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Der Vansee (türk. Van Gölü, kurd. Gola Wanê, arm. Վանա լիճ, Wana lič, griech. Thospitis) ist der größte See der Türkei und der größte Sodasee der Erde. Er liegt im äußersten Osten des Landes in den Provinzen Van und Bitlis. Um den See befinden sich Obst- und Getreideanbaugebiete. Die Provinzhauptstadt Van liegt am Ostufer des Sees.

Vansee
Satellitenfoto des Vansees
Satellitenfoto des Vansees
Geographische Lage Osten der Türkei
Zuflüsse Karasu, Hoşap, Güzelsu, Bendimahi, Zilan und Yeniköprü
Abfluss keiner (Verdunstung)
Inseln Akdamar, Çarpanak Adası (İçeriçarpanak), Adır Adası (Lim), Kuş Adası (Arter)
Orte am Ufer Van, Tatvan, Ahlat, Adilcevaz, Erciş
Daten
Koordinaten 38° 37′ N, 42° 52′ OKoordinaten: 38° 37′ N, 42° 52′ O
Vansee (Türkei)
Vansee
Höhe über Meeresspiegel 1648 m
Fläche 3 522 km²f5
Länge 123 kmf6
Breite 52 kmf7
Volumen 576 km³f8
Umfang 576,4dep1f9
Maximale Tiefe 451 mf10
Mittlere Tiefe 163,5 mf11
Einzugsgebiet 12.500 km²f4

Besonderheiten

hochalkalisch

Inhaltsverzeichnis

ForschungsgeschichteBearbeiten

  Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Das hier ist kein Tagebuch, sondern eine Enzyklopädie. Insbesondere der vorletzte Absatz in diesem Abschnitt ist jedoch wie ersteres geschrieben. Auch die Detaildichte scheint mir hier übertrieben (vgl. Ausführungen zu Dissertationen etc.); da müsste aber mal jemand vom Fach drüberschauen.
Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Der Vansee und sein alkalisches Wasser war den antiken Geographen wie unter anderen Eratosthenes und Strabo bekannt. Zu den frühen westlichen Reisenden, die über ihn und sein Wasser berichteten, gehören Parrot (1834)[1], Abich (1856)[2] und Sieger (1888)[3]. Tullus (1944)[4], Gessner (1957) [5] und Irion (1973)[6] veröffentlichten die ersten chemischen Analysen des Vansee-Wassers. Legler und Krasske (1940),[7], Kiefer (1955)[8] und Hauer (1957)[9] beschäftigten sich mit Phyto- und Zooplankton des Sees. Schweizer (1975) beschäftigte sich zum ersten Mal mit den Terrassen des Sees.[10]

Die erste große, multidisziplinäre und internationale Expedition wurde im Juli 1974 von Egon T. Degens organisiert und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Degens hatte zuvor auch den ähnlich großen Kivusee in Ost-Afrika untersucht. An der neuntägigen Expedition nahmen teil: Egon T. Degens, How Kin Wong, Ida Valeton, Stephan Kempe, Francis Khoo, Christhild Ketz (Deutschland, Universität Hamburg), Peter Finckh, André Lambert (Schweiz, ETH), Yüksel Gürleyik, Abdullah Gedik (Türkei, MTA Türkischer Geologischer Dienst, Ankara) sowie die Mannschaft des Küstenmotorschiffs Erek. Es wurden flachseismische Pinger-Profile gefahren, mit der Air-Gun tiefenseismische Aufnahmen gemacht, insgesamt neun Sedimentkerne (bis 9,5 m Länge aus bis zu 400 m Tiefe) und Wasserproben aus bis 380 m Tiefe geborgen. Die Ergebnisse wurden in dem Buch "Geology of Lake Van"[11] und in der Dissertation von S. Kempe[12] veröffentlicht.

Die zweite und dritte internationale Expedition wurde im Sommer 1989 und 1990 von Stephan Kempe organisiert und ebenfalls von der DFG sowie von der Volkswagenstiftung finanziert. Teilnehmer waren 06.06.-09.07.1989: Stephan Kempe, Günter Landmann, Andreas Lipp, Andreas Reimer, Uwe Svensson (Deutschland, Universität Hamburg), Jozef Kazmierczak (Polen, Warschau, Polnische Akademie der Wissenschaften), Dieter Imboden, Alfred Wuest, Michael Schurter (Schweiz, Zürich,ETH), Tosun Konuk, Dogan Yasar, Neyat Somali, Mohammat Duman (Türkei, Izmir, Dokuz Eylül Üniversitesi) sowie die Mannschaft des Schleppers Süphan.

