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Eisenbahngesellschaft der Islamischen Republik Iran

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Das iranische Eisenbahnnetz (2014)

Die Eisenbahngesellschaft der Islamischen Republik Iran (persisch شركت راه‌آهن جمهوری اسلامی ایران Scherikat-e Rah Ahan-e Djomhouri-e Eslami Iran) (RAI) ist eine staatliche Gesellschaft, die das Eisenbahnnetz im Iran besitzt und betreibt.

OrganisationBearbeiten

Die Gesellschaft untersteht der Aufsicht des Ministeriums für Straßen und Verkehr. Die Eisenbahninfrastruktur wird durch die Gesellschaft betrieben, der Eisenbahnverkehr dagegen seit 1996 durch zwei getrennte Tochterfirmen durchgeführt[1]:

Darüber hinaus gibt es im Iran eine Reihe weiterer überwiegend privatrechtlich organisierter und nicht der IRIR gehörender Eisenbahnverkehrsunternehmen, die Eisenbahnverkehr anbieten.

VerkehrBearbeiten

2011 beförderte die iranische Eisenbahn 29 Millionen Reisende mit 21 Milliarden Personenkilometern, etwa ein Viertel davon entfiel auf die IRIR.[4] Die Fernverbindungen des Personenverkehrs werden in der Regel von privaten Anbietern gefahren. Auch der Güterverkehr ist in erheblichem Maße privatisiert.

NetzBearbeiten

Das Netz wird ständig erweitert, unter anderem durch den Lückenschluss nach Pakistan 2009 (Bahnstrecke Qom–Zahedan) sowie durch neue grenzüberschreitende Strecken nach Turkmenistan (eröffnet: 2014)[5] und Afghanistan (im Bau).

GeschichteBearbeiten

Erstes größeres Bahnprojekt im Iran war die Transiranische Eisenbahn, die ab dem Ende der 1920er Jahre unter Reza Schah als Nord-Süd-Strecke zwischen persischem Golf und Kaspischem Meer errichtet und 1938 in Betrieb genommen wurde. Sowohl bis 1979, dann zunächst aufgrund der Revolution und des Kriegs gegen den Irak ausgebremst, wird seit Beginn der 1990er Jahre der Ausbau des Netzes erneut vorangetrieben.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten