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LebenBearbeiten

Nach einer Lehre zum Bauzeichner studierte Schröder ab 1986 Architektur an der RWTH Aachen. Während dieser Zeit arbeitete er von 1988 bis 1990 bei Oswald Mathias Ungers in Köln, Frankfurt und Berlin. Von 1991 bis 1992 studierte er bei Ungers als Gast an der Kunstakademie Düsseldorf. Sein Diplom legte er 1992 an der RWTH Aachen bei Wolfgang Döring ab. Ab 1992 folgte das Aufbaustudium für Baukunst bei Laurids Ortner an der Kunstakademie Düsseldorf, das er 1995 mit der Auszeichnung „Meisterschüler“ abschloss.

Sein eigenes Architekturbüro gründete er 1993 in Bonn. Nach Lehraufträgen an der Fachhochschule Bochum (2000-02) und als Professorenvertreter an der Fachhochschule Köln (2003-04) lehrte er dort von 2004 bis 2008 als ordentlicher Professor für „Entwerfen und Architekturtheorie“. Mit dem Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo folgte 2006 ein Studienaufenthalt in Olevano Romano (Casa Baldi).[1] 2008 nahm er den Ruf an die Fakultät für Architektur der RWTH Aachen University an und ist seitdem Universitätsprofessor am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung.[2] Als Gastprofessor lehrte er an der Università di Bologna (2009–2010),[3] an der Università degli Studi di Napoli "Federico II" (2016), am Politecnico di Bari (2016), an der Università degli Studi di Catania (2018) und am Politecnico di Milano (2018–2019)[4]. Seit 2017 ist er (gemeinsam mit H. Schneider) Initiator der jährlichen Aachener Tagung „Identität der Architektur“.[5]

Schröder ist Mitglied der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (seit 1994),[6] im Bund Deutscher Architekten BDA (seit 1996),[7] im Redaktionsbeirat der Zeitschrift „der architekt“ des BDA (seit 2000)[8] und im Deutschen Werkbund Berlin (seit 2014).[9]

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Auszeichnung guter Bauten, BDA Bund Deutscher Architekten (Anerkennung 1998; Anerkennung 2001; 2 Auszeichnungen 2004; Auszeichnung 2007; Auszeichnung 2010; Auszeichnung 2014; 2 Auszeichnungen 2017)[10]
  • Bundesdeutscher Architekturpreis Putz (1. Preis 2002; Anerkennung 2004)[11]
  • Architekturpreis Zukunft Wohnen (1. Preis 2002)[12]
  • Deutscher Kritikerpreis für Architektur (2004)
  • Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo (2005)
  • Architekturpreis der Reiners Stiftung (1. Preis 2008; 2. Preis 2011)[13]
  • Architekturpreis Nordrhein-Westfalen (Auszeichnung 2011 für Haus Hundertacht)[14]
  • Architekturpreis "Nike" 2013 (Nominierung für Haus Hundertacht)[15]
  • Fritz-Höger-Preis (special mention 2014 für ROM.HOF)[16]
  • Architekturpreis Nordrhein-Westfalen (Auszeichnung 2018 für ROM.HOF)[17]
  • Architekturpreis "Nike" 2019 (Shortlist in der Kategorie Symbolik: ROM.HOF)[18]

Bauwerke (Auswahl)Bearbeiten

  • Haus Clement in Bonn (1992–1994, Polychromie 2013–2014)
  • Haus Blömer-Feldmann in Bonn-Venusberg (1994–1996)
  • Städt. Wohngebäude in Bonn-Nordstadt (1996–2000)
  • Haus am Cöllenhof in Bonn-Endenich (1999–2002)
  • Wohnhöfe Auerberg in Bonn-Auerberg (1998–2003)
  • Haus Hundertacht in Bonn (2000–2007)
  • Haus auf der Hostert in Bonn-Bad Godesberg (2003–2007)
  • Prager Höfe in Bonn-Auerberg (2004–2009)
  • Haus im Erlengrund in Sankt Augustin (2007–2012)
  • ROM.HOF in Bonn-Dransdorf (2009–2014)
  • Galerie- und Atelierhaus in Bonn (2009–2015)
  • Haus Vogt-Wendtland in Bonn (2013–2017)
  • Hochzeitsturm zu Plüderhausen an der Rems (2017–2019)

Ausstellungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Innerer Außenraum. Bauten und Entwürfe von Uwe Schröder, Bonner Kunstverein, Bonn (2000)[19]
  • Drei Räume. Bauten und Entwürfe für ein Wohnen in der Stadt von Uwe Schröder, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e. V., Bonn (2006)[20]
  • Non c’è due senza tre. Uwe Schröder, Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, Rom (2007)[21]
  • Uwe Schröder. Bauwerk, Architektur Galerie Berlin, Berlin (2007)[22]
  • Dortmunder Architekturausstellung, Institut für Stadtbaukunst (TU Dortmund), No. 9 (2008); No. 12 (2010); No. 13 (2011); No. 14 (2012); No. 15 (2013); No. 16 (2014); No. 17 (2015); No.18 (2018)
  • Uwe Schröder. Architettura degli spazi, Facultà di Architettura, Università di Bologna, Chiesa dello Spirito Santo, Cesena (2010)
  • Uwe Schröder. Sugli spazi della città, Associazione Culturale Di Architettura, Palazzo della Gran Guardia, Padua (2011)
  • La città: forma e spazio. Architetture in Italia e Germania, Associazione Culturale Di Architettura, Palazzo della Gran Guardia, Padua (2012)[23]
  • this is modern. Deutsche Werkbund Ausstellung Venedig 2014, Palazzo Ca'Tron, Venedig (2014)[24]
  • Uwe Schröder. Pardié. Konzept für eine Stadt nach dem Zeitregime der Moderne, Werkbund Galerie, Berlin (2015)[25]
  • WerkBundStadt Am Spreebord Berlin, WerkBundHaus, Berlin (2016)[26]
  • La città: progetti urbani, Associazione Culturale Di Architettura, Palazzo Papafava dei Carraresi, Padua (2017)[27]
  • Uwe Schröder. Monolith, Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e. V., Bonn (2017/18)[28]
  • Uwe Schröder. quid pro quo. Progetto per il Padiglione Germania a Venezia, DiARC, Neapel (2018)[29]
  • Uwe Schröder. Il Paesaggio della Torre, Galleria del progetto, AUIC, Politecnicum di Milano (2019)[30]

