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Tatjana Alexejewna Schuk

russische Eiskunstläuferin
Tatjana Schuk Eiskunstlauf
Voller Name Tatjana Alexejewna Schuk
Nation SowjetunionSowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 1. Januar 1946
Geburtsort Leningrad, Sowjetunion 1923Sowjetunion Sowjetunion
Größe 156 cm
Gewicht 52 kg
Sterbedatum 21. März 2011 (65 Jahre)
Sterbeort Orechowo-Sujewo, RusslandRussland Russland
Karriere
Disziplin Paarlauf
Partner/in Alexander Gawrilow,
Alexander Gorelik
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
EM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 3 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Silber0 Grenoble 1968 Paare
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Cortina d’Ampezzo 1963 Paare
0Bronze0 Colorado Springs 1965 Paare
0Silber0 Davos 1966 Paare
0Silber0 Genf 1968 Paare
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
0Bronze0 Budapest 1963 Paare
0Bronze0 Grenoble 1964 Paare
0Bronze0 Moskau 1965 Paare
0Silber0 Bratislava 1966 Paare
 

Tatjana Alexejewna Schuk, verh. Schesternjowa, Sokolowa (russisch Татьяна Алексеевна Жук (Шестернёва, Соколова); englisch Tatyana Zhuk; * 1. Januar 1946 in Leningrad, Russische SFSR, Sowjetunion; † 21. März 2011 in Orechowo-Sujewo, Oblast Moskau) war eine russische Eiskunstläuferin, die im Paarlauf für die Sowjetunion starte

Von 1960 bis 1964 war ihr Eiskunstlaufpartner Alexander Gawrilow und von 1965 bis 1968 Alexander Gorelik.

Mit Gawrilow wurde Schuk 1960 sowjetische Meisterin im Paarlauf. Im gleichen Jahr bestritt das Paar seine erste Europameisterschaft und beendete sie auf dem zehnten Platz. 1963 gewannen Schuk und Gawrilow sowohl bei der Europameisterschaft wie auch bei ihrer ersten Weltmeisterschaft die Bronzemedaille, beide Male hinter Marika Kilius und Hans-Jürgen Bäumler und ihren Landsleuten Ljudmila Beloussowa und Oleg Protopopow. Auch im Jahr darauf wiederholte sich das gleiche Ergebnis bei der Europameisterschaft. Bei der Weltmeisterschaft 1964 konnten sie das Ergebnis jedoch nicht wiederholen und wurden Sechste. Die Olympischen Spiele in Innsbruck beendeten sie auf dem fünften Platz.

Mit Alexander Gorelik gewann Schuk 1965 auf Anhieb die Bronzemedaille sowohl bei der Europameisterschaft wie auch der Weltmeisterschaft, beide Male bei Siegen von Beloussowa und Protopopow. 1966 verbesserten sich Schuk und Gorelik und wurden in Bratislava Vize-Europameister und in Davos Vize-Weltmeister hinter ihren Landsleuten. Das gleiche Ergebnis erzielten sie bei ihrem letzten Auftritt bei Weltmeisterschaften im Jahr 1968 in Genf und bei den Olympischen Spielen 1968 in Grenoble, wo sie die Silbermedaille hinter Beloussowa und Protopopow gewannen.

Im Jahr 1969 wurde Tatjana Schuk schwanger. Daraufhin beendete sie ihre Amateurkarriere zum Leidwesen von Alexander Gorelik.

FamilieBearbeiten

Tatjana Schuk ist die jüngere Schwester des dreimaligen Vize-Europameisters und erfolgreichen Eiskunstlauftrainers Stanislaw Schuk.

Sie war zweimal verheiratet. Von 1965 bis 1973 war sie mit dem Fußball-Nationalspieler Albert Schesternjow verheiratet und hatte mit ihm eine Tochter. In einer weiteren Ehe hatte sie noch eine Tochter.

ErgebnisseBearbeiten

WeblinksBearbeiten