.

OrtsvorsteherBearbeiten

Der Ortsvorsteher von Berensch-Arensch ist Reinhard Hasenkampf (parteilos).[7]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Blau über einem goldenen Eichenblatt im Schildfuß eine nach rechts und eine nach links strebende silberne Möve, die Flügel senkrecht gespreizt, die hinteren Rumpfteile sich überschneidend.“[8]
Wappenbegründung: Die Möven versinnbildlichen die Lage der ehemaligen Gemeinde an der Nordseeküste. Das Eichenblatt weist darauf hin, dass hier, als Besonderheit, der Eichenwald bis an die Küste reicht.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Baudenkmale

Siehe: Liste der Baudenkmale in Berensch

LiteraturBearbeiten

  • Karl Stuhl: Arensch und Berensch. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 2. Nordwestdeutsche Zeitung, heute Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven 1931, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 4,2 MB; abgerufen am 15. Oktober 2018]).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 49, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 15. April 2019] Landkreis Land Hadeln, S. 58).
  2. Heike Leuschner: Die Ortsteile im Überblick. Zwölf auf einen Streich. In: Nordsee Zeitung. 19. Mai 2018, S. 30.
  3. A. Dehlinger: Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen. Art. 1 (RGBl. 1937 I S. 91). In: www.verfassungen.de. 26. Januar 1937, archiviert vom Original am 6. September 2017; abgerufen am 9. Juli 2019.
  4. Statistisches Bureau der Steuer-Deputation (Hrsg.): Die Stadt Hamburg, die Vororte, Gemeinden, Ortschaften und selbständig benannten Gebietstheile des Hamburgischen Staats. Otto Meissner Verlag, Hamburg 1875, S. 83–84 (Digitalisat in Google Books [abgerufen am 10. Juli 2019]).
  5. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landherrenschaft Ritzebüttel. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 6. Juli 2019.
  6. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Land Hadeln (→ Siehe unter: Nr. 8). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  7. Ortsvorsteher Berensch-Arensch. In: Internetseite der Stadt Cuxhaven. Abgerufen am 6. Juli 2019.
  8. Rudolf Lembcke: Kreis Land Hadeln. Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: Kreis Land Hadeln. Buchdruckerei Günter Hottendorff, Otterndorf 1976, S. 18 (Wappenteil).