Schriften (Auswahl: Autor-, Herausgeberschaft)Bearbeiten

  • Uwe Schröder: Drei Lehrer. Vom Wert der Theorie für den architektonischen Entwurf, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2019, ISBN 978-3-96098-701-7
  • Uwe Schröder, Hartwig Schneider (Hrsg.): Identität der Architektur. II. Material. Positionen zur Bedeutung des Materials in der Architektur, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2019, ISBN 978-3-96098-545-7.
  • Uwe Schröder, Thomas Schmitz, Franziska Kramer, Anja Neuefeind (Hrsg.): Orte der Farbe. Zur chromatischen Stimmung von Räumen der Architektur. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2019, ISBN 978-3-96098-524-2.
  • Uwe Schröder: The Spatiality of the City, DIVISARE BOOKS 154, Rom 2018, ISSN 2532-523X.
  • Uwe Schröder, Hartwig Schneider (Hrsg.): Identität der Architektur. I. Ort. Positionen zum Ortsbezug in der Architektur, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2018, ISBN 978-3-96098-299-9.
  • Uwe Schröder, Andreas Denk, Reiner Schützeichel (Hrsg.): Architektur Raum Theorie. Eine kommentierte Anthologie. Unter wiss. Mitarbeit von Christopher Schriner, Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2016, ISBN 978-3-8030-0774-2.
  • Uwe Schröder, Andreas Denk (Hrsg.) Räume der Stadt. Studienarbeiten zur Stadt der Räume. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2016, ISBN 978-3-8030-0914-2.
  • Uwe Schröder (Hrsg.): Neapolis. Studien zur Räumlichkeit der Stadt Neapel. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2016, ISBN 978-3-8030-0935-7.
  • Uwe Schröder (Hrsg.): Città Nera. Studien zur Räumlichkeit der Stadt Catania. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2016, ISBN 978-3-8030-0934-0.
  • Uwe Schröder: Pardié. Konzept für eine Stadt nach dem Zeitregime der Moderne. Herausgegeben am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der Fakultät für Architektur an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen von Uwe Schröder, Matthias Storch, Olga Rausch, Jana Ring, Christa Wigger, Buchhandlung Walter König, Köln 2015, ISBN 978-3-86335-834-1.
  • Uwe Schröder, Klaus Theo Brenner (Hrsg.): Strada Nuova. Typologische Studien zur Architektur der Stadt Genua. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/Berlin 2015, ISBN 978-3-8030-0930-2.
  • Uwe Schröder, Andreas Denk (Hrsg.): Stadt der Räume. Interdisziplinäre Überlegungen zu Räumen der Stadt. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2014, ISBN 978-3-8030-0915-9.
  • Uwe Schröder (Hrsg.): Bologna. Dokumente und Lektionen zur Raumentwurfslehre. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2014, ISBN 978-3-8030-0912-8.
  • Uwe Schröder: Zimmer, Stuhl und Klinke. Haus auf der Hostert. Mit einem Essay von Jan Pieper, Gebr. Mann Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-7861-2678-2.
  • Uwe Schröder: Die Zwei Elemente der Raumgestaltung. Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2009, ISBN 978-3-8030-0910-4.
  • Uwe Schröder (Hrsg.): Die Idee der Stadt / L’idea della città. I/II/III. (3 Bände: Band I/III Dokumente, Band II/III Dokumente (DVD), Band III/III Materialien). Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2009, ISBN 978-3-8030-0703-2.
  • Uwe Schröder (Hrsg.): Der architektonische Raum. I-VI. Materialien zur Architekturtheorie. (3 Bände: MAT 1, RaumTheorie-TheorieRaum (2005), 2. Aufl. 2007; MAT 2, TheorieRaumObjekt (2006), 2. Aufl. 2007; MAT 3, RaumGeschichte-RaumTheorie-RaumEntwurf). Ernst Wasmuth Verlag, Tübingen/ Berlin 2007, ISBN 978-3-8030-0681-3.

