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Alan Parsons

englischer Toningenieur & Musiker, als Toningenieur arbeitete er mit Pink Floyd und Beatles
Alan Parsons (2017)

Alan Parsons (* 20. Dezember 1948 in London) ist ein britischer Musiker, Toningenieur und Produzent sowie Mitgründer von The Alan Parsons Project.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Als Kind lernte Parsons, Klavier, Gitarre und Flöte zu spielen. Er lernte in den Abbey Road Studios in London und war Assistenz-Toningenieur der Aufnahmen der Beatles-Alben Abbey Road (1969) und Let It Be (1970). Außerdem war er Toningenieur des Pink-Floyd-Albums Atom Heart Mother (1970) und hatte seinen Durchbruch als Toningenieur mit deren Album The Dark Side of the Moon (1973). Danach saß er für Künstler wie Pilot, Steve Harley, John Miles und Al Stewart am Mischpult.

Als kreativer Kopf mit vielen Ideen für Lieder erwies sich Eric Woolfson, den Parsons während der Arbeit in den Abbey Road Studios kennenlernte. 1976 adaptierten Parsons und Woolfson diverse Geschichten von Edgar Allan Poe und formten mit Gastmusikern daraus das Album Tales of Mystery and Imagination, das sie unter dem Namen „The Alan Parsons Project“ veröffentlichten. Ihren ersten Top-10-Erfolg hatten sie Ende 1979 in Deutschland mit dem Instrumentalstück Lucifer aus dem Album Eve. Parsons war Produzent und Toningenieur der Filmmusik zu Richard Donners Film „Der Tag des Falken(Ladyhawke) (1985), die von Andrew Powell im typischen Alan-Parsons-Project-Stil komponiert wurde, allerdings auch komplett instrumental ist.

Parsons veröffentlichte – zum Teil mit alten Kollegen aus Project-Tagen wie Stuart Elliott (Schlagzeug) und Ian Bairnson (Gitarre) weitere Alben: Try Anything Once (1993) und On Air (1996) sind im klassischen Rockstil gehalten. Auf den folgenden Alben The Time Machine (1999) und A Valid Path (2004) ist ein Übergang zu Electronica festzustellen. 2013 produzierte er zusammen mit dem dreifach Grammy-nominierten Progrock-Musiker Steven Wilson dessen drittes Solo-Album The Raven That Refused to Sing (And Other Stories).

Nach 12 vorangegangenen Nominierungen ohne Sieg gewann Alan Parsons bei den Grammy Awards 2019 für seine Arbeit als Toningenieur des Mixes und des Audio-Masterings sowie als Produzent des Surround Sounds der Wiederveröffentlichung des Alan Parsons Project Albums Eye In The Sky - 35th Anniversary Edition die Auszeichnung für das Best Immersive Audio Album. Er erhielt die Ehrung zusammen mit dem Toningenieur Dave Donelly und P.J. Olsson, der auch als Sänger für Parsons Band tätig ist.[1] Für den 26. April 2019 ist nach 15-jähriger Pause die Veröffentlichung eines neuen Albums mit dem Titel The Secret vorgesehen.[2]

PrivatesBearbeiten

Parsons ist verheiratet und hat zwei Töchter, Tabitha und Brittni, mit seiner jetzigen Frau Lisa. Er lebt in Santa Barbara in Kalifornien.[3] Weiterhin hat er noch zwei Söhne, Jeremy (Jerry) und Daniel, aus seiner ersten Ehe.

Diskografie (Solo)Bearbeiten

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[4]
Try Anything Once
  DE 78 29.11.1993 (9 Wo.)
  CH 34 21.11.1993 (2 Wo.)
Alan Parsons Live
  DE 86 30.01.1995 (7 Wo.)
On Air
  DE 61 30.09.1996 (18 Wo.)
The Time Machine
  DE 98 27.09.1999 (1 Wo.)
A Valid Path
  DE 72 13.09.2004 (3 Wo.)

StudioalbenBearbeiten

  • 1993: Try Anything Once
  • 1996: On Air
  • 1999: The Time Machine
  • 2004: A Valid Path
  • 2019: The Secret

LivealbenBearbeiten

  • 1994: Alan Parsons Live
  • 2010: Eye 2 Eye: Live in Madrid
  • 2013: LiveSpan

Eigenständige SinglesBearbeiten

Die Songs der nachfolgenden Singles sind zunächst nicht in Verbindung mit Alben oder Kompilationen, sondern als eigenständige Veröffentlichungen auf CD, Vinyl oder als Download erschienen.

  • 2010: All Our Yesterdays[5]
  • 2013: Fragile[6]
  • 2015: Do You Live At All[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. National Academy of Recording Arts & Sciences, Inc.: Winners & Nominiees 61st Annual GRAMMY Awards (2018). Abgerufen am 11. April 2019.
  2. Tabitha Parsons: Pre-order of my new studio album “the secret” available now. Abgerufen am 11. April 2019.
  3. Familie und Wohnort
  4. Charts DE Charts CH
  5. Discogs-Eintrag zu All Our Yesterdays, abgerufen am 1. Juni 2016
  6. Discogs-Eintrag zu Fragile, abgerufen am 1. Juni 2016
  7. Discogs-Eintrag zu Do You Live At All, abgerufen am 1. Juni 2016

WeblinksBearbeiten

  Commons: Alan Parsons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien