BRICS

Zusammenschluss von zehn Staaten
(Weitergeleitet von BRICS-Staaten)

BRICS (ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der ersten fünf Mitgliedsstaaten) ist eine Vereinigung von Staaten, die überwiegend aus dem Globalen Süden stammen. Gegründet wurde sie (als BRIC) 2006 durch Brasilien, Russland, Indien und China. 2010 erfolgte eine Erweiterung um Südafrika, zu Jahresbeginn 2024 um Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate, nun zuweilen auch als BRICS plus bezeichnet.

BRICS
 

BRICS-Staaten (Stand: 1. Januar 2024)[1]
Vorsitz jährlich wechselnd
2024: Wladimir Putin[2]
Mitgliedstaaten 9:

Brasilien Brasilien
Russland Russland
Indien Indien
China Volksrepublik Volksrepublik China
Sudafrika Südafrika
Agypten Ägypten
Athiopien Äthiopien
Iran Iran
Vereinigte Arabische Emirate Vereinigte Arabische Emirate

Fläche 45,7 Mio. km²
Einwohnerzahl 3.658,5 Mio.
Bevölkerungsdichte 80 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 28.783 Mrd. USD
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 7.867 USD
Gründung 2006
Tochterorganisationen

New Development Bank

 

Geschichte Bearbeiten

 
BRIC-Gipfeltreffen in Jekaterinburg 2009.
Von links nach rechts: Luiz Inácio Lula da Silva, Dmitri Medwedew, Hu Jintao, Manmohan Singh.
 
BRICS-Tower in Shanghai, der Sitz der New Development Bank
 
BRIC-Gipfeltreffen 2010 in Brasilien.
V. l. n. r.: Dmitri Medwedew, Luiz Inácio Lula da Silva, Hu Jintao, Manmohan Singh.
 
BRICS-Gipfeltreffen in China 2011.
V. l. n. r.: Manmohan Singh, Dmitri Medwedew, Hu Jintao, Dilma Rousseff, Jacob Zuma.
 
BRICS-Gipfeltreffen 2012 in Indien.
V. l. n. r.: Dilma Rousseff, Dmitri Medwedew, Manmohan Singh, Hu Jintao, Jacob Zuma.
 
Die BRICS-Staatschefs am 15. Juli 2014 in Brasilien
V. l. n. r.: Wladimir Putin, Narendra Modi, Dilma Rousseff, Xi Jinping, Jacob Zuma.
 
BRICS-Gipfeltreffen 2016 in Indien.
V. l. n. r.: Michel Temer, Wladimir Putin, Narendra Modi, Xi Jinping und Jacob Zuma.

Die Abkürzung BRIC wurde von Jim O’Neill geprägt, dem Chefvolkswirt der Großbank Goldman Sachs, welcher sie in seinen Veröffentlichungen verwendete – erstmals Ende 2001.[3] Maßgebend waren die Anfangsbuchstaben der englischsprachigen Bezeichnungen Brazil, Russia, India und China, und die Verbindung mit dem englischen Wort für Baustein, brick: „The World Needs Better Economic BRICs“.[4] Diese Schwellenländer hatten über einen längeren Zeitraum jährliche Zuwachsraten der Wirtschaftsleistung von 5 bis 10 %. Von O’Neill stammt auch die Idee der Next Eleven als ihren „Nachfolgern“.

Im Dezember 2010 erhielt Südafrika offiziell durch China nach Rücksprache mit den anderen BRIC-Staaten eine Einladung[5] und nahm am 14. April 2011 erstmals am jährlichen Treffen dieser Gruppierung teil, die sich seither BRICS nennt.[6]

Wegen wirtschaftlicher Stagnation in den Industrienationen wandte sich das Augenmerk von Investoren auf die BRICS-Staaten, so dass vermehrt Finanzprodukte auf diese emittiert wurden, z. B. Fonds und Zertifikate – und zwar nicht zuletzt von Goldman Sachs, den „Erfindern“ der BRICS-Länder.

Auch bedingt durch spekulative Überhitzung (so in China) und den Verfall der Rohstoffpreise (wie u. a. bei Rohöl, Eisenerz, Kupfer, Nickel) setzte von Mitte 2013 bis Anfang 2014 eine Krise der BRICS-Staaten ein, die zu starken Rückflüssen des Kapitals in den Dollar- und Euroraum führte.[7] Nachdem das Investitionspotenzial bei BRIS ausgereizt war, rief Jim O’Neill zu Investitionen in – großteil von Goldman Sachs gemanagten – Finanzprodukte der MIST-Staaten auf, ebenfalls seine Wortschöpfung für die Ländergruppe Mexiko, Indonesien, Südkorea und Türkei.[8] Auch hier begann 2015 eine krisenhafte Entwicklung.

Die New Development Bank (NDB, ehemals BRICS Development Bank) als eine multilaterale Entwicklungsbank am 15. Juli 2014 von den fünf Staaten als Alternative zu den Institutionen Weltbank und Internationaler Währungsfonds gegründet. Die Schwesterorganisation Contingent Reserve Arrangement (CRA) wurde mit einem Anfangskapital von 100 Milliarden Dollar ausgestattet.[9]

Vor dem Hintergrund des russischen Überfalls auf die Ukraine seit 2022 und des Konflikts um Taiwan „strebt der Staatenbund nach mehr politischem Gewicht und versucht, sich als Alternative zur G7 zu positionieren“, so Günther Maihold von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).[10] Zum Ukrainekrieg selbst haben sich die BRICS-Mitglieder nur zurückhaltend geäußert.[11] Die Gruppe, die ohnehin kompliziert sei, werde noch komplizierter, kommentierte dann Heribert Dieter von der Stiftung Wissenschaft und Politik in einem Ö1-Interview nach dem Gipfel im August 2023.[12]

Die BRICS setzt Initiativen um wie die Entwicklungsbank NDB und das Kontingentreserveabkommen. BRICS wird als Vehikel zur Überwindung bestehender Unipolarität unter US-amerikanischer Führung und hin zu einer multipolaren Weltordnung gesehen.[13][14]

Ein Beitrag dazu könnte auch die von einigen der Staaten angestrebte „Ent-Dollarisierung“ des Welthandels- und -finanzsystems sein.[15][16][17]

Bisherige Gipfeltreffen Bearbeiten

  1. Gipfeltreffen am 16. Juni 2009 in Jekaterinburg, Russland
  2. Gipfeltreffen am 15. April 2010 in Brasília, Brasilien
  3. Gipfeltreffen am 14. April 2011 in Sanya, Volksrepublik China
  4. Gipfeltreffen am 29. März 2012 in Neu-Delhi, Indien
  5. Gipfeltreffen am 27. März 2013 in Durban, Südafrika
  6. Gipfeltreffen am 15. bis 17. Juli 2014 in Fortaleza, Brasilien (mit Gründung der New Development Bank und des Contingent Reserve Arrangement)
  7. Gipfeltreffen am 8. bis 9. Juli 2015 in Ufa, Republik Baschkortostan, Russland
  8. Gipfeltreffen am 15. bis 16. Oktober 2016 in Benaulim/Goa, Indien
  9. Gipfeltreffen am 3. bis 5. September 2017 in Xiamen, Volksrepublik China
  10. Gipfeltreffen am 25. bis 27. Juli 2018 in Johannesburg, Südafrika
  11. Gipfeltreffen am 13. bis 14. November 2019 in Brasília, Brasilien
  12. Gipfeltreffen am 17. November 2020 in Moskau, Russland
  13. Gipfeltreffen am 9. September 2021 in Neu-Delhi, Indien
  14. virtuelles Gipfeltreffen am 23. Juni 2022 (Gastgeber China)
  15. Gipfeltreffen am 22. bis 24. August 2023 in Johannesburg, Südafrika

Erweiterungen Bearbeiten

Vor dem BRICS-Gipfel im August 2023 in Südafrika haben nach südafrikanischen Angaben mehr als 40 Staaten Interesse an einer BRICS-Mitgliedschaft geäußert.[18] 22 Staaten haben einen „konkreten Antrag“ gestellt[19][20]. Davon haben sechs Staaten die Einladung erhalten, zum 1. Januar 2024 der Gruppe beizutreten.[21] Zu Jahresbeginn 2024 erfolgte die Erweiterung um Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate, sodass nun zuweilen auch von BRICS plus gesprochen wird.[22][23][1][24] Argentinien erhielt auch eine Einladung, hat nach einem Regierungswechsel im Dezember 2023 aber angekündigt, sich nicht den BRICS-Staaten anzuschließen.[1][25]