Von 7. Juni bis 6. Juli 1990 untersuchten Stephan Kempe, Eva Danulat, Günter Landmann, Andreas Lipp, Andreas Reimer, Uwe Svensson, (Deutschland Universität Hamburg), Markus Hofer, Gerry Lemcke, Michael Schurter (Schweiz, Zürich,ETH), Tosun Konuk, Dogan Yasar, Musa Düzbastilar, Neyat Somali, Mohammat Duman, Dogan Yassir, (Türkei, Izmir, Dokuz Eylül Üniversitesi) sowie das Süphan-Team den See. Es wurden erneut Kolbenlot-Sedimentkerne genommen, die Wassersäule bis zum Boden zweimal detailliert beprobt ebenso wie die dem Vansee zufließenden Flüsse. Stromatolitische Säulen wurden mit Echolotungen kartiert und ihr Gestein und internes Wasser durch Tauchen beprobt. Außerdem wurde eine Sedimentfalle im See für ein Jahr ausgesetzt. Die Ergebnisse dieser Expeditionen wurden in den Dissertationen von Landmann (Sedimente)[13], Reimer (Wasserchemie)[14], Lemke (Palaeoklima)[15] und Kiefer (Mantel-Helium)[16] sowie zu zahlreichen weiteren Veröffentlichungen vorgestellt.

Die letzte, große Vansee-Expedition firmierte unter dem Logo "Palaeovan" und konzentrierte sich auf seismische Profile (site exploration 2007) und Tiefenbohrungen (2010) im Rahmen des Internationalen Kontinentalen Bohrprogramms ICDP zur Erfassung der quartären Geschichte des Vansee-Beckens [17][18].

Archäologen der Van Yüzüncü Yıl Universität unter Leitung von Tahsin Ceyla fanden unter Wasser die Ruinen einer 3.000 Jahre alten Burg aus der Urartu-Zivilisation.[19]

GeographieBearbeiten

Der Vansee liegt auf einer Höhe von 1648 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit einer der größten Gebirgsseen der Erde. Er ist abflusslos und wird von bis zu 4000 m hohen Vulkanen und Bergen umstanden. Der See ist in SW-NE Richtung 127 km lang und in N-S Richtung maximal 52 km breit. Die Uferlänge (nach Google Earth) beträgt 576,4 km. Bis 1974 war nicht einmal seine Tiefe bekannt. Die damals gemachten Echolotungen ergaben eine Tiefe von 451 m [20]. Der See ist damit auch einer der tiefsten der Erde. Die damals von How-Kin Wong und Mitarbeitern konstruierte bathymetrische Karte wurde von Stephan Kempe [21] ausgewertet und ergab ein Seevolumen von 607 km³ bei einer Fläche von 3574 km². Diese Zahlen werden häufig zitiert. 1985 erschien eine neue bathymetrische See-Karte[22], die zeigt, dass der See im Nord-Osten durch einen Rücken in zwei Becken, das nördliche Ahlat- und das zentrale Tatvan-Becken, getrennt wird. Dadurch verringert sich das Volumen auf 576 km³ und auch die Fläche wurde zu 3522 km² neu berechnet[23], sechseinhalbmal so groß wie die des Bodensees. Dem Volumen nach ist der See nach dem Austrocknen des Aralsees der drittgrößte abflusslose (geschlossene) See der Erde (nach dem Kaspischen Meer und dem Issyk-Kul).

