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Zafer Yelen

türkischer Fußballspieler

Zafer Yelen [zafɛr jɛlɛn] (* 30. August 1986 in West-Berlin) ist ein türkischer Fußballspieler.

Zafer Yelen
Personalia
Geburtstag 30. August 1986
Geburtsort West-BerlinDeutschland
Größe 180 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
MSV Normannia 08
Reinickendorfer Füchse
Türkiyemspor Berlin
0000–2005 Tennis Borussia Berlin
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2009 F.C. Hansa Rostock II 36 (14)
2006–2008 F.C. Hansa Rostock 48 0(5)
2009–2011 Trabzonspor 0 0(0)
2010–2011 Trabzonspor A2 4 0(0)
2011–2015 FSV Frankfurt 67 (14)
2015–2016 Berliner AK 07 23 0(7)
2016– FSV Wacker 90 Nordhausen 3 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007–2008 Türkei U-21 12 0(3)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 25. November 2016

JugendBearbeiten

Zafer Yelen wurde 1986 in eine türkische Großfamilie hineingeboren, die in West-Berlin lebte. Er hat sechs Geschwister. Die Schule beendete er mit dem Erweiterten Hauptschulabschluss.

KarriereBearbeiten

In der Jugend spielte Yelen für verschiedene Berliner Vereine, zuletzt für Tennis Borussia Berlin in der Junioren-Bundesliga Nordost, wo er vom damaligen Hansa Rostock-Trainer Frank Pagelsdorf entdeckt wurde. Daraufhin holte Timo Lange, der Trainer der Oberliga-Amateure, ihn zum F.C. Hansa. In der Saison 2005/06, seiner ersten Spielzeit im Erwachsenen-Bereich, erzielte Yelen in 30 Spielen für die zweite Mannschaft Rostocks 14 Tore in der Oberliga. Zur Saison 2006/07 rückte er in die Zweitliga-Mannschaft auf, in der er sich zum Stammspieler und Spielmacher entwickelte, in 26 Einsätzen fünf Tore erzielte und am Ende der Saison mit Hansa in die 1. Bundesliga aufstieg.

Durch seine Leistungen in der zweiten Bundesliga wurde auch er in die türkische U-21 Nationalmannschaft berufen und absolvierte am 7. Februar 2007 sein erstes Spiel für diese.

In der folgenden Bundesliga-Spielzeit 2007/08 absolvierte Yelen 20 Partien für die Ostseestädter, stieg mit diesen aber umgehend wieder in die 2. Bundesliga ab, woraufhin Yelen zunächst einen Wechsel in die Türkei anstrebte, welcher jedoch wegen fehlender finanzieller Sicherheiten nicht zustande kam. Nachfolgend kam Yelen aufgrund einer Verletzung in der Hinrunde der Saison 2008/09 lediglich zu zwei Einsätzen für Hansa, versuchte abermals einen Wechsel in die Türkei zu forcieren und wurde, nachdem dieser erneut nicht zustande kam, wieder Rostocks zweiter Mannschaft zugeteilt. Zum Saisonende wurde sein Vertrag in Rostock schließlich aufgelöst, woraufhin Yelen zum türkischen Erstligisten Trabzonspor wechselte.

Im Juli 2011 wurde Yelen vom Zweitligisten FSV Frankfurt verpflichtet. Yelen war von Beginn an Stammspieler im zentralen Mittelfeld der Bornheimer und war zudem zuständig für die Standards des FSV: Von den fünf Ligatoren in der Saison 2011/12 erzielte er drei durch Elfmeter und einen durch einen direkt verwandelten Freistoß, hinzu kam ein weiteres Freistoßtor im DFB-Pokal. Nach 20 Startelf-Einsätzen verlängerte sich sein Einjahresvertrag automatisch bis Sommer 2013.[1]

Nachdem Yelen Frankfurt im Sommer 2015 verließ, war er zunächst vereinslos. Anfang Oktober 2015 wechselte Yelen zum Regionalligisten Berliner AK 07[2], mit dem er hauchdünn die Meisterschaft der Regionalliga Nordost verpasste. Zur Saison 2016/17 schloss sich Yelen dem Regionalligisten FSV Wacker 90 Nordhausen an.[3]

ErfolgeBearbeiten

  • Viermal Berliner Jugend-Pokalsieger

SonstigesBearbeiten

Zafer Yelen ist Gründungsmitglied der Kindersportstiftung des Bundestagsabgeordneten Jörn Thießen.

WeblinksBearbeiten

  • Zafer Yelen auf den Seiten des Türkischen Fußballverbandes (englisch)
  • Zafer Yelen in der Datenbank von weltfussball.de
  • Zafer Yelen in der Datenbank von fussballdaten.de

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. kicker.de: 20 Startelf-Einsätze: Yelens Vertrag läuft weiter, 7. März 2012, abgerufen am 31. Oktober 2015
  2. bak07.de: BAK verpflichtet Zafer Yelen (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive), 7. Oktober 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015
  3. FuPa.net: Zafer Yelen wechselt zu Wacker Nordhausen (Memento vom 17. Juni 2016 im Internet Archive), 14. Juni 2016,