Urziceni

Stadt im Kreis Ialomița, Rumänien
Urziceni
Wappen von Urziceni
Urziceni (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: RumänienRumänien Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Ialomița
Koordinaten: 44° 43′ N, 26° 39′ OKoordinaten: 44° 42′ 58″ N, 26° 38′ 45″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 60 m
Fläche: 53,97 km²
Einwohner: 15.308 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 284 Einwohner je km²
Postleitzahl: 925300
Telefonvorwahl: (+40) 02 43
Kfz-Kennzeichen: IL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Munizipium
Bürgermeister: Constantin Sava (PNL)
Postanschrift: Calea București, nr. 104
loc. Urziceni, jud. Ialomița, RO-925300
Website:
Sonstiges
Stadtfest: Mai

Urziceni ist eine Stadt im Kreis Ialomița in Rumänien.

Rumänisch-Orthodoxe Kirche

LageBearbeiten

Urziceni liegt in der Walachischen Tiefebene am Fluss Ialomița, inmitten der Bărăgan-Steppe. Die Kreishauptstadt Slobozia befindet sich etwa 65 km östlich, die Landeshauptstadt Bukarest 55 km südwestlich.

GeschichteBearbeiten

Urziceni wurde 1596 erstmals urkundlich erwähnt. Im Rahmen zunehmender regionaler Handelsaktivitäten erhielt sie 1831 den Status eines Marktes, 1864 einer Landgemeinde und 1895 den einer Stadt. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Industrie, so dass Urziceni in der dünn besiedelten Region im Südosten Rumäniens zu einem wirtschaftlichen Zentrum wurde. Haupterwerbszweige sind die Produktion von Keramik, Ferrit, Alkohol, Sojaöl, Kunststoffen, Textilien und Möbeln. 1995 wurde Urziceni zum Munizipium ernannt.[2]

BevölkerungBearbeiten

Bei der Volkszählung 2002 wurden in der Stadt 17.094 Einwohner registriert, darunter waren 16.562 Rumänen, 493 Roma und 11 Ungarn.[3]

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof in Urziceni

Urziceni ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt; von hier führen Linien nach Bukarest, Ploiești, Făurei und Țăndărei. Es bestehen gute Busverbindungen in die umliegenden Orte. Durch Urziceni verlaufen die Europastraßen 60 und 85, die sich am westlichen Stadtrand teilen.

SportBearbeiten

Der rumänische Fußballmeister 2009 Unirea Urziceni war in Urziceni beheimatet. Zur Rückrunde 2011 wurde der Verein nach Chiajna im Nachbarkreis Ilfov umgesiedelt und noch im selben Jahr endgültig aufgelöst.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Urziceni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. www.dilemaveche.ro, abgerufen am 9. Dezember 2008 (Memento des Originals vom 3. September 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dilemaveche.ro
  3. Volkszählung 2002, abgerufen am 9. Dezember 2008
  4. ProSport: Die Fusion zwischen Urziceni und Chiajna kann nicht erzielt werden, vom 12. Februar 2011, abgerufen am 15. Januar 2013 (rumänisch)
  5. Alexandru Toma auf der Website der Rumänischen Akademie
  6. Alex. Ștefănescu über Constantin Țoiu, in România literară 2002 (Memento des Originals vom 16. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.romlit.ro abgerufen am 8. Februar 2014 (rumänisch)