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Alfred Kleinermeilert

deutscher katholischer Bischof
Weihbischof em. Alfred Kleinermeilert (Mitte mit Mitra und Stab) anlässlich seines 40-jährigen Bischofsjubiläums im Trierer Dom, 2008
Weihbischof Kleinermeilert 1975 bei einer Modellbau-Ausstellung

Alfred Kleinermeilert (* 31. März 1928 in Müsch) ist ein römisch-katholischer Geistlicher und war von 1968 bis 2003 Weihbischof im Bistum Trier.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Nach dem Dienst als Luftwaffenhelfer und der Zeit in amerikanischer Gefangenschaft von 1944 bis 1946 machte er 1947 das Abitur. In den Jahren 1947 und 1948 studierte er in Trier Theologie und Philosophie und lebte im dortigen Priesterseminar. Von 1948 bis 1954 studierte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 10. Oktober 1953 empfing er die Priesterweihe.

Von 1954 bis 1957 war er Kaplan in der Burbacher Pfarrei St. Eligius in Saarbrücken, anschließend bis 1959 Religionslehrer am Gymnasium für Jungen in Merzig. Von 1959 bis 1963 setzte er sein Theologiestudium in Trier fort und wurde zum Dr. theol. promoviert. 1963 wurde er Direktor des Bischöflichen Konviktes in Linz am Rhein. Dieses Amt übte er bis zu seiner Ernennung zum Bischof aus.

Papst Paul VI. ernannte ihn am 3. Mai 1968 zum Titularbischof von Pausulae und Weihbischof in Trier. Am 11. Juni 1968 empfing er durch Bischof Bernhard Stein von Trier die Bischofsweihe. Mitkonsekratoren waren der Trierer Weihbischof Carl Schmidt und der Erzbischof von Luxemburg, Jean Hengen.

1975 wurde Kleinermeilert zum Domkapitular ernannt, 1998 wurde er Domdechant. Zu seinen Aufgaben gehörten der Visitationsbezirk Trier, dem er als Bischofsvikar vorstand. Er war Vorsitzender der Bistumskommission für ökumenische Fragen sowie Mitglied der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Er war Mitkonsekrator bei den Bischofsweihen von Friedrich Wetter und Felix Genn.

Am 1. April 2003 nahm Papst Johannes Paul II. das altersbedingte Rücktrittsgesuch an.

Wappen und WahlspruchBearbeiten

Im halbrunden silbernen Schild ein schwarzer Kohlenmeiler (Hinweis auf den Familiennamen), aus dem unten ein rotes Feuer und oben sieben rote Flammen züngeln. Zum einen der Hinweis auf den Familiennamen, zum anderen das alles antreibende Feuer und über allem die Gaben des Heiligen Geistes.

Hinter dem Schild stehend das Bischofskreuz, darüber der grüne Galero mit den jeweils sechs herunterhängenden grünen Quasten (fiocchi).

Sein Wahlspruch lautet: DEI BENIGNITATE CONFISUS („Im Vertrauen auf Gottes Güte“).

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten