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Alexandra Stan

rumänische Pop-Sängerin

KarriereBearbeiten

Alexandra Stan besuchte das Liceul Teoretic Traian in Constanța. Sie studiert an der Fakultät für Management Andrei Șaguna.[1]

 
Alexandra Stan in Österreich (2011)
 
Alexandra Stan in Sofia (2012)

2009–2012: Erfolg mit Mr. Saxobeat und SaxobeatsBearbeiten

Stan nahm am Festival Mamaia in der Rubrik Interpretation teil.[2] Ende 2009 veröffentlichte sie ihre erste Single Lollipop, welche es bis auf Platz 18 in den rumänischen Charts schaffte.

Die Nachfolgesingle Mr. Saxobeat wurde erstmals Ende 2010 veröffentlicht und wurde zur meistgespielten Nummer der rumänischen Radiostationen. Mit dem Song schaffte sie es in 20 Ländern in die Top 5 der Charts, darunter erreichte sie in über zehn Ländern Platz 1. Zudem war sie eine der wenigen Sängerinnen die die US-Charts erreichen konnte.

Das im Spätsommer 2011 veröffentlichte Debütalbum Saxobeats erreichte in Deutschland, Finnland, Österreich und der Schweiz die Top 30 der Album-Charts. Es beinhaltet acht Tracks, darunter sind auch die Vorab-Singles Lollipop und Mr. Saxobeat, fünf Remixe und die dritte Single Get Back (A.S.A.P.).

Get Back konnte in der Slowakei Platz eins erreichen. In Rumänien rückte der Track auf Platz vier und in Finnland und Ungarn jeweils Platz acht vor. Da der Song in Deutschland nur als Doppel-Single mit Mr. Saxobeat erschien, konnte der Track keine eigene Platzierung in den Charts erreichen.

Durch einen Remix zu Mr. Saxobeat vom Michael Mind Project, der neue Vocals enthält, die vom deutschen Rapper Carlprit eingesungen wurden, beschloss Stan einen eigenen Song mit Carlprit aufzunehmen. Daraus entwickelte sich der Song One Million, der im Dezember 2011 als Single erschien und zu einem weiteren Hit in mehreren Ländern wurde.

2012 wurde sie mit dem European Border Breakers Award (EBBA) ausgezeichnet.

2013: Skandal mit dem ManagerBearbeiten

Im Juni 2013 ging sie an die Öffentlichkeit, um auf Missstände in der rumänischen Showbranche aufmerksam zu machen. Dazu zeigte sie sich mit geschwollenem Gesicht im dortigen Fernsehen. Die Verletzungen sollen durch Prügel ihres Managers entstanden sein, welcher sie nach ihren Worten „wie eine Sklavin“ behandelte.[3] Mittlerweile hat sich Stan von ihrem Manager und Lebensgefährten getrennt, und arbeitet nun mit einem neuen Management.

Im August 2013 wurde mit Baby, It’s OK eine neue Single veröffentlicht. Hierbei arbeitete sie mit dem deutschen Rap-Trio Follow Your Instinct zusammen. Der Titel, der im Refrain ein Sample des Titels Give It Up von KC and the Sunshine Band verwendet, erschien mit mehreren Remixen am 16. August 2013.

2014–2015: UnlockedBearbeiten

Am 28. April 2014 veröffentlichte sie den Song Thanks for Leaving, der mit ihrem neuen Team aufgenommen wurde. Daraufhin erschienen noch zwei weitere Singles, unter anderem Dance, welche am 18. Juli 2014 erschien und zur Promotion des dritten Albums diente. Im Sommer 2014 nahm sie das Plattenlabel Kontor Records unter Vertrag. Bereits im Juli 2014 präsentierte sie ihre erste Veröffentlichung über das Label. Sie trägt den Namen Dance und ist am 18. Juli 2014 weltweit veröffentlicht worden.[4] Später erschienen die Singles Give Me Your Everything und Vanilla Chocolat.

Das Album Unlocked wurde zunächst nur in Japan am 27. August 2014 veröffentlicht, am 25. November 2014 weltweit.[5] Unlocked konnte sich in Japan auf Platz 21 platzieren und war dort 17 Wochen in den Charts.

Am 8. Juni 2015 erschien die Single We Wanna zusammen mit Inna und Daddy Yankee. Die Single konnte sich bis auf Platz 53 in Japan platzieren.

Seit 2015: AlestaBearbeiten

Die Single I Did It, Mama! erschien am 25. November 2015 und ist die erste Single aus ihrem Album Alesta, welches am 9. März 2016 in Japan herauskam.[6] Am 2. März wurde die dritte Single aus dem Album veröffentlicht, nämlich Balans zusammen mit Mohombi. Das Album beinhaltet auch die Single We Wanna, welche 2015 veröffentlicht wurde und auf einem Re-Release ihres 2. Studioalbum Unlocked zu hören war.

