Unfallflucht (Deutschland)

Tatbestand des unerlaubten Entfernens von einem Unfallort

Die Unfallflucht (auch als Fahrerflucht bezeichnet) ist im deutschen Strafrecht eine Verkehrsstraftat, die in § 142 des Strafgesetzbuchs (StGB) unter der Bezeichnung Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort geregelt ist.

Beschädigter Rückspiegel an einem geparkten Auto, die Spiegelkappe liegt am Boden.

Die Strafnorm bezweckt – trotz ihrer systematischen Platzierung inmitten der Delikte gegen die öffentliche Ordnung – vorrangig den Schutz privater Vermögensinteressen. Hierzu erlegt sie Personen, die an einem Verkehrsunfall beteiligt sind, verschiedene Warte- und Auskunftspflichten auf. Diese sollen sicherstellen, dass der durch den Unfall Geschädigte die notwendigen Informationen erhält, um Schadensersatzansprüche gegen den Schädiger bzw. gegen dessen Versicherung geltend zu machen. Um dies zu gewährleisten, stellt § 142 StGB bestimmte Verhaltensweisen unter Strafe, welche die Ermittlung relevanter Informationen über den Hergang eines Verkehrsunfalls verhindern, insbesondere das frühzeitige Entfernen vom Unfallort.

Der Tatbestand des § 142 StGB ist in der Rechtswissenschaft besonders umstritten: Zum einen werden seine Tatbestandsmerkmale oft als unzulänglich und teilweise auch als verfassungswidrig kritisiert. Zum anderen steht die Strafnorm in einem Spannungsverhältnis zum verfassungsrechtlichen Verbot des Zwangs zur Selbstbelastung. Daher ist sie seit langem Gegenstand von Reformdiskussionen. Die geltende Fassung der Norm ist seit 1998 in Kraft.

Die Tat kann mit Geldstrafe oder mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren sanktioniert werden, zur Einziehung der Fahrerlaubnis führen und ein Fahrverbot zur Folge haben. Die kriminalistische Bedeutung der Unfallflucht ist groß: Die Anzahl der jährlich eingeleiteten Verfahren liegt bei etwa 250.000.

NormierungBearbeiten

Der Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ist in § 142 StGB normiert und lautet seit seiner letzten Veränderung am 1. April 1998[1] wie folgt:

(1) Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er

1. zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, dass er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat oder
2. eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne dass jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Nach Absatz 1 wird auch ein Unfallbeteiligter bestraft, der sich

1. nach Ablauf der Wartefrist (Abs. 1 Nr. 2) oder
2. berechtigt oder entschuldigt

vom Unfallort entfernt hat und die Feststellungen nicht unverzüglich nachträglich ermöglicht.

(3) Der Verpflichtung, die Feststellungen nachträglich zu ermöglichen, genügt der Unfallbeteiligte, wenn er den Berechtigten (Abs. 1 1) oder einer nahe gelegenen Polizeidienststelle mitteilt, dass er an dem Unfall beteiligt gewesen ist, und wenn er seine Anschrift, seinen Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs angibt und dieses zu unverzüglichen Feststellungen für eine ihm zumutbare Zeit zur Verfügung hält. Dies gilt nicht, wenn er durch sein Verhalten die Feststellungen absichtlich vereitelt.

(4) Das Gericht mildert in den Fällen der Absätze 1 und 2 die Strafe (§ 49 Abs. 1) oder kann von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Unfallbeteiligte innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach einem Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs, der ausschließlich nicht bedeutenden Sachschaden zur Folge hat, freiwillig die Feststellungen nachträglich ermöglicht (Abs. 3).

(5) Unfallbeteiligter ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.