Der ursprüngliche Abfluss des Tales Richtung Euphrat wurde vor weniger als einer Million Jahren durch den Vulkan Nemrut blockiert. Der theoretische, heutige Abfluss des Sees, südlich von Tatvan Richtung Bitlis, liegt etwas 100 m über dem Seespiegel und es ist fraglich, ob jemals dort Seewasser abgeflossen ist. Die Regulierung des Wasserstands erfolgt über die Bilanz aus Zuflüssen aus dem umliegenden, 12500 km² großen Gebirgsgebieten, plus dem Niederschlag (Regen und Schnee) über dem See minus der Verdunstung von der Seeoberfläche. Die jährliche Wasserbilanz beträgt 4,2 km³, dies würde zu einer Änderung des Seespiegels von 0,7 m führen. Da Zufluss und Verdunstung aber teilweise gleichzeitig erfolgen, ist die jahreszeitliche Seespiegelschwankung durchschnittlich nur ca. 0,5 m [24]. Die Zahlen der Gesamtbilanz wurden durch Reimer inzwischen etwas nach unten auf 3,7 km³ korrigiert. Serien von feuchten und trockenen Jahren können den Seespiegel um mehrere Meter schwanken lassen[25] Dies führt dann zu Problemen für ufernahe Straßen und Bebauung und die Hafen- und Fähranlagen am See. In der Vergangenheit hat der See erhebliche Seespiegeländerungen erlebt (s. unten).

SeewasserBearbeiten

Das Wasser des Vansees ist hochalkalisch, er ist der größte Sodasee der Erde. Das Wasser ist reich an Soda und anderen Salzen, die zur Herstellung von Waschmitteln dienen. Der pH-Wert des Wassers beträgt 9.8, der Salzgehalt 2,27 Prozent, davon etwa eine Hälfte Soda und eine Hälfte Kochsalz [26][27]. Obwohl das kontinentale Klima Ost-Anatoliens im Winter (Dezember bis Februar) mittlere Temperaturen von unter 0 °C aufweist, friert der See nicht zu. Dies ist allerdings weniger dem hohen Salzgehalt, sondern dem hohen Volumen des See geschuldet. Im Winter kühlt er an der Oberfläche ab, kaltes Wasser sinkt nach unten und wird von wärmerem Tiefenwasser ersetzt. Die Tiefentemperaturen des Sees betragen ca. 3 °C, immer noch höher als die Temperatur größter Dichte für den Salzgehalt (ca. −1,3 °C). Anders als Frischwasserseen kühlt somit der See nicht am Boden auf die Temperatur größter Dichte ab und verhält sich somit hydrophysikalisch wie ein kleiner Ozean. Im Sommer wird der Salzgehalt an der Oberfläche durch zufließende Fluss- und Grundwässer verdünnt und erwärmt. Dadurch bildet sich eine allmählich dicker werdende Oberflächenschicht. Durch Verdunstung im Sommer und Abkühlung im Herbst wird die Salinität und Dichte der Oberflächenschicht erhöht, bis der See anfängt zu durchmischen. Allerdings durchmischt nicht das ganze Volumen, sondern nur Teile, so dass auch der Sauerstoffgehalt des Sees nicht komplett erneuert wird und nach unten bis auf fast Null abnimmt. Die hohe Alkalinität von bis zu 155 meq/l (9,5 g gelöste Karbonate/l) sorgt, aufgrund des Löslichkeitsgleichgewichtes für sehr niedrige Calcium-Konzentrationen von nur 4 mg/l. Trotzdem ist der See um das Zehnfache an Calciumcarbonat (CaCO3) übersättigt. An den Flussmündungen, an denen Wässer mit hoher Calcium-Konzentrationen sich mit dem Seewasser mischen, fällt daher fein-nadeliger Aragonit aus, der das Wasser milchig werden lässt (sog. Whitings). Diese feinen Aragonite setzen sich am Seeboden ab und bilden eine helle Sommerlage. Im Herbst und Winter lagern sich dagegen dunklere Sedimente (Tonminerale und organische Substanz) ab, so dass Jahreslagen (Warven) entstehen. Über Grundwasseraustritten bilden sich dagegen hohe Türme, die zunächst aus korallen-artig wachsenden Calcit-Bäumchen bestehen (chemischer Garten), die dann von Cyanobakterien besiedelt werden. Auf Grund der hohen CaCO3-Übersättigung fällt auf ihren Kolonien Aragonit aus. Solche mikrobiell ausgefällten Kalke werden als Mikrobialite, bzw. – wenn sie laminiert sind – als Stromatolithe bezeichnet. Im Vansee wurden durch Echolot bis zu 40 m hohe Türme aus solchen Karbonaten entdeckt [28] und durch Taucher beprobt. Sie gehören zu den größten, aktiv wachsenden Mikrobialiten, die bekannt sind. Die mikrobielle Zusammensetzung wurde durch DNA charakterisiert und zeigt zahlreiche verschiedene Organismen, die an der Aragonit-Fällung beteiligt sind.[29]

