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Das Vilâyet Herzegowina (türkisch Hersek Vilâyeti) war ein Vilâyet (administrative Verwaltungsprovinz) des Osmanischen Reiches in Südost-Europa. Die Hauptstadt war Mostar, Städte wie Mostar und Stolac bildeten wichtige Handelsposten zwischen Dubrovnik und dem Landesinneren. Die Staatsreligion war der sunnitische Islam.

Es wurde im Jahre 1864, nach einer umfassenden Verfassungsreform nach dem französischen Vorbild der Départements, während der Tanzimat-Reformen, gegründet. Es wurde hierbei vom Eyâlet Bosnien mit dem Sandschak Novi Pazar abgespalten.

Im Jahre 1875 wurde das Gebiet gemeinsam mit dem Vilâyet Bosnien von Österreich-Ungarn zunächst besetzt und 1878 wurde es unter österreichische Finanzhoheit gestellt. Im Jahre 1908 wurde das vereinigte Gebiet Bosnien-Herzegowina im Zuge der Bosnienkrise schließlich von Österreich-Ungarn annektiert und in das eigene Staatsgebiet eingegliedert.

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