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ADO Properties S.A.

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Rechtsform Société anonyme
ISIN LU1250154413
Gründung 2006
Sitz Luxemburg
Leitung
Mitarbeiterzahl 354[2]
Umsatz 134,6 Mio. Euro[2]
Branche Immobilien
Website www.ado.properties
Stand: 31. Dezember 2018

ADO Properties ist ein luxemburgisches, ausschließlich in Berlin tätiges Immobilienunternehmen. Es besitzt rund 24.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten[3] mit einem Portfoliowert von 4,09 Milliarden Euro.[2]

Die Erstnotierung an der Frankfurter Börse fand am 23. Juli 2015 zu einem Emissionspreis von 20 Euro statt.[4] Am 13. Oktober wurde ADO Properties in den SDAX aufgenommen.[5] Rund 61,76 Prozent der Aktien befinden sich in Streubesitz; die restlichen 38,24 sind im Besitz der israelischen, an der Börse Tel Aviv gelisteten ADO Group.[4]

KritikBearbeiten

In der Berichterstattung der Presse wurde die ADO bereits mehrfach kritisiert. So wirke sie an der Verschärfung der Situation des Berliner Wohnungsmarktes mit, indem sie zahlreiche Wohnungen aufkaufe und, wie das Unternehmen selbst sagte, ein Steigerungspotential von 17 bis 38 % bei Neuvermietungen sehe.[6] Zum Teil hat das Unternehmen bei diesen Käufen keine Grunderwerbsteuer gezahlt, weil diese in Form von sogenannten „Share Deals“ gestaltet wurden.[7] Auch in Bezug auf bestehende Mietverhältnisse wurde die ADO mehrfach kritisiert, weil sie über Zeiträume von bis zu zwei Wochen hinweg ihrer Pflicht nicht nachgekommen war, bei niedrigen Außentemperaturen für das Funktionieren der Heizungen zu sorgen.[8][9]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Verwaltung. Abgerufen am 8. Oktober 2019.
  2. a b c ADO Properties Geschäftsbericht 2018, abgerufen am 8. April 2019
  3. Über ADO
  4. a b Basisinformationen, auf https://ado.properties, abgerufen am 3. Juli 2018
  5. ADO Properties S.A.: Deutsche Börse nimmt ADO Properties in den SDAX auf, auf https://ado.properties, abgerufen am 3. Juli 2018
  6. Ulrich Paul: Wohneigentum: Die Preise in Berlin steigen, der Druck auf die Mieter wächst. In: Berliner Zeitung. (berliner-zeitung.de [abgerufen am 10. März 2017]).
  7. Bei neuem Share Deal wechseln fast 2000 Wohnungen den Besitzer. (tagesspiegel.de [abgerufen am 10. März 2017]).
  8. Julia Backes: Mieter bibbern, weil die Hausverwaltung nicht heizt. (bz-berlin.de [abgerufen am 10. März 2017]).
  9. Cornelia Schmalenbach: Seit fünf Tagen Heizung kaputt: Die Frost-Häuser von Karow. In: Berliner-Kurier.de. (berliner-kurier.de [abgerufen am 10. März 2017]).