Nach welchen Kriterien neue Mitglieder aufgenommen werden sollen, war im Vorfeld innerhalb der BRICS umstritten.[26]

Zu den weiteren Interessenten gehören:

Industrielle Entwicklung und wirtschaftliches Gewicht Bearbeiten

Industrielle Entwicklung und wirtschaftliches Gewicht sind bei den BRICS-Staaten sehr unterschiedlich.

China Bearbeiten

China ist die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Gruppe und hat mit über 1,4 Milliarden Bewohnern auch knapp hinter Indien die zweitgrößte Bevölkerung der Welt. An gesamter wirtschaftlicher Kraft liegt die Volksrepublik 2022 kaufkraftbereinigt vor der EU und den USA,[27] liegt aber beim BIP pro Kopf nach Kaufkraftparität auf unter einem Drittel des US-Niveaus und innerhalb der BRICS-Staaten nur an zweiter Stelle hinter Russland und knapp vor Brasilien und Südafrika.

Die chinesische Wirtschaftskraft hat sich von 2008 bis 2017 mehr als verdoppelt. Auch wenn sich das Wachstum in den letzten Jahren etwas abgeschwächt hat, liegt es mit über 6 % jährlich immer noch weit über dem westlicher Industriestaaten (1,5–2 %).[28] Das Land strebt mittelfristig eine führende Rolle in der weltweiten Wirtschaft an und arbeitet bereits daran, auch in Hochtechnologiesektoren (Flugzeugbau, Medizintechnik etc.) zu den westlichen Industriestaaten aufzuschließen.

Indien Bearbeiten

Indien ist nach Bevölkerung (ca. 1,42 Mrd.) erster und nach Wirtschaftskraft der zweitgrößte der BRICS-Staaten und nach Kaufkraftparität bereits die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Gleichzeitig ist das Land aber auch der am niedrigsten entwickelte Staat der BRICS-Gruppe, besitzt das niedrigste Pro-Kopf-BIP und die niedrigste Position im Index der menschlichen Entwicklung (siehe Tabelle).

Ebenso wie China hat das Land Mitte der 2010er Jahre eine rasante wirtschaftliche Entwicklung durchgemacht, mit Wachstumsraten, die meist knapp unter denen Chinas lagen, aber dennoch über 6 oder 7 % jährlich.[29]

Russland Bearbeiten

Russland ist der laut Index der menschlichen Entwicklung am höchsten entwickelte aller BRICS-Staaten (siehe Tabelle), es hat auch das höchste Pro-Kopf BIP.[30] Nach Fläche ist Russland der mit Abstand größte Staat der Welt, besitzt aber eine Bevölkerung von lediglich 145 Millionen Menschen und liegt damit innerhalb der BRICS-Gruppe auf dem vorletzten Platz.

Das Land profitiert extrem von seinen riesigen Öl- und Gasvorräten; der Verfall der Weltmarktpreise Mitte der 2010er Jahre und die Sanktionen zahlreicher Staaten infolge des Ukraine-Kriegs haben aber zu einer Rezession geführt; mehrfach schrumpfte das BIP.[31] Allerdings ist Russland nach Kaufkraftparität immer noch die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, nominell die zwölftgrößte. Russland ist Mitglied und der mit Abstand größte Staat der „Eurasischen Wirtschaftsunion“.

Brasilien Bearbeiten

Brasilien ist der nach Bevölkerung drittgrößte BRICS-Staat (ca. 215 Millionen Einwohner) und die nach Kaufkraftparität achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Mitte der 2010er Jahre erlebte Brasilien eine schwere Rezession, die noch durch eine politische Krise begünstigt wurde, deren Verursacher die extrem weit verbreitete Korruption in der politischen Führungsschicht war; das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte um nahezu 8 %. Die brasilianische Wirtschaft entwickelte sich recht unbeständig und wuchs im Mittel langsamer als die Chinas oder Indiens.

