Hauptmenü öffnen

Verena Epp

deutsche Historikerin und Hochschullehrerin

Verena Epp (* 28. Mai 1959 in Düsseldorf) ist eine deutsche Historikerin.

Verena Epp wurde 1988 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bei Rudolf Hiestand mit einer Arbeit zu Fulcher von Chartres promoviert. Ihre Habilitation erfolgte 1997 zum Thema „Amicitia – Studien zu personalen, sozialen, politischen und geistlichen Beziehungen im frühen Mittelalter“.[1] Nach einer Hochschuldozentur in Düsseldorf und verschiedenen Lehrstuhlvertretungen unter anderem in Wien und München wurde sie 2000 als Nachfolgerin von Jürgen Petersohn zur Professorin für Mittelalterliche Geschichte und geschichtliche Landeskunde an der Philipps-Universität Marburg berufen.

Bei Eheschließung 2003 nahm sie den Namen ihres Mannes an und publizierte seitdem als Verena Postel. 2011 legte sie diesen Namen wieder ab. Sie ist Mitglied im Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte und seit 2011 in der Historischen Kommission für Hessen.

SchriftenBearbeiten

Monografien

  • Verena Epp: Fulcher von Chartres: Studien zur Geschichtsschreibung des ersten Kreuzzuges, Droste, Düsseldorf 1990, ISBN 3-7700-0819-7 (Zugleich Dissertation an der Universität Düsseldorf 1988; Studia humaniora, Band 15).
  • Verena Epp: Amicitia: zur Geschichte personaler, sozialer, politischer und geistlicher Beziehungen im frühen Mittelalter Hiersemann, Stuttgart 1999, ISBN 3-7772-9917-0 (Zugleich Habilitationsschrift an der Universität Düsseldorf 1996/97, Monographien zur Geschichte des Mittelalters, Band 44).
  • Verena Postel: Die Ursprünge Europas. Migration und Integration im frühen Mittelalter. Kohlhammer, Stuttgart 2004, ISBN 3-17-018405-9.
  • Verena Postel: Arbeit und Willensfreiheit im Mittelalter. Steiner, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-515-09393-4.

Herausgeberschaften

  • Verena Postel: Arbeit im Mittelalter. Vorstellungen und Wirklichkeiten. Akademie-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-05-004098-X.

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Vgl. dazu die Besprechung von Stephan Freund in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 66 (2003), S. 565–566 (online).