Valdez (Alaska)

Stadt im US-Bundesstaat Alaska

Valdez [vælˈdiːz] ist eine Stadt in der Valdez-Cordova Census Area am Prince William Sound im US-Bundesstaat Alaska.

Valdez
Valdez
Valdez
Lage in Alaska
Valdez (Alaska)
Valdez (61° 7′ 53″ N, 146° 21′ 24″W)
Valdez
Basisdaten
Gründung: 1898
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Alaska
Borough: Unorganized Borough
Koordinaten: 61° 8′ N, 146° 21′ WKoordinaten: 61° 8′ N, 146° 21′ W
Zeitzone: Alaska (UTC−9/−8)
Einwohner: 3.977 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 6,9 Einwohner je km²
Fläche: 717,6 km² (ca. 277 mi²)
davon 574,9 km² (ca. 222 mi²) Land
Höhe: 30 m
Vorwahl: +1 907
FIPS: 02-82200
GNIS-ID: 1412465
Website: www.ci.valdez.ak.us

GeschichteBearbeiten

 
Öltanks in Valdez

Benannt wurde der Ort nach dem spanischen Marineminister Antonio Valdés y Fernández Bazán. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Valdez ein Hafen für die nach Alaska drängenden und den Valdez Trail nutzenden Goldsucher ausgebaut.

Im Jahre 1964 wurde Valdez durch das Karfreitagsbeben und eine unmittelbar darauf folgende Flutwelle fast vollständig zerstört. Nach der Katastrophe wurde die Stadt schnell wieder aufgebaut.

Bedeutung hat die Stadt als wichtigster eisfreier Hafen Alaskas und Endpunkt der quer durch den gesamten Bundesstaat führenden Trans-Alaska-Pipeline. Traurige Berühmtheit erlangte der Ort als Namensgeber des Öltankers Exxon Valdez, der 1989 in der Nähe havarierte und eine Ölpest verursachte, bei der rund 42 Millionen Liter Rohöl ins Meer flossen. Allerdings erreichte kein Öl das Stadtgebiet.

WirtschaftBearbeiten

Die Stadt lebt in erster Linie vom Umschlag von Erdöl aus der Prudhoe Bay und damit vor allem vom Ölkonzern ExxonMobil, der in Valdez auch der größte Arbeitgeber ist.

TourismusBearbeiten

Valdez ist im Übrigen berühmt für seine Eiskletterrouten über gefrorene Wasserfälle in der Nähe des Stadtgebiets – über 164 durchstiegene Routen soll es bislang geben (Stand: 1990).[1]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Valdez – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jon Krakauer: Auf den Gipfeln der Welt. Die Eiger-Nordwand und andere Träume. Malik, München 1999, ISBN 3-89029-116-3, S. 55–75.