Sedimente, Paläoklima und BeckenentwicklungBearbeiten

Die 1974 und 1990 geborgenen Kerne enden alle in einer harten, Dolomit-reichen Lage. Darüber liegen (in den Tiefwasserkernen) sechs farblich unterschiedliche Sedimentabschnitte (Units), die feinlaminert sind. Die Laminierung wird lediglich durch Lagen von Vulkan-Aschen, (Lagen A-P) kleine Turbidit-Lagen und einige Slumps (verrutsche Lagen) unterbrochen. Die Laminierung hat sich als Jahresschichten (Warven) erwiesen und erlaubt eine Korrelierung der Kerne untereinander. Dadurch können gestörte Segmente in einem Kern durch intakte Segmente in einem anderen Kern ersetzt werden und so die Warven kontinuierlich ausgewertet werden. Die erste, visuelle Zählung von S. Kempe an den Kernen von 1974 ergab die Präsenz von 10.420 Jahren[30]. Damals war allerdings klar, dass aufgrund der Kolbenlot-Technik die jüngsten Abschnitte vermutlich verloren gegangen waren. Daher wurden 1990 Kerne mit anderer Technik geborgen und mit moderner Scan-Technik durch G. Landmann [31][32] und G. Lemcke [33] bearbeitet.

Insgesamt sind die Kerne bis 14.740 Jahre BP gewarvt (d.h. bis 12.790 v. Chr.) und repräsentieren das gesamte Holozän und große Teile des Spätglazials, inklusive der Jüngeren Dryas. Vor allem stimmen die Längen der Abschnitte fast jahresgleich mit den Abschnitten der Eiskernzählungen überein[34]. Sedimentablagerungen sind für Geologen wie Bücher und die Laminae die einzelnen Seiten. Die geochemischen Parameter sind die Worte, die die Geschichte verraten. Im Falle des Van-Sees ist es vor allem die Zusammensetzung der Karbonate, die die Geschichte verrät. Die aus der Tiefe des Sees geborgenen Kerne enden nicht nur in einer harten, nicht-laminerten und dolomitischen Lage, sondern es gibt auch weitere Lagen mit Magnesium-reichen Karbonaten. Dolomit, ein Magnesium-Calcium-Karbonat, und Magnesium-reiche Karbonate können nur bei sehr hohen Übersättigungen dieser Minerale ausfallen. Diese Lagen, wie auch die harte Bodenlage zeigen daher Regressionsphasen, d.h. Seespiegelrückgänge an. Außerdem wurde entdeckt, dass in den tiefen Kernen der Salzgehalt der Porenwässer stark nach unten zunimmt. Daraus, und aus bestimmten Sedimenttexturen, ist zu schließen, dass der See vor etwa 15,000 Jahre fast ausgetrocknet war und dass seitdem der Seespiegel ansteigt und Salz aus den alten Sedimenten wieder in den See diffundiert. Zu dieser Interpretation passt, dass das Salzalter des Sees, also das Verhältnis des Gesamtmenge des Chlorids im heutigen See, geteilt durch den jährlichen Input über Flüsse und Regen, etwa 200 000 Jahren entspricht[35], der See also nicht nur aus den Flüssen, sondern auch aus den tiefen Sedimenten Salz eingespeist bekommen muss. Die Magnesium-reichen Lagen in den höheren Units der Sedimente zeigen ebenfalls Regressionsphasen an: Zwischen 12.400 und 10.800, 9.000 bis 8.400 und um 3000 Jahre BP. Diese Trockenphasen finden sich z.T. auch in anderen See des Nahen Ostens.

Terrassen über dem heutigen Spiegelniveau zeigen Seespiegelhochstände an. In einer von ihnen wurden ebenfalls laminierte Sedimente gefunden, die eine Chronologie von 606 Jahren darstellen. Sie wurde durch 14C-Datierung auf den Zeitraum 20.700 bis 20.100 Jahre BP fixiert[36], entsprechend einem Hochstand während des letzten Hochglazials. Dieser Hochstand findet sich auch in anderen Seen des Nahen Ostens, wie dem Toten Meer. Alle diese Schwankungen zeugen von massiven Klimaschwankungen, ausgelöst durch die mehrfache Verlagerung von Monsun- und Kontinental-Klimazonen im Spätglazial.

FaunaBearbeiten

Die einzige, endemische Fischart im Vansee, die bereits von Strabo erwähnt wurde, ist die Karpfenart Chalcalburnus tarichi (türkisch İnci kefalı). Die Art scheidet, wie alle Fische, Ammonium (und nicht Harnstoff) aus, das eigentlich bei den hohen pH Werten des Sees toxisch sein sollte; insofern ist diese Art weltweit einzigartig [37]. Sie wurde erstmals von Johann Anton Güldenstädt beschrieben. Sie kann nur im Brackwasser in der Nähe der Flussmündungen leben und muss zum Laichen die Flüsse hochziehen. Sie gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Fische sind durch illegalen Fang während der Laichzeit, Verlust des Lebensraums durch Kiesabbau und Wasserverschmutzung bedroht.[38] Die Art wurde auch im benachbarten Erçek Gölü eingebürgert.

Die Umgebung des Sees ist die Heimat der Vankatzen. Häufig haben die Augen der etwa 1000 Exemplare dieser Katzenrasse eine unterschiedliche Farbe.

VerkehrBearbeiten

 
Eisenbahnfähre Van auf dem Vansee

Zwischen den Städten Tatvan und Van verkehrt eine Eisenbahnfähre. Insgesamt vier Fähren wurden am Schwarzen Meer gebaut, zerschnitten und in einem Trockendock in Tatvan wieder zusammengesetzt. Die Fähren transportieren auch LKWs, PKWs und Passagiere.

GeschichteBearbeiten

An den Kernen von 1974 wurden auch Pollen analysiert (Van Zeist/Woldring, 1978a,b). Die neue Warvenzählung erlaubt es die Vegetationsentwicklung im Van Becken nachzuvollziehen. Die älteste Probe stammt von ca. 13.600 BP. Im Bölling und im späten Alleröd war das Klima sehr trocken, 90 % der Pollen stammen von krautigen Pflanzen, vor allem Gänsefußgewächse und Beifuß[39]. Im Alleröd steigen die Temperaturen stark an. Im jüngeren Dryas geht der Baumbestand durch Kälte und Trockenheit wieder zurück, Meerträubel wird häufiger. Am Ende des jüngeren Dryas steigen die Temperaturen stark, und es kommt zu einem raschen Schmelzen der Gletscher im Einzugsgebiet des Sees. Vor 10100 Jahren waren sie komplett verschwunden.

Ca. 1000 v. Chr. zeigt ein erhöhter organischer Eintrag und der Rückgang der Eiche den Beginn eines verstärkt anthropogenen Einflusses an. Andere Bäume, wie Kiefer und Walnuss nehmen zu. Im Falle der Walnuss ist anzunehmen, dass sie angebaut wurde.

In den assyrischen Quellen wird der Vansee als der „Obere See“ bezeichnet. Der Name taucht zum Beispiel in den Inschriften von Tukulti-Ninurta I. in Verbindung mit den Nairi-Ländern auf. Auch Aššur-bel-kala erwähnt den „oberen See“ in einem Fragment. In neu-assyrischen Inschriften (Salmanasser III., Sanherib, Assurhaddon und Aššurbanipal) taucht die Formel „Eroberer von dem Oberen See bis zum Unteren See“ auf[40]. Manche Forscher nehmen allerdings an, dass sich die Bezeichnung „Obere See“ hier auf das Schwarze Meer bezieht. In mehreren Inschriften von Tiglat-Pileser III. wird das „Obere Meer des Sonnenuntergangs“ erwähnt; der Begriff wurde anscheinend sowohl für den Vansee als auch für das Mittelmeer verwendet, das Tiglat-Pileser III. als erster assyrischer Herrscher erreichte. Der Begriff „Meer von Nairi“ wird gewöhnlich mit Vansee übersetzt. Seit Salmanasser II. werden „oberes und unteres Meer von Nairi“ erwähnt, Russell vermutet hier den Vansee und den Urmia-See, die allgemeinere Formulierung „Meer von Nairi“ bezeichnet also möglicherweise beide Gewässer.

