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Arabischer Hip-Hop ist Hip-Hop-Musik und -Kultur arabisch(sprachig)en Ursprungs. Es gibt arabischen Hip-Hop auf Arabisch bzw. arabischen Dialekten, Englisch, Neuhebräisch und Französisch. Einige Künstler sind sehr vom amerikanischen Hip-Hop beeinflusst. Dennoch beschreiten viele kreatives Neuterrain, indem sie sich nur des Stils bedienen.

Hip-Hop-Musik hat fast in der gesamten arabischsprachigen Welt eine große Berühmtheit erlangt. Sie wird im Radio und Fernsehen ausgestrahlt, wobei der arabische Hip-Hop noch sehr jung ist. Es wird behauptet, die palästinensische Gruppe DAM sei die erste Gruppe gewesen, die (1998) versucht habe, arabische Rap-Musik zu produzieren. Viele Hip-Hopper bewegen sich im Untergrund, da kritische Stimmen in vielen Ländern zensiert werden.

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AlgerienBearbeiten

Bekannte algerische Rapper sind Didin Klach (La Canon 16), Lotfi Double Kanon, Rilès (berberischer Herkunft), Intik, MBS, Hamma, Hood Killer, City 16, K2c, Senseman, Rim K, George Saoud, Sam Dex, Aissa und MIA.

BahrainBearbeiten

Aus Bahrain kommt DJ Outlaw.

ÄgyptenBearbeiten

Neuere und erfolgreiche Gruppen sind MTM aus Ägypten, die ägyptisches Arabisch in ihren Liedern benutzen. Der Bandname setzt sich aus den Initialen der Mitgliedern zusammen, die sich 1997 in Alexandria kennengelernt haben: Mikey (* 1980), Taki (* 1982) und Mahmoud (* 1981).[1] Jaffa Phonix, 2003 gegründet (von zwei palästinensischen Flüchtlingen), ist eine Electro/hop-Band, die auf palästinensischem Arabisch singt. Die Arabian Knightz haben ebenso an Berühmtheit gewonnen.

IrakBearbeiten

NiZ-R ist ein irakischer Rapper, der in Jordanien lebt und sowohl im irakischen, als auch im libanesischen Arabisch rappt.

KuwaitBearbeiten

Es gibt eine populäre Hip Hop-Band namens Army of One, die auf Englisch singt. Sie brachte gerade ihr Album Reprezentin heraus, das erfolgreich in der Region vermarktet wird.

LibanonBearbeiten

Aks’Ser (arabisch عكس السير), eine arabische Hip-Hop-Gruppe aus dem Libanon, gegründet von zwei Rappern aus Beirut[2], deren Musik ein Diskurs über den gesellschaftlichen Bürgerkrieg ist. Rayess Bek, ein Aks’Ser-Mitglied, startete eine Solo-Karriere. Auch Ashekman und Clotaire K kommen auch aus dem Libanon.

MarokkoBearbeiten

Einer der erfolgreichsten arabischen Rapper ist Salah Edin. Seine Lieder singt er auf Darija. Salah Edin trat in über 31 Ländern auf vier Kontinenten auf und arbeitete mit bekannten Amerikanern wie dem Wu-Tang Clan, Produzent Focus (Aftermath), aber auch mit dem berühmten französischen Künstler IAM und der dänischen Outlandish.

Der Boulevard de Jeunes Musiciens, der jedes Jahr im Juni in Casablanca stattfindet, bietet eine breite Palette unterschiedlicher Musikgenres: Hip-Hop, Heavy Metal und Fusion. Ursprünglich von einer kleinen Gruppe gegründet mit dem Ziel, in Marokko eine alternative Musikszene zu etablieren, hat sich das Festival mittlerweile zur wichtigsten Plattform für die lokalen Bands entwickelt. Der Hype, den es hervorbrachte, ebnete den Weg für inzwischen recht bekannte Bands: Darga, Hoba Hoba Spirit, Bigg, H-Kayne, casacrew, Barry, Total Eclypse, Aba'Raz, Fnaïre und Haoussa.

PalästinaBearbeiten

Die Band von Tamer Nafar, DAM, ist die erste Rap-Gruppe Palästinas. Am 17. November 2006 brachten sie ihr erstes Album heraus: Dedication.

Weitere palästinensische Rapper sind MWR, Arapeyat und Jabbar (rapper & producer), the P.R. Palestinian Rapperz, die N.O.M.A.D.S, Ramallah Underground und the Philistines, und Jaffa Phonix, im Jahr 2003 von zwei palästinensischen Flüchtlingen in Ägypten gegründet, ist eine Electro/Hop-Band, die auf Palästinensisch-Arabisch singt.

AndereBearbeiten

Aus anderen arabischen Ländern, Arab Legion, Iron Sheik, Patriarch Son of a Refugee, Euphrates, und Adam A. Shoucair, auch bekannt als (A.M.A) all.mighty.ameer. Aus Syrien stammt Bu Kolthoum, der heute in den Niederlanden lebt.

Andere erfolgreiche Rapper, Produzenten und Dj´s arabischen Ursprungs sind Cilvaringz (Wu-Tang Clan), DJ Cut Killer (Frankreich), DJ Abdel (Frankreich), Freeman (IAM), Isam Bachiri (Outlandish), Produzent Fred Wreck (Snoop Dogg, G-Unit), DJ Lady S (Belgien) Massiv (Berlin), Farid Bang (Deutschland) und all.mighty.ameer (Detroit).

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Arabischer Hip-Hop – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Slingshot Hip Hop (2008) – Dokumentarfilm über das Leben palästinensischer Rapper

EinzelnachweiseBearbeiten