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Alexander Judajewitsch Gorelik

russischer Eiskunstläufer
Alexander Gorelik Eiskunstlauf
Voller Name Alexander Judajewitsch Gorelik
Nation Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 9. August 1945
Geburtsort Moskau, Sowjetunion 1923Sowjetunion Sowjetunion
Größe 183 cm
Gewicht 82 kg
Sterbedatum 27. September 2012 (67 Jahre)
Sterbeort Tutschkowo, RusslandRussland Russland
Karriere
Disziplin Paarlauf
Partner/in Tatjana Schuk
Verein ZSKA Moskau
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Grenoble 1968 Paare
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Colorado Springs 1965 Paare
0Silber0 Davos 1966 Paare
0Silber0 Genf 1968 Paare
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
0Bronze0 Moskau 1965 Paare
0Silber0 Bratislava 1966 Paare
 

Alexander Judajewitsch Gorelik (russisch Александр Юдаевич Горелик; * 9. August 1945 in Moskau, Sowjetunion; † 27. September 2012 in Tutschkowo, Oblast Moskau[1], Russland) war ein sowjetischer Eiskunstläufer, der im Paarlauf startete.

Seine Paarlaufkarriere begann Gorelik mit Tatjana Scharanowa. Mit ihr wurde er Siebter bei der Europameisterschaft 1964.

Danach trat Gorelik an der Seite von Tatjana Schuk an. Mit ihr gewann er 1965 auf Anhieb die Bronzemedaille sowohl bei der Europameisterschaft wie auch der Weltmeisterschaft, beide Male bei Siegen von Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow. 1966 verbesserten sich Gorelik und Schuk und wurden in Bratislava Vize-Europameister und in Davos Vize-Weltmeister hinter ihren Landsleuten. Das gleiche Ergebnis erzielten sie bei ihrem letzten Auftritt bei Weltmeisterschaften im Jahr 1968 in Genf und bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble, wo sie die Silbermedaille hinter Beloussowa und Protopopow gewannen.

Im Jahr 1969 wurde Tatjana Schuk schwanger. Daraufhin beendete sie ihre Amateurkarriere zum Leidwesen von Alexander Gorelik. Nachdem der Versuch, mit Irina Rodnina ein Paar zu bilden fehlschlug, beendete auch er seine Karriere. Später betätigte er sich als Schauspieler und trat auch für kurze Zeit mit Schuk in Eisrevues auf. Er trainierte die sowjetische Eiskunstlaufmannschaft bei den Olympischen Spielen 1976. Seit 2001 kommentierte Gorelik für das russische Fernsehen.

Inhaltsverzeichnis

ErgebnisseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Todesmeldung bei der Agentur Interfax (russisch)