Hewsen (1982) nimmt an, dass sich das Buana der Geographika des Ptolemäus auf den Vansee bezieht[41]. In der Antike wurde der See auf Latein Thospites Lacus genannt.[42] Die Kirchengeschichte des Philostorgius kennt einen Hyrkanischen See, den Driver [43] mit Vorbehalten mit dem Vansee identifiziert. Er gilt ihm als die Quelle des Tigris. Im Mittelalter findet sich auf manchen Karten auch die lateinische Bezeichnung Arsissa Palus.[44] In mittelalterlichen islamischen Quellen wurde der See See von Erciş[45] oder See von Ahlat genannt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirche zum Heiligen Kreuz auf der Insel Akdamar. Im Hintergrund der Berg Çadır.

Im südlichen Teil des Sees, nahe dem Ort Gevaş, lag auf der Insel Akdamar ein armenisches Kloster. Davon ist noch die Kirche zum Heiligen Kreuz (armenisch Սուրբ խաչ, Surb Chatsch), 915 bis 921 erbaut, erhalten.[46]

Seit mehreren Jahren gibt es Streit zwischen armenischen Gläubigen bzw. der armenischen apostolischen Kirche und den türkischen Behörden um die Nutzung der Kirche. Die Armenier möchten das Kirchengebäude wenigstens zeitweilig für Gottesdienste nutzen, während nach türkischen Vorstellungen das Gebäude ausschließlich ein Museum sein soll.[47]

2005 beschloss die türkische Regierung die Restaurierung des Bauwerks, nicht zuletzt unter Druck von Öffentlichkeit und Presse. Am 29. März 2007 ließ die türkische Regierung die mittelalterliche armenische Kirche als Kulturdenkmal eröffnen. Die Restaurierungsarbeiten an der Kirche kosteten 4 Mio YTL. Der armenische Architekt Zakaryan Mildanoğlu war an der Restaurierung beteiligt.[48][49][50]

Am 19. September 2010 fand nach etwa 100 Jahren wieder ein christlicher Gottesdienst in der Kirche statt.[51] Zu der zweistündigen Messe reisten neben türkischen Armeniern viele Armenier aus Armenien und den USA an.[52] Die Messe leitete Erzbischof Aram Ateschian aus Diyarbakır. Anfang Oktober wurde ein 2 Meter großes und 110 kg schweres Kreuz auf die Kirche gesetzt. Das Kreuz wurde vom armenischen Priester Tatula Anuşyan aus Istanbul geweiht.[53]

Weitere Sehenswürdigkeiten im oder am Vansee sind der seldschukische Friedhof von Ahlat und die Klöster Karmravank, Ktuts und Narekawank.