Wegen des Regelstrafrahmens von Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe handelt es sich beim unerlaubten Entfernen vom Unfallort nach § 12 Absatz 2 StGB um ein Vergehen. Mit dem Tatbestand bezweckte der Gesetzgeber den Schutz des Vermögens von Unfallgeschädigten: diese sollen die Möglichkeit haben, Feststellungen durchzuführen, um ihre zivilrechtlichen Ersatzansprüche gegen den Schädiger zu sichern.[2] Zu diesem Zweck erlegt § 142 StGB Unfallbeteiligten verschiedene strafbewehrte Pflichten auf, die dazu dienen, dem Geschädigten die notwendigen Informationen über den Unfall zu verschaffen. Daneben sehen einige Rechtswissenschaftler den Zweck des § 142 StGB in der Verhinderung von Selbstjustiz im Straßenverkehr, etwa durch das Verfolgen des flüchtigen Täters.[3]

EntstehungsgeschichteBearbeiten

RechtsverordnungenBearbeiten

Schon in der Frühzeit des Automobils Ende des 19. Jahrhunderts ergab sich das Problem, dass sich bei Verkehrsunfällen Beteiligte rasch vom Ort des Geschehens entfernen konnten, ohne identifiziert zu werden. Eine reichsweit einheitliche Regelung konnte zunächst jedoch nicht realisiert werden, da dem Reich die Gesetzgebungskompetenz zur Regelung des Kraftfahrzeugverkehrs fehlte. Deshalb begannen einige örtliche Gefahrenabwehrbehörden zu Beginn des 20. Jahrhunderts damit, für ihre begrenzten regionalen Zuständigkeitsbereiche Verordnungen zu erlassen, welche die Beteiligten eines Unfalls dazu verpflichteten, nach dem Unfall anzuhalten und Hilfe zu leisten. Verstöße gegen solche Verordnungen konnten gemäß § 366 Nr. 10 StGB als Übertretung mit Geldstrafe oder vierzehntägiger Haft bestraft werden.[4]

Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 3. Mai 1909Bearbeiten

Wenig später verschaffte sich das Reich die Gesetzgebungskompetenz für den Kraftfahrzeugverkehr und arbeitete eine erste deutschlandweit einheitliche Regelung zum Kraftfahrzeug aus, das Gesetz über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 3. Mai 1909 (KFG, ein Vorläufer des heutigen Straßenverkehrsgesetzes).[5] Nach § 22 KFG wurde „der Führer eines Kraftfahrzeuges, der nach einem Unfalle es unternimmt, sich der Feststellung des Fahrzeugs und seiner Person durch die Flucht zu entziehen,“ mit Geldstrafe bis zu zehntausend Reichsmark oder mit Gefängnis bis zu zwei Monaten bestraft. Der Täter blieb straflos, „wenn er spätestens am nächstfolgenden Tage nach dem Unfall Anzeige bei einer inländischen Polizeibehörde erstattet und die Feststellung des Fahrzeugs und seiner Person bewirkt.“[6] Einen eindeutigen Schutzzweck benannte der Gesetzgeber für diese Vorschrift noch nicht.[7]

§ 139a StGBBearbeiten

Mit der Verordnung zur Änderung der Strafvorschriften über fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Flucht bei Verkehrsunfällen vom 2. April 1940 wurde § 22 KFG aufgehoben und mit einigen Änderungen als § 139a in das StGB eingeführt. Danach wurde die „Führerflucht“ mit Gefängnis bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft; in besonders schweren Fällen drohten Gefängnis von sechs Monaten bis zu fünf Jahren oder Zuchthaus von einem Jahr bis zu fünfzehn Jahren.[8] § 139a StGB erweiterte den Täterkreis des § 22 KFG auf alle Personen, die zum Unfall beigetragen haben konnten, verschärfte die Feststellungsduldungspflichten des Unfallbeteiligten, stellte erstmals den Versuch unter Strafe und schaffte die Straflosigkeitsregelung ab. Nun machte sich strafbar, wer „sich nach einem Verkehrsunfall der Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs oder der Art seiner Beteiligung an dem Unfall vorsätzlich durch Flucht entzieht, obwohl nach den Umständen in Frage kommt, dass sein Verhalten zur Verursachung seines Unfalls beigetragen hat.“ Zweck der Strafverschärfung war laut Staatssekretär Roland Freisler die Bekämpfung der Feigheit und Rücksichtslosigkeit, die das Fliehen vom Unfallort kennzeichne. Daher wurde der Paragraph trotz seines individualschützenden Charakters im Abschnitt der Straftaten gegen die öffentlichen Ordnung platziert.[9]

§ 142 StGBBearbeiten

Fortgeltung der Vorschrift ab 1945Bearbeiten

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland ging die Rechtsprechung von der Vereinbarkeit der Norm mit dem im Mai 1949 in Kraft getretenen Grundgesetz aus, sodass sie diese weiterhin anwandte. Mit dem Strafrechtsänderungsgesetz vom 4. August 1953[10] verschob der Gesetzgeber die Strafvorschrift auf § 142 StGB, ohne hierbei eine inhaltliche Änderung vorzunehmen.[6]

ReformbestrebenBearbeiten

Die Strafnorm war in der Rechtswissenschaft unter einigen Gesichtspunkten umstritten, teilweise hielten sie einige Stimmen für verfassungswidrig: Bedenken wurden zum einen dagegen geäußert, dass die Norm den Täter unter Umständen zu einer Selbstbelastung verpflichtete, etwa im Hinblick auf eine Trunkenheitsfahrt (§ 316 StGB). Dies verstoße gegen das Rechtsstaatsprinzip in der Ausprägung des Verbots der Verpflichtung zur Selbstbelastung (nemo-tenetur-Prinzip).[11] Zum anderen war unklar, ob § 142 StGB Privat- oder Allgemeininteressen schützte. Den Kritikpunkten wollten zwei Kommissionen begegnen, die jeweils eine überarbeitete Fassung des § 142 StGB vorschlugen. Beide Entwürfe wurden jedoch nicht umgesetzt.[12]

Das Bundesverfassungsgericht stellte im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde 1963 fest, dass § 142 StGB mit der Verfassung vereinbar war. Die Vorschrift verfolge ein legitimes Ziel, indem sie es Unfallgeschädigten ermöglichen will, ihre Ansprüche zu sichern.[13] Sie helfe dabei, dieses Ziel zu erreichen, indem sie von der Unfallflucht abschreckt. Sie verstoße auch nicht gegen das nemo-tenetur-Prinzip, da sie nicht zur Selbstbelastung zwinge, sondern lediglich die Selbstbegünstigung durch Flucht untersage. Dies sei zum Schutz der Feststellungsinteressen Geschädigter angemessen.[14]

Vereinzelt nahm der Gesetzgeber in der Folgezeit kleinere Reformen an § 142 StGB vor. Zum 1. April 1970 wurden Gefängnis und Zuchthaus durch die einheitliche Freiheitsstrafe ersetzt. Zum 1. Januar 1975 nahm der Gesetzgeber geringfügige sprachliche Änderungen an der Norm vor. Zum 21. Juni 1975 wurden die besonders schweren Fälle abgeschafft und die Höchststrafe auf drei Jahre Freiheitsstrafe festgelegt. In ihrem wesentlichen Gehalt wurde § 142 StGB durch diese Anpassungen jedoch nicht geändert.[15] Daher hielten einige auch trotz der Entscheidung des BVerfG und der Gesetzesänderung die Verfassungskonformität des Tatbestands für zweifelhaft. Sie warfen ihm vor, das strafrechtliche Bestimmtheitsgebot und das Schuldprinzip zu verletzen.[16]

In der Folgezeit wurde jedoch im Schwerpunkt darüber diskutiert, ob an dem Strafrahmen der Norm festzuhalten ist, oder ob er zu senken oder zu erhöhen ist.[17] Strittig war darüber hinaus, ob in § 142 StGB eine Bestimmung zur tätigen Reue als Strafmilderungs- oder sogar Strafaufhebungsgrund einzufügen war.[18] Nach mehreren Entwürfen wurde ein solcher Vorschlag auf Initiative des Landes Rheinland-Pfalz in die Ausarbeitung des sechsten Strafrechtsreformgesetzes aufgenommen, das am 1. April 1998 in Kraft trat.[19] Die Reform erweiterte § 142 StGB um einen Absatz, der dem Täter die Möglichkeit gab, nach Vollendung des Delikts bei geringfügigen Unfällen Straflosigkeit oder wenigstens eine Strafmilderung zu erlangen, indem er nachträglich die Feststellungen ermöglicht, die er bereits am Unfallort hätte ermöglichen müssen.[20] Allerdings erfuhr auch diese Gesetzesänderung in der Rechtswissenschaft Kritik: So seien die Anforderungen, unter denen tätige Reue gewährt wird, zu hoch und gehen über die Reueregelungen in anderen Tatbeständen weit hinaus.[21] Daher betrachten viele § 142 StGB auch heute noch äußerst kritisch.[22] Zurzeit stehen die Erweiterung der Regelung zur tätigen Reue[23] und die Einführung eines Strafantragserfordernisses[24] im Mittelpunkt der Diskussion.

