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Wernswig ist der nach der Kernstadt bevölkerungsmäßig größte Stadtteil von Homberg (Efze) im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Wernswig
Koordinaten: 50° 59′ 46″ N, 9° 21′ 42″ O
Höhe: 215 (210–267) m ü. NHN
Fläche: 5,62 km²[1]
Einwohner: 1021[2]
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Postleitzahl: 34576
Vorwahl: 05684

Lage und VerkehrBearbeiten

Der Ort liegt in Nordhessen 5,2 km südöstlich von Homberg an den nördlichen Ausläufern des Knüllgebirges zwischen Niederbach und Osterbach. Westlich am Ortsrand verläuft die Bundesstraße 254. Durch den Ort führt die Landesstraße 3158. Früher gab es noch die Bahnstrecke Leinefelde–Treysa, als Teil der Kanonenbahn.

GeschichteBearbeiten

 
Postkarte von Wernswig vor 1911 mit Fotografien von Conrad Otto
 
Ehemaliger Haltepunkt Wernswig der Kanonenbahn (heute Museum)

Wernswig wurde im Jahre 1097 erstmals urkundlich erwähnt.[3] Um 1490 gab es im Dorf 15 wehrhafte Männer und sieben Pflüge.

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde Wernswig auf freiwilliger Basis am 1. Oktober 1971 in die Stadt Homberg, Bezirk Kassel, heute Homberg (Efze), eingegliedert.[4]

InfrastrukturBearbeiten

Im Ort gibt es:

VeranstaltungenBearbeiten

Regelmäßige Veranstaltungen sind:

  • das Maibaumfest am 1. Mai
  • die Kirmes am ersten Wochenende im Juli
  • das Backhausfest am ersten Wochenende im September
  • die Aufführungen des Marionettentheaters Puppenbühne Wernswig von November bis März

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wernswig, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Wernswig. In: Webauftritt. Stadt Homberg (Efze), abgerufen im Mai 2019.
  3. Die Schreibweise des Ortsnamens wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach: Uvernesuic (1097), Werneswich (1220), Werneswic (1229), Werniswich (1238), Wernswich (1239), Wernsvic (1246), Werneswig (1248), Werniswig (1254), Wernsweic (1255), Werswich (1272), Wersnic (1288), Werswich (1291), Werenswich (1341), Wemswig (1358), Bernswig (1450), Vernswyg (1475), Wernschwig (1514), Wernßwick (1523), Wernßwegk (1525), Wernswigk (1575/85).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391.