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LiteraturBearbeiten

  • Eva Danulat & Stephan Kempe: Nitrogenous waste excretion at extremely alkaline pH: The story of Chalcalburnus tarichi (Cyprinidae), endemic to Lake Van, Eastern Turkey. – Fish Physiol. Biochem. 9: 377–386, 1992.
  • Egon T. Degens und F. Kurtmann (Hrsg.): Geology of Lake Van, MTA Press, Ankara, 1978.
  • Egon T. Degens, How-Kin Wong & Stephan Kempe: A geological study of Lake Van, Eastern Turkey. – Geol. Rundschau 73/2: 701–734, 1984.
  • Stephan Kempe & Egon T. Degens: Van See: Größter Soda-See der Erde. – Umschau in Wiss. u. Techn. 77/14: 478–481, 1977.
  • Stephan Kempe: Hydrographie, Warvenchronologie und organische Geochemie des Van Sees, Osttürkei. – Dissertation, Mitt. Geol.-Paläont. Inst. Univ. Hamburg 47: 125–228, 1977.
  • Stephan Kempe & Egon T. Degens: Varves in the Black Sea and Lake Van/Turkey. – In "Moraines and Varves" (ed. C. Schlüter), Rotterdam, Balkema: 309–318, 1979.
  • Stephan Kempe, Jozef Kazmierczak, Günter Landmann, Tosun Konuk, Aandreas Reimer & Andreas Lipp: Largest known microbialites discovered in Lake Van, Turkey. – Nature 349: 605–608, 1991.
  • Stephan Kempe, Günter Landmann & Gerold Müller: A floating varve chronology from the Last Glacial Maximum terrace of Lake Van/Turkey. – Zeitschr. Geomorphol., Supplem. 126 Research in Mountains and Deserts of Africa and Central Asia: 97-114, 2002.
  • Günter Landmann, Andreas Reimer, Gerry Lemcke, Stephan Kempe, Dating late Glacial abrupt climate changes in the 14,570 yr long continuous varve record of Lake Van, Turkey. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology 122, 1996, S. 107–118.
  • Günter Landmann, Andreas Reimer & Stephan Kempe: Climatic induced lake level changes of Lake Van/Turkey during the transition Pleistocene/ Holocene. – Global Biogeochemical Cycles 10(4): 797-808, 1996.
  • Günter Landmann & Stephan Kempe. Seesedimente als Klimaarchiv, Fallbeispiele: Lake Van und Totes Meer. – In: W. Rosendahl & A. Hoppe (Hg.): Angewandte Geowissenschaften in Darmstadt.- Schriftenreihe der deutschen Geologischen Gesellschaft, Heft 15: 129–143, 2002.
  • Günter Landmann & Stephan Kempe: Annual deposition signal versus lake dynamics: Microprobe analysis of laminated Lake Van (Turkey) sediments reveals missing varves in the period 11.2-10.2 ka BP. – Facies 51: 135-145, 2005.
  • Günter Landmann, Georg Steinhauser J.H. Sterba, Stephan Kempe, M. Bichler : Geochemical fingerprints by activation analysis of tephra layers in Lake Van sediments, Turkey. – Applied Radiation and Isotopes 69: 929–935, 2011.
  • Gerry Lemcke, Michael Sturm (1997): D18O and trace element measurements as proxy for the reconstruction of climate changes at Lake Van (Turkey); preliminary results. In: Dalfes, Kulka, Weiss (eds.) "3rd millennium BC climate change and the Old World collapse" NATO Advanced Study Institutes (ASI) series I,vol.49, S. 653–678, Springer-Berlin.
  • Gerry Lemcke (1996): Paläoklimarekonstruktion am Van See (Ostanatolien, Turkei). PhD-thesis Swiss Federal Institute of Technology (ETH-Zurich) no. 11786, S. 182 ff.
  • T. Litt, S. Krastel, M. Sturm, R. Kipfer, S. Örcen, G. Heumann, S. O. Franz, U. B. Ülgen & F. Niessen (2009): 'PALEOVAN', International Continental Scientific Drilling Program (ICDP): site survey results and perspectives. Quaternary Science Reviews 28: S. 1555–1567.
  • Purification López-Garcia, Jozef Kazmierczak, K. Benzerara, Stephan Kempe, F. Guyot & David Moreira : Bacterial diversity and carbonate precipitation in the microbialites of the highly alkaline Lake Van, Turkey. – Extremophiles 9: 263-274, 2005.
  • Andreas Reimer, Günter Landmann & Stephan Kempe: Lake Van, Eastern Anatolia, hydrochemistry and history. – Aquatic Geochemistry 15: 195-222, 2009.
  • W. van Zeist/H. Woldring, A pollen profile from Lake Van, a preliminary report. In: E. T. Degens/F. Kurtman (Hrsg.), The Geology of Lake Van. Ankara 1978, M.T.A. Press, S. 115–123.