Objektiver TatbestandBearbeiten

TatsituationBearbeiten

Unfall im StraßenverkehrBearbeiten

Der Tatbestand erfordert zunächst einen Unfall, der sich im Straßenverkehr ereignet hat. Bei einem Unfall handelt es sich um ein plötzliches Ereignis, das von mindestens einem Beteiligten ungewollt verursacht wird.[25] Zum Straßenverkehr zählt der gesamte Verkehrsraum, der einem unbestimmten Personenkreis offensteht. Dies umfasst öffentliche und private Straßen sowie Rad- und Fußwege, aber auch Tankstellen und Parkhäuser.[26] Unerheblich ist, ob der Verkehr fließt oder ruht.[27] Ebenfalls erfasst der Tatbestand nach vorherrschender Ansicht solche Unfälle, an denen ausschließlich Fußgänger beteiligt sind, da das Beweissicherungsbedürfnis auch bei solchen Zusammenstößen bestehe und durch eine Flucht vom Unfallort in vergleichbarer Weise gefährdet sei.[28] Nicht einschlägig sind wegen des Begriffs Straßenverkehr dagegen Ereignisse im Bahn-, Luft- und Schifffahrtsverkehr[29] sowie solche auf dem Parkdeck eines Fährschiffs[30].

Realisierung eines verkehrstypischen RisikosBearbeiten

Notwendig ist ferner, dass der Unfall in ursächlichem Zusammenhang mit den Gefahren des Straßenverkehrs steht, er sich also als Realisierung eines verkehrstypischen Risikos erweist.[31] Ein solcher Gefahrenzusammenhang besteht insbesondere bei Kollisionen zwischen Verkehrsteilnehmern. Ein ausreichender Zusammenhang liegt aber auch noch vor, wenn ein Fahrer einen im öffentlichen Straßenverkehr abgestellten LKW belädt und dabei ein anderes Fahrzeug beschädigt.[32] Umstritten ist in der Rechtswissenschaft, ob ein hinreichender Zusammenhang bei Einkaufswagen besteht, die auf dem Parkplatz eines Supermarkts aufgrund von Unachtsamkeit wegrollen und fremde Fahrzeuge beschädigen. Gegen die Annahme eines Straßenverkehrsunfalls wird angeführt, dass diese Kollision in keinem Zusammenhang mit dem Unfallpotential eines Kraftfahrzeugs steht.[33] Befürworter argumentieren, dass auch bei öffentlichen Parkplätzen die Gefahr einer schnellen Flucht des Täters besteht, wodurch die gesteigerte Gefahr besteht, dass der Geschädigte seine Ansprüche nicht effektiv verfolgen kann.[34]

Umstritten ist in der Rechtswissenschaft, ob ein Unfall im Straßenverkehr auch dann vorliegt, falls das Schadensereignis von einem Beteiligten vorsätzlich herbeigeführt wird. Die Rechtsprechung bejaht dies, sofern der Unfall von wenigstens einem anderen Beteiligten unvorsätzlich herbeigeführt wurde und er für diesen wie die Realisierung eines verkehrstypischen Risikos wirkt.[35] Hiernach liegt beispielsweise auch dann eine Straßenverkehrsunfall vor, falls der Täter während einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei von einem Polizeiwagen gerammt wird.[36] Eine vorsätzliche Unfallverursachung führt allerdings zum Ausschluss einer Strafbarkeit nach § 142 StGB, falls alle Beteiligten den Unfall bewusst herbeiführen oder ein Beteiligter diesen absichtlich herbeiführt, da der Unfall dann nicht die Folge einer straßenverkehrstypischen Gefahr, sondern ausschließlich einer deliktischen Planung ist.[37] Keinen Unfall stellt es daher dar, wenn ein Beifahrer Mülltonnen am Fahrbahnrand greift und gegen andere Fahrzeuge schleudert.[38] Gleiches gilt, wenn jemand aus einem fahrenden LKW Flaschen auf andere Fahrzeuge wirft.[39]

