Bahçesaray (Van)

Siedlung in der Türkei

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Bahçesaray
Wappen fehlt
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Bahçesaray (Van) (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Van
Koordinaten: 38° 8′ N, 42° 48′ OKoordinaten: 38° 7′ 43″ N, 42° 48′ 27″ O
Höhe: 1870 m
Telefonvorwahl: (+90) 432
Postleitzahl: 65 710
Kfz-Kennzeichen: 65
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gliederung: 20 Mahalle
Bürgermeister: Onur SATIROGLU (AKP)
Website:
Landkreis Bahçesaray
Einwohner: 14.758[1] (2017)
Fläche: 426 km²
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Kaymakam: Onur Şatiroğlu
Website (Kaymakam):

Bahçesaray (türkisch für „Gartenpalast“, früher Müküs, armenisch Մոկս Moks, kurdisch Mikis oder Miks) ist ein ehemaliger Landkreis in der ostanatolischen Großstadtkommune Van im Rang einer Gemeinde (Belediye). Bahçesaray liegt im Südwesten der Provinz und grenzt an die Provinzen Bitlis und Siirt. Die Gemeinde besteht aus 20 Ortsteilen (Mahalle), die vor der Verwaltungsreform Dörfer (Köy) waren.

Der kurdische und der frühere türkische Ortsname sind eine Variante des ursprünglich armenischen Namens.[2]

Etwa fünf Kilometer südöstlich der Gemeinde befindet sich die Ruine des armenischen Klosters Tzpativank, türkisch Beyaz Kilise, das im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Dazu gehörte eine Erlöserkirche, eine langgestreckte Saalkirche mit halbrunder Apsis, ein vorgelagerter quadratischer Gawit und eine an dessen Südwand angebaute Täuferkapelle.[3]

In einer abgelegenen Bergregion südwestlich von Bahçesaray liegt das ehemalige armenische Kloster Aparank („Palast“), das ebenfalls im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Der sakrale Gebäudekomplex bestand aus der Täuferkirche, auf beiden Seiten angebauten Kapellen und einem Gawit im Westen.[4]

Im Februar 2020 ereignete sich ein Lawinenunglück bei Bahçesaray.

PersönlichkeitenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nufusu.com, abgerufen am 11. November 2018
  2. Sevan Nişanyan: Adını Unutan Ülke. Türkiye'de Adı Değiştirilen Yerler Sözlüğü. Istanbul 2010, S. 336
  3. Thomas Alexander Sinclair: Eastern Turkey: An Architectural and Archaeological Survey. Band 1, The Pindar Press, London 1989, S. 234f, ISBN 0-907132-34-0
  4. Thomas Alexander Sinclair, S. 238