  • W. van Zeist/H. Woldring, A postglacial pollen diagram from Lake Van in East Anatolia, erschienen in Review of Paleobotany and Palynology 26, 1978, S. 249–276.
  • H. F. Russell: Shalmaneser's campaign to Urartu in 856 B.C. and the historical geography of Eastern Anatolia according to the Assyrian sources. Anatolian Studies 34, 1984, S. 171–201, ISSN 0066-1546.
  • Lucia Wick, Gerry Lemcke, Michael Sturm (2003): Evidence of Lateglacial and Holocene climatic change and human impact in eastern Anatolia: high-resolution pollen, charcoal, isotopic and geochemical records from the laminated sediments of Lake Van, Turkey. The Holocene 13/5, S. 665–675.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Vansee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Parrot J (1834) Reise zum Ararat. 2 Teile. Haude & Spener, Berlin, pp 262
  2. Abich H (1856) Vergleichende chemische Untersuchung der Wässer des Caspischen Meeres, Urmia- und Van See. MAISSP, série 6, t.7: 1–57
  3. Sieger R (1888) Die Schwankungen der hocharmenischen Seen seit 1800 in Vergleichung mit einigen verwandten Erscheinungen. Mitt. K. K. Geogr. Ges. 95–115(159–181):390–426
  4. Tullus (1944) in Livingstone, D.A. 1963: Chemical Composition of Rivers and Lakes.- US Geological Service Professional Paper 440-G, 61 Seiten
  5. Gessner F (1957) Van Gölü. Zur Limnologie des großen Soda-Sees in Ostanatolien (Türkei). Arch Hydrobiol 53:1–22
  6. Irion, G., 1973: Die anatolischen Salzseen, ihr Chemismus und die Entstehung ihrer chemischen Sedimente.- Archiv f. Hydrobiologie 71(4): 517-557
  7. Legler F., Krasske G.(1940): Diatomeen aus dem Van See (Armenien). Beiträge zur Ökologie der Brackwasserdiatomeen. Beih. Bot. Cbl 60:335.
  8. Kiefer, F., 1955: Freilebende Ruderfußkrebse (Crust., Cop.) aus türkischen Binnengewässern. Veröff. Forsch. Inst. Hydrobiol. Naturwiss. 1(1952) u. 2(1955), Istanbul.
  9. Hauer, J., 1957: Rotatorien aus dem Plankton des Van Sees.- Archiv für Hydrobiologie 53(1): 25-29.
  10. Schweizer G. (1975) Untersuchungen zur Physiogeographie von Ostanatolien und Nordwestiran, geomorphologische, klima- und hydrogeographische Studien im Vansee- und Rezaiyehsee-Gebiet. Tübinger Geogr. Studien 60:145 pp, Selbstverl. Geogr. Inst. Univ. Tübingen
  11. Degens, E.T., Kurtman, F. (eds) (1978) Geology of Lake Van. Miner. Res. Explor. Inst. Turkey 169, Ankara, 158 pp.
  12. Kempe, S.: Hydrographie, Warvenchronologie und organische Geochemie des Van Sees, Osttürkei. – Dissertation, Mitt. Geol.-Paläont. Inst. Univ. Hamburg 47: 125-228, 1977
  13. Landmann, G., (1996): Van See/Türkei: Sedimentologie, Warvenchronologie und regionale Klimageschichte seit dem Spätpleistozän. Ph.D. Thesis, Fac. Geosciences, Univ. Hamburg, Germany, 123 pp.
  14. Reimer, A., (1995) Hydrochemie und Geochemie der Sedimente und Porenwässer des hochalkalinen Van Sees in der Osttürkei. Ph.D. Thesis, Univ. Hamburg, Germany, 123 pp.
  15. Lemcke, G., (1996): Paläoklimarekonstruktion am Van See (Ostanatolien, Türkei). Ph.D. Thesis, ETH, Zürich, Switzerland, 182 pp.
  16. Kipfer, R., (1991): Primordiale Edelgase als Tracer für den Erdmantel. – Diss. ETH Nr. 9463.
  17. Litt, T., S. Krastel, M. Sturm, R. Kipfer, S. Örcen, G. Heumann, S. O. Franz, U. B. Ülgen, and F. Niessen (2009), ‘PALEOVAN,’ International Continental Scientific Drilling Program (ICDP):Site survey results and perspectives, Quat. Sci. Rev., 28(15-16), 1555–1567.
  18. Litt, T., (2011),A 500,000-Year-Long Sediment,Archive Drilled in Eastern Anatolia, Eos, Vol. 92, No. 51
  19. http://www.focus.de/wissen/mensch/vansee-in-der-tuerkei-forscher-suchen-nach-mystischem-seeungeheuer-und-machen-einen-sensations-fund_id_7892567.html
  20. How Kin Wong & Egon T. Degens, The bathymetry of Lake Van, Turkey, in: Egon T. Degens & F. Kurtmann (Hrsg.): Geology of Lake Van, MTA Press, Ankara, S. 6-10, 1978.
  21. Stephan Kempe, Hydrographie, Warvenchronologie und organische Geochemie des Van Sees, Osttürkei, Dissertation, Mitt. Geol.-Paläont. Inst. Univ. Hamburg 47: 125-228, 1977
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