Sie wurde Mitglied in dem Projekt G Girls, welches eine Band aus den Sängerinnen Alexandra Stan, Inna, Antonia und Lori ist. Ihre Debütsingle Call The Police wurde am 14. Juni 2016 zum Download bereitgestellt und das Video erschien am 1. Juni 2016 auf Youtube. 2017 wurde sie durch die Sängerin Lariss aus dem Projekt ersetzt.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[7] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH
2011 Saxobeats
29
(2 Wo.)
25
(3 Wo.)
24
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. September 2011
2013 Cliche (Hush Hush)
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 23. Oktober 2013
2014 Unlocked
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 27. August 2014
2016 Alesta
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 9. März 2016
2018 Mami
300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 25. April 2018

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[7][8] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Italien  IT
2010 Mr. Saxobeat
Saxobeats
1
 Dreifachgold

(41 Wo.)
1
 Platin

(33 Wo.)
1
 Doppelplatin

(47 Wo.)
3
 Platin

(28 Wo.)
21
 Platin

(20 Wo.)
1
 Vierfachplatin

(82 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 2010
2011 Get Back (A.S.A.P.)
Saxobeats
a 27
(3 Wo.)
23
(8 Wo.)
56
(4 Wo.)
300! 24
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. März 2011
2012 1.000.000
Saxobeats
300! 300! 300! 300! 300! 34
 Gold

(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. Dezember 2011
feat. Carlprit
Lemonade
Cliche (Hush Hush)
300! 300! 300! 300! 300! 25
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juni 2012
Cliche (Hush Hush)
Cliche (Hush Hush)
300! 300! 300! 300! 300! 28
(9 Wo.)
2013 All My People
Cliche (Hush Hush)
300! 300! 300! 300! 300! 55
(2 Wo.)
2014 Thanks for Leaving
Unlocked
300! 300! 300! 300! 300! 83
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. April 2014
Dance
Unlocked
300! 70
(1 Wo.)
300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2014
2015 We Wanna
Unlocked / Alesta
300! 300! 300! 300! 300! 60
 Gold

(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Juni 2015
feat. Inna & Daddy Yankee

Weitere Singles

  • 2009: Lollipop (Param Pam Pam)
  • 2014: Cherry Pop
  • 2014: Give Me Your Everything
  • 2014: Vanilla Chocolat (feat. Connect-R)
  • 2015: I Did It, Mama!
  • 2016: Balans (feat. Mohombi)
  • 2016: Écoute (feat. Havana)
  • 2016: Boom Pow
  • 2017: 9 Lives (feat. Jahmmi)
  • 2017: Boy Oh Boy
  • 2017: Noi 2
  • 2018: Mami
  • 2019: I Think I Love It
a Die 2-Track-Single Get Back (A.S.A.P.) / Mr. Saxobeat wurde in Deutschland als Wiederveröffentlichung von Mr. Saxobeat gewertet und zu dessen Chartverlauf hinzugerechnet. In der Veröffentlichungswoche erreichte die kombinierte Single Platz 73 der deutschen Charts.[9]

Chartplatzierungen als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[7] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH
2013 Baby, It’s OK
17
(6 Wo.)
31
(5 Wo.)
44
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 16. August 2013
mit Follow Your Instinct

Weitere Gastbeiträge

  • 2014: Inima De Gheata (Trupa Zero feat. Alexandra Stan)
  • 2014: Set Me Free (DJ Andi feat. Alexandra Stan)

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Goldene Schallplatte

  • Belgien  Belgien
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Danemark  Dänemark
    • 2011: für das Streaming Mr. Saxobeat
  • Finnland  Finnland
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Italien  Italien
    • 2012: für die Single Lemonade
    • 2018: für die Single We Wanna
  • Neuseeland  Neuseeland
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Spanien  Spanien
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat

Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Danemark  Dänemark
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Kanada  Kanada
    • 2011: für die Single Mr. Saxobeat
  • Japan  Japan
    • 2014: für die Single Mr. Saxobeat

4× Platin-Schallplatte

  • Italien  Italien
    • 2012: für die Single Mr. Saxobeat
  • Schweden  Schweden
    • 2012: für die Single Mr. Saxobeat

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region   Gold   Platin Ver­käu­fe Quel­len
Australien  Australien (ARIA) 0! G 1 70.000 aria.com.au
Belgien  Belgien (BEA) 1 0! P 15.000 ultratop.be
Danemark  Dänemark (IFPI) 1 1 30.000 ifpi.dk
Deutschland  Deutschland (BVMI) 1 1 450.000 musikindustrie.de
Finnland  Finnland (IFPI) 1 0! P 7.175 ifpi.fi
Italien  Italien (FIMI) 2 4 160.000 fimi.it
Japan  Japan (RIAJ) 0! G 1 250.000 riaj.or.jp
Kanada  Kanada (MC) 0! G 1 80.000 musiccanada.com
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ) 1 0! P 7.500 nztop40.co.nz
Osterreich  Österreich (IFPI) 0! G 1 30.000 ifpi.at
Schweden  Schweden (IFPI) 0! G 4 160.000 sverigetopplistan.se
Schweiz  Schweiz (IFPI) 0! G 2 60.000 hitparade.ch
Spanien  Spanien (Promusicae) 1 0! P 20.000 elportaldemusica.es
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! G 1 1.000.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 0! G 1 600.000 bpi.co.uk
Insgesamt 8 18

QuellenBearbeiten

  1. Biografie auf ihrer Website (Memento vom 15. Januar 2012 im Internet Archive) (englisch und rumänisch) abgerufen am 12. Juli 2011
  2. Biografie auf letssingit.com
  3. Ihr Manager verpruegelte Mrs Saxobeat auf http://www.welt.de/. Abgerufen am 20. Juni 2013.
  4. Alexandra Stan – Dance auf Discogs.com. Discogs, abgerufen am 2. Oktober 2014 (englisch).
  5. https://itunes.apple.com/de/album/unlocked/id944908995
  6. Archivlink (Memento vom 21. Februar 2016 im Internet Archive)
  7. a b c Chartquellen: DE2 AT CH UK US
  8. Italienische Singlecharts:
  9. (Memento des Originals vom 28. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alexandra Stan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien