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Das Dorf Lützelwig ist seit dem 1. Februar 1971 ein Stadtteil von Homberg (Efze) im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Lützelwig
Koordinaten: 51° 0′ 29″ N, 9° 22′ 3″ O
Höhe: 206 (200–211) m ü. NHN
Fläche: 2,52 km²[1]
Einwohner: 114[2]
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Februar 1971
Postleitzahl: 34576
Vorwahl: 05681

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Lützelwig liegt etwa 3,5 km südwestlich von Homberg in den Nordwestausläufern des Knüllgebirges. Unmittelbar nordwestlich vorbei fließt der Efze-Zufluss Ohebach. Die Landesstraße 3384 kreuzt im Dorf die Bundesstraße 254.

GeschichteBearbeiten

Lützelwig wurde im Jahre 1189 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1490 gab es im Dorf sechs wehrhafte Männer. 1886 wurde die neue Kirche im neugotischen Stil erbaut.

Die Schreibweise des Ortsnamens wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach:

  • de Lucelenwic (1189)
  • Luczilwig (1224)
  • Lutzilwich (1247)
  • in Lutzelwich (1307)
  • Lytzelwik (1336)
  • Lutzelwieg (1556)
  • Lotzelwigk,
  • Lützelwigk (1575/85)
  • Luitzelwigk (1595)
  • Lützellwig (1694)

Am 1. Februar 1971 wurde Lützelwig im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis als Stadtteil der Stadt Homberg, Bezirk Kassel, heute Homberg (Efze), eingegliedert.[3][4]

PolitikBearbeiten

Durch den Ortsbeirat wurde Alexander Seib für die Legislaturperiode von 2011 bis 2016 zum Ortsvorsteher gewählt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Lützelwig, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Lützelwig. In: Webauftritt. Stadt Homberg (Efze), abgerufen im Mai 2019.
  3. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Punkt 328, Abs. 55 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391.