Literatur (Auswahl: Monographien, Kataloge)Bearbeiten

  • Raffaella Neri (Hrsg.): Uwe Schröder. Il Paesaggio della Torre, Mailand 2019, ISBN 978-88-916-3243-2.
  • Renato Capozzi, Federica Visconti (Hrsg.): Uwe Schröder. quid pro quo. Progetto per il Padiglione Germania a Venezia, Neapel 2018, ISBN 978-88-8497-672-7.
  • Andreas Denk (Hrsg.): Uwe Schröder. Monolith. Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln 2018, ISBN 978-3-96098-274-6.
  • Heinz Wirz (Hrsg.): Uwe Schröder. Bonn. Quart Verlag, Luzern 2016, ISBN 978-3-03761-083-1.
  • Bruni u. Günther Friedrichs (Hrsg.): Uwe Schröder. Raumwerk. Haus auf der Hostert. I-III Deskriptionen. Mit Beiträgen von Hubert Kiecol, Walther König, Michael Mönninger, Jan Pieper u. a., Gebr. Mann Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-7861-2668-3.
  • Cinzia Simioni, Alessandro Tognon (Hrsg.): Uwe Schröder. Sugli spazi della città. Il Poligrafo, Padua 2011, ISBN 978-88-7115-744-3.
  • Gino Malacarne, Alessandro Tognon (Hrsg.): Uwe Schröder. Architettura degli spazi / Architektur der Räume. Clueb und Ernst Wasmuth Verlag, Bologna/ Tübingen/ Berlin 2010, ISBN 978-88-491-3372-1.
  • Gisela Clement (Hrsg.): Räumen. Uwe Schröder. Werner Haypeter. Lutz Fritsch. Mit Beiträgen von Stephan Berg, Andreas Denk und Rainer Schützeichel, Weidle Verlag, Bonn 2009, ISBN 978-3-938803-20-2.
  • Ulrich Müller (Hrsg.): Uwe Schröder. Bauwerk. Haus auf der Hostert. I/II/III Materialien. Mit einem Essay von Gerwin Zohlen, Gebr. Mann Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-7861-2556-3.
  • Gesellschaft für Kunst und Gestaltung e. V. (Hrsg.): Drei Räume. Bauten und Entwürfe für ein Wohnen in der Stadt von Uwe Schröder, Bonn 2006[31]
  • Bonner Kunstverein (Hrsg.): Innerer Außenraum. Bauten und Entwürfe von Uwe Schröder. Mit einem Text von Andreas Denk, Bonn 2000.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Webseite der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo villamassimo.de (Memento des Originals vom 12. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.villamassimo.de, abgerufen am 12. Juli 2016.
  2. Webseite Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung, RWTH Aachen raum.arch.rwth-aachen.de, abgerufen am 12. Juli 2016.
  3. Universität Bologna corsi.unibo.it (Memento des Originals vom 12. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/corsi.unibo.it, abgerufen am 12. Juli 2016.
  4. Scheda Docente. Abgerufen am 6. Juli 2019.
  5. Identität der Architektur [1], abgerufen am 8. März 2018.
  6. Mitgliedsdaten - Architektenkammer NRW. In: www.aknw.de. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  7. Architektenkammer NRW, Uwe Schröder. Abgerufen am 12. Juni 2016.
  8. Impressum | BDA | der architekt. In: derarchitektbda.de. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  9. Mitglieder | Werkbund Berlin. In: www.werkbund-berlin.de. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  10. Bund Deutscher Architekten. Abgerufen am 8. März 2018.
  11. Baunetz. Abgerufen am 7. März 2017.
  12. Beton. Abgerufen am 7. März 2017.
  13. Reiners Stiftung. Abgerufen am 7. März 2017.
  14. BDA NRW. Abgerufen am 1. Dezember 2016.
  15. BDA NRW. Abgerufen am 6. Juli 2019.
  16. Fritz Höger Stiftung. Abgerufen am 7. März 2017.
  17. Bund Deutscher Architekten » Architekturpreis NRW 2018: 10 Auszeichnungen. Abgerufen am 23. November 2018.
  18. BDA NRW. (pdf) Abgerufen am 6. Juli 2019.
  19. German Galleries. Abgerufen am 7. März 2017.
  20. General Anzeiger Bonn. Abgerufen am 7. März 2017.
  21. Villa Massimo. (PDF) Abgerufen am 7. März 2017.
  22. Architektur Galerie Berlin. Abgerufen am 7. März 2017.
  23. Di Architettura. Abgerufen am 7. März 2017.
  24. this is modern, Deutsche Werkbund Ausstellung Venedig 2014 im Bestand des Architekturmuseums der TU Berlin
  25. Werkbund Berlin. Abgerufen am 7. März 2017.
  26. Werkbundtag Berlin. (PDF) Abgerufen am 7. März 2017.
  27. Associazione Culturale Di Architettura. Abgerufen am 6. Juli 2019 (it-it).
  28. GKG Bonn. Abgerufen am 8. März 2018.
  29. Super User: Mostra: Uwe Schröder. Quid Pro Quo. Progetto per il Padiglione Germania a Venezia. Abgerufen am 23. November 2018 (it-it).
  30. Politecnico di Milano. (pdf) Abgerufen am 6. Juli 2019 (it-it).
  31. Uni Bonn - Drei Räume. Abgerufen am 1. Dezember 2016.