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Aaron Carter

US-amerikanischer Popsänger

LebenBearbeiten

Sein erstes Album veröffentlichte Aaron Carter mit neun Jahren in Deutschland, als sich sein Bruder Nick Carter, Mitglied der Boygroup Backstreet Boys, dort aufhielt. Danach zog er in die USA zurück.

Carter hat neben Nick noch weitere Geschwister: Angel (Zwillingsschwester), Leslie (1986–2012), „B.J.“ Bobbie Jean, „Ginger“ Virginia (Halbschwester) sowie einen Halbbruder namens Kanden Brent. Er war von 2001 bis 2002 mit der US-amerikanischen Sängerin, Schauspielerin und Unternehmerin Hilary Duff liiert. Anfang 2010 wurde bekannt, dass Carter Mitinhaber einer Pizzeria in Fort Lauderdale geworden ist. Am 31. Januar 2012 starb seine Schwester Leslie nach langer Medikamentenabhängigkeit an einer Überdosis.

Von 2014 bis 2017 lebte Aaron Carter in einer Beziehung mit Lee Marie Karis.

2013 spielte Carter in dem Off-Broadway-Musical Fantasticks die Rolle des Matt. Er beendete sein Engagement am 17. Februar 2013.[1]

Im Jahr 2013 ging Aaron Carter zwischen dem 22. Februar und 12. Dezember auf Comebacktour unter dem Titel „After Party Tour“. In der Zeit gab er 166 Konzerte in Nordamerika. Während dieser Tour etablierte sich ebenfalls das sogenannte „Meet & Greet“, in dem Fans gegen Aufpreis den Sänger persönlich kennenlernen durften. 2014 ging Aaron Carter auf „Private Dinner Tour“ durch die Vereinigten Staaten, in der Aaron Carter seine Fans bei einem Abend- oder Mittagessen kennenlernte und anschließend, je nach Wunsch der anwesenden Fans, ein bis zwei seiner Lieder sang. Da dieses Angebot ebenfalls gut genutzt wurde, ging er anschließend direkt auf Kanada-Tour.

Ab September 2014 war Aaron Carter auf der aktuellen „Wonderful World Tour“, die ihn durch Nordamerika und bis nach Europa führte. In Europa gab er unter anderem in London, Berlin, Amsterdam, Solothurn und Barcelona Konzerte.

Am 6. August 2017 outete sich Carter als bisexuell.[2][3][4] Da er nach eigenen Angaben in der Vergangenheit ungeschützten Geschlechtsverkehr vollzogen hatte, wollte er mithilfe eines während einer Fernsehsendung der US-amerikanischen Show The Doctors durchgeführten HIV-Tests Gewissheit über seine Gesundheit erhalten. Der HIV-Test war negativ, es wurden allerdings in einem separaten Drogentest Marihuana und Opiate nachgewiesen.[5]

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[6][7] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1997 Aaron Carter
13
 Gold

(31 Wo.)
17
(14 Wo.)
16
(20 Wo.)
12
(9 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 1. Dezember 1997
2000 Aaron's Party (Come Get It)
82
(1 Wo.)
300! 300! 300! 4
 Dreifachplatin

(65 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. September 2000
2001 Oh Aaron
300! 300! 300! 300! 7
 Platin

(32 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. August 2001
2002 Another Earthquake
300! 300! 300! 300! 18
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. September 2002

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Anmerkungen
2003 Most Requested Hits Erstveröffentlichung: 4. November 2003
2006 Come Get It: The Very Best of Erstveröffentlichung: 17. Januar 2006
2 Good 2 B True Erstveröffentlichung: 28. Februar 2006

EPsBearbeiten

Jahr Titel Anmerkungen
2015 The Music Never Stopped Erstveröffentlichung: 24. Februar 2015
2017 LøVë Erstveröffentlichung: 10. Februar 2017

SinglesBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1997 Crush on You
Aaron Carter
5
 Gold

(16 Wo.)
6
(12 Wo.)
5
(13 Wo.)
9
(11 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 15. August 1997
Crazy Little Party Girl
Aaron Carter
13
(11 Wo.)
19
(7 Wo.)
17
(8 Wo.)
7
(6 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 20. November 1997
1998 I'm Gonna Miss You Forever
Aaron Carter
13
(12 Wo.)
32
(4 Wo.)
24
(4 Wo.)
24
(5 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 23. Februar 1998
Surfin' USA
Aaron Carter
18
(10 Wo.)
28
(9 Wo.)
25
(5 Wo.)
18
(5 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1998
2000 I Want Candy
Aaron's Party (Come Get It)
68
(3 Wo.)
300! 300! 31
(5 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 4. September 2000
Aaron's Party (Come Get It)
Aaron's Party (Come Get It)
300! 300! 300! 51
(2 Wo.)
35
 Gold

(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2000
2001 That's How I Beat Shaq
Aaron's Party (Come Get It)
300! 300! 300! 300! 96
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 2001
(feat. Shaquille O’Neal)
2002 Leave It Up To Me
Most Requested Hits
300! 300! 300! 22
(4 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: April 2002

Weitere Singles

  • 2005: Saturday Night (US:  )
  • 2016: Fool’s Gold
  • 2017: Sooner Or Later

Als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[6] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1998 Let the Music Heal Your Soul
Bravo Hits 21
6
(12 Wo.)
22
(8 Wo.)
5
(14 Wo.)
36
(2 Wo.)
60
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Mai 1998
(mit den Bravo All Stars)
Children of the World
Charity '98 – Stars on Stage
65
(5 Wo.)
300! 300! 300! 300!
Erstveröffentlichung: 23. November 1998
(mit Hand in Hand for Children e.V.)

VideoalbenBearbeiten

  • 2002: Oh Aaron – Live In Concert (US:  )
  • 2001: Aaron's Party – Live In Concert (US:  )
  • 2000: Aaron's Party – Come Get It (US:  )

FilmografieBearbeiten

  • 2002: Liberty's Kids: Est. 1776 als Joseph Plumb Martin
  • 2004: Fat Albert als das Kind
  • 2005: Supercross als Owen Cole
  • 2005: Popstar als JD McQueen
  • 2006: I Want Someone to Eat Cheese With als Marty

GastauftritteBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

Aaron Carter steht als jüngster Sänger, der eine Platin-Schallplatte erhielt, im Guinness-Buch der Rekorde.

QuellenBearbeiten

  1. Aaron Carter bei NewYorkTheatreGuide.com (Memento des Originals vom 31. März 2013)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.newyorktheatreguide.com
  2. E!Online: Aaron Carter Pens Emotional Letter About His Sexuality: This Does Not Bring Me Shame
  3. Aaron Carter on Twitter: Outing, August 6th 2017
  4. TMZ.com: Aaron Carter Comes Out as Bisexual
  5. [1]
  6. a b c Chartquellen: DE AT CH UK US
  7. Auszeichnungen: DE US

WeblinksBearbeiten