Südafrika Bearbeiten

Südafrika ist in nahezu allen Belangen der kleinste der ursprünglichen BRICS-Staaten, es hat die mit Abstand geringste Bevölkerung (ca. 60 Mio.) und ist die mit Abstand kleinste Volkswirtschaft (siehe Tabelle). Das Land hat aber große Bedeutung als Rohstofflieferant, sowohl von Diamanten und Edelmetallen als auch von Rohstoffen wie Zink, Eisen, Kohle, Mangan und anderen.

Im Vergleich zu den restlichen BRICS-Staaten und auch zu anderen Schwellenländern weist Südafrika niedrige jährliche Wachstumsraten auf (unter 3 %),[28] das Land hat Probleme mit ausufernder Korruption und einer extrem hohen sozialen Ungleichheit. Für das subsaharische Afrika ist Südafrika recht hoch entwickelt, ist aber gleichwohl dasjenige Land der BRICS-Staaten mit dem zweitniedrigsten Rang beim Index der menschlichen Entwicklung (siehe Tabelle).

Wirtschaftskennzahlen Bearbeiten

Anteil an der Weltwirtschaft Bearbeiten

Gut 45 % der Weltbevölkerung, mehr als 3,6 Milliarden Menschen, leben in den BRICS-Staaten. Ihr Anteil am nominellen weltweiten Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2021 fast 29 %. Beim BIP nach Kaufkraftparität lag er mit über 35 % deutlich höher. (Zum Vergleich: In den G7-Staaten leben etwa 11 % der Weltbevölkerung, kaufkraftbereinigt werden dort 33 % des weltweiten BIP erwirtschaftet).[32]

Staat Bevölkerung Fläche BIP (nominell) BIP (Kaufkraftparität) Exporte HDI
in Mio. in % in Tsd. km² in % in Mrd. USD in % in Mrd. Int. $ in % in Mrd. USD in % Wert Platz
China Volksrepublik  Volksrepublik China1 1.433,9 17,8 9.597 6,4 18.268 18,2 30.763 18,8 3.594 14,4 (hoch) 0,768 79
Indien  Indien 1.428,6 17,8 3.287 2,2 3.390 3,4 11.901 7,3 453 1,8 (mittel) 0,633 132
Brasilien  Brasilien 216,4 2,7 8.515 5,7 1.920 1,9 3.837 2,3 334 1,3 (hoch) 0,754 87
Russland  Russland 144,4 1,8 17.098 11,4 2.244 2,2 4.770 2,9 532 2,1 (sehr hoch) 0,822 52
Sudafrika  Südafrika 60,4 0,8 1.219 0,8 405 0,4 953 0,6 123 0,5 (hoch) 0,713 109
Athiopien  Äthiopien 126,5 1,6 1.104 0,7 120 0,1 357 0,2 (niedrig) 0,498 175
Agypten  Ägypten 112,7 1,4 1.002 0,7 475 0,5 1.676 1,0 (hoch) 0,731 97
Iran  Iran 89,2 1,1 1.648 1,1 346 0,3 1.617 1,0 (hoch) 0,774 76
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 36,9 0,5 2.149 1,4 1.108 1,1 2.150 1,3 410 1,6 (sehr hoch) 0,875 35
Vereinigte Arabische Emirate  Vereinigte Arabische Emirate 9,5 0,1 84 0,1 507 0,5 835 0,5 599 2,4 (sehr hoch) 0,911 26
BRICS 3.658,5 45,4 45.703 30,6 28.783 28,7 58.859 35,9 (hoch) 0,756 -
Welt 8.045,0 100,0 149.430 100,0 100.135 100,0 163.837 100,0 24.905 100,0 0,732 -
1 
mit Hongkong und Macau

Stand / Quelle: Bevölkerung 2023[33], nominelles BIP 2022[34], BIP (KPP) 2022[34], Exporte 2022[35], HDI 2021[36]

Vergleich mit G7 Bearbeiten

 
Anteil des BIP (Kaufkraftparität) der G7 und BRICS an der Weltwirtschaft
BRICS G7
Bevölkerung 45 % 10 %
Fläche 31 % 15 %
BIP (nominell) 29 % 44 %
BIP (Kaufkraftparität) 36 % 30 %
Exporte 24 %1 28 %
1 
ohne Ägypten, Äthiopien, Iran

Quelle: Wikipedia, Focus Online[37]

Alternative Konstruktionen Bearbeiten

Gelegentlich werden die BRIC-Staaten durch die Hinzunahme Südkoreas (mit dem Buchstaben K von Korea) zu den sogenannten BRICK-Staaten erweitert. Denn Südkorea ist zwar schon ein entwickeltes Industrieland, erzielt aber dennoch hohe Wachstumsraten.

Weit seltener ist mit dem „K“ in BRICK Kasachstan gemeint. Der Anlass, Kasachstan hinzuzunehmen, wird durch dessen wachsende Bedeutung als Energielieferant gegeben und seine Lage zwischen den „klassischen“ BRIC-Staaten Russland, China und Indien, wodurch die eurasisch-pazifische Perspektive der Schwellenländer in den Vordergrund rückt. (Wird dabei Brasilien ausgespart, ist von RICK-Staaten die Rede.)

Weitere Varianten sind:

  • BRIICS für die Staaten Brasilien, Russland, Indien, Indonesien, China und Südafrika
  • BRIKT für die Staaten Brasilien, Russland, Indien, Korea und die Türkei
  • BRICSAM für Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, die ASEAN-Länder (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam) und Mexiko

Literatur Bearbeiten

  • Buser, Emerging Powers, Global Justice and International Economic Law, Springer 2021, https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-63639-5
  • Georg Erber, Mechthild Schrooten: BRICS: Deutschland profitiert vom Wachstum in Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika: wie lange noch? In: DIW Wochenbericht. 79, (34), 2012, S. 3–9. (Onlineausgabe des Artikels, pdf, 321,66 kB)
  • Georg Erber: BRICS-Bank: Außer Spesen nix gewesen. In: Oekonomenstimme. 24. Juli 2014. oekonomenstimme.org
  • Rolf L. Langhammer: Die BRICS-Entwicklungsbank: Ein Fonds, aber noch keine Bank. In: Oekonomenstimme. 18. August 2014. oekonomenstimme.org
  • George Magnus: Will Emerging Markets Shape or Shake the World Economy? Wiley & Sons, New York 2010, ISBN 978-0-470-66082-9.
  • Cynthia Roberts, Leslie Elliott Armijo, Saori Katada: The BRICS and Collective Financial Statecraft. Oxford University Press, New York 2017, ISBN 978-0-19-069751-8.

Weblinks Bearbeiten

Commons: BRICS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b c Argentinien: Javier Milei cancelt Brics-Beitritt. In: Der Spiegel. 29. Dezember 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 29. Dezember 2023]).
  2. Putin lädt zu BRICS-Gipfel 2024 in Russland. In: FAZ. 23. August 2023, abgerufen am 7. Januar 2024.
  3. J. O’Neill: Building Better Economic BRICs. Goldman Sachs Global Economics Paper No: 66, 30th November 2001 (Memento vom 7. September 2012 im Internet Archive)
  4. Christoph Giesen: News des Tages: F-16-Kampfjets für die Ukraine, Fußball-WM, Brics-Treffen. In: Spiegel Online. 21. August 2023, abgerufen am 27. Januar 2024.
  5. Minister Nkoana-Mashabane on South Africa’s full membership of BRICS. (Memento vom 18. Dezember 2013 im Internet Archive) 24. Dezember 2010.
  6. diepresse.com: Aus den BRIC-Staaten werden die BRICS-Staaten. Abgerufen am 15. April 2011.
  7. Die BRICS-Länder sind in der Krise. Sächsische Zeitung online, 11. August 2015 sächsische.de
  8. Diese Anlagestrategie ist MIST. Handelsblatt, 21. August 2012, online: handelsblatt.com
  9. Mehr Unabhängigkeit: Schwellenländer gründen Entwicklungsbank und Währungsfonds. (Stand: 16. Juli 2014).
  10. BRICS-Staaten: Moskaus halbe Verbündete. In: Frankfurter Rundschau. 25. August 2022, abgerufen am 20. März 2023.
  11. Diese Länder stimmten der Resolution nicht zu. In: Capital. 3. März 2022, abgerufen am 20. März 2023.
  12. ORF-Radiothek. Abgerufen am 26. August 2023.
  13. Herbert Wulf: Kampfansage an den Westen. Die BRICS-Staaten zielen auf ein Ende der bestehenden Weltordnung. Doch kann die Gruppe ein echtes Gegengewicht zu den westlichen Mächten darstellen? In: Ipg-Journal. FES, 12. Juni 2023, abgerufen am 30. August 2023.
  14. Marcus Schneider: Denkzettel für den Westen. In: Ipg-Journal. FES, 28. August 2023, abgerufen am 30. August 2023.
  15. Thomas Bonschab: BRICS Plus und der schleichende Weg zur Ent-Dollarisierung. In: Makronom. 28. August 2023, abgerufen am 30. August 2023.
  16. Sebastian Schreiber: BRICS-Gipfel in Johannesburg: Kommt eine gemeinsame Leitwährung? Abgerufen am 23. August 2023.
  17. Gipfel in Johannesburg – Brics-Staaten wollen Vorherrschaft der USA brechen. 21. August 2023, abgerufen am 23. August 2023.
  18. ORF: Algerien stellte BRICS-Mitgliedsantrag. 21. Juli 2023, abgerufen am 16. August 2023.
  19. Lutz van Dijk: BRICS-Gipfel in Südafrika: Stelldichein des Globalen Südens. In: Die Tageszeitung: taz. 22. August 2023, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 22. August 2023]).
  20. BRICS Draws Membership Bids From 19 Nations Before Summit. In: Bloomberg.com. 24. April 2023 (bloomberg.com [abgerufen am 27. April 2023]).
  21. Brics-Gruppe beschließt Erweiterung um sechs Länder. In: Zeit Online. 24. August 2023, abgerufen am 24. August 2023.
  22. deutschlandfunk.de: Johannesburg – BRICS-Gruppe will weitere sechs Staaten aufnehmen. Abgerufen am 24. August 2023.
  23. AFP-Agence France Presse: BRICS To Admit Six New Members Next Year. Abgerufen am 24. August 2023 (amerikanisches Englisch).
  24. Five countries formally join BRICS. 1. Januar 2024, abgerufen am 1. Januar 2024.
  25. Argentinien will nicht BRICS-Gruppe beitreten. Abgerufen am 17. Dezember 2023.
  26. Markus Schönherr: Brics-Gipfel in Südafrika: Plötzlich wollen alle Mitglied werden. In: Tagesspiegel. 22. August 2023, abgerufen am 22. August 2023.
  27. Matthias Janson: Chinas Aufstieg zur Wirtschaftsmacht Nr. 1. In: Statista. 18. Januar 2023, abgerufen am 2. Februar 2023.
  28. a b Weltbank: Daten zum jährlichen Wirtschaftswachstum aller Volkswirtschaften. Abgerufen am 1. Juli 2017 (englisch).
  29. Weltbank: Daten zum jährlichen Wirtschaftswachstum aller Volkswirtschaften. Abgerufen am 1. Juli 2017 (englisch).
  30. „Human Development Report“ der UN. (PDF) 2016, abgerufen am 1. Juli 2017 (englisch).
  31. tagesschau.de: Zweites Quartal: Russische Wirtschaft schrumpft deutlich. 12. August 2022, abgerufen am 2. Februar 2023.
  32. Statistisches Bundesamt: Report zu den G7. (PDF) 2015, abgerufen am 1. Juli 2017.
  33. Weltbevölkerungsbericht 2023 – 8 Milliarden Leben. Abgerufen am 22. August 2023 (deutsch).
  34. a b World Economic Outlook Database October 2023. In: World Economic Outlook Database. Internationaler Währungsfonds, 2023, abgerufen am 11. Januar 2024 (englisch).
  35. Daten der WTO
  36. Table: Human Development Index and its components. In: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.): Human Development Report 2021/2022. United Nations Development Programme, New York 2022, ISBN 978-92-1001640-7 (englisch, undp.org [PDF]).
  37. Brics-Gruppe will sechs Staaten aufnehmen – Iran und Saudi-Arabien dabei. Focus Online, 24. August 2023, abgerufen am 24. August 2023.