Schaden als Folge des UnfallsBearbeiten

Der Unfall muss zu einem nicht unerheblichen Personen- oder Sachschaden geführt haben.[40] Ein Personenschaden ist unerheblich, wenn er die körperliche Integrität des Unfallopfers lediglich geringfügig beeinträchtigt, etwa weil es sich lediglich um leichte Hautabschürfungen oder eine Beschmutzung durch Pfützenspritzer handelt.[41] Bei Sachschäden ist eine Unerheblichkeit gegeben, wenn es sich um einen Schaden handelt, bei dem typischerweise kein Schadensersatzanspruch geltend gemacht wird.[42] Als Richtwerte werden in der Rechtspraxis Obergrenzen zwischen 25 €[43] und 50 €[44] angesetzt. Teilweise wird erst ein Betrag von 150 € für ausreichend gehalten, da in der Regel erst in dieser Größenordnung Schadensersatzansprüche typischerweise gerichtlich geltend gemacht werden. Bei niedrigeren Schadenssummen bestehe kein Bedürfnis zur Beweissicherung, das § 142 StGB schützen könnte.[45]

Der Tatbestand ist nicht erfüllt, falls lediglich der Täter einen Schaden erleidet, da in diesem Fall keine andere Person ein Bedürfnis nach Beweissicherung besitzt.[46] Dies ist auch der Fall, falls der Täter mit einem Fahrzeug verunfallt, das er unter Eigentumsvorbehalt erworben hat: Rechtlich liegt das Eigentum zwar nicht beim Unfallfahrer, sondern beim Veräußerer, wirtschaftlich gesehen schädigt der Täter jedoch sich selbst.[47] Handelt es sich bei dem beschädigten Fahrzeug des Unfallfahrers um ein geleastes Fahrzeug, liegt eine bloße Selbstschädigung vor, falls der Leasingvertrag den Leasingnehmer auch für Zufall haften lässt, da der Leasinggeber wegen dieser umfassenden Einstandspflicht nicht um die Durchsetzung seiner Ansprüche fürchten muss.[48]

UnfallbeteiligterBearbeiten

Täter im Sinne der Norm kann nur ein Unfallbeteiligter sein. Wegen dieser Einschränkung des Täterkreises stellt § 142 StGB ein Sonderdelikt dar, was sich nach § 28 Absatz 1 StGB auf die Strafbarkeit von Beteiligten auswirkt.[49]

Gemäß § 142 Absatz 5 StGB ist unfallbeteiligt, wer nach den Umständen des Einzelfalls zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann. Ein solches Beitragen liegt vor, wenn das eigene Handeln kausal für den Erfolgseintritt war, einen Bezug zum Straßenverkehr aufweist und mit dessen Risiken in unmittelbarem Zusammenhang steht.[50] Art und Umfang der Beteiligung sind unerheblich. Es ist daher auch nicht erforderlich, dass der Betroffene gegen Verkehrsregeln verstoßen oder schuldhaft gehandelt hat.[51]

Um den Geschädigten möglichst weitgehend zu schützen, verlangt Absatz 5 nicht, dass die Voraussetzungen eines Beitragens zur Unfallverursachung tatsächlich gegeben sind. Vielmehr genügt bereits, dass die Mitwirkung am Unfall den Umständen nach angenommen werden kann. Da diese Vorgabe äußerst unbestimmt ist und eine Strafbarkeit wegen Unfallflucht auch dann möglich ist, falls sich später herausstellt, dass der Täter zum Unfall nicht beigetragen hat, wird die Bestimmung in Wissenschaft und Praxis dahingehend einschränkend ausgelegt, dass ein konkreter Verdacht bezüglich der tatsächlichen Unfallbeteiligung notwendig ist.[52]

Das Tatbestandsmerkmal setzt nicht voraus, dass der Täter Fahrzeugführer ist. Daher kann sich auch ein Beifahrer nach § 142 StGB strafbar machen. Dies setzt voraus, dass er zum Zeitpunkt des Unfalls anwesend ist und zur Unfallverursachung beitragen kann, beispielsweise durch Ablenken oder Behindern des Fahrers. Gleiches kann gelten, falls ein Fahrzeughalter sein Fahrzeug einer ersichtlich fahruntüchtigen Person überlässt.[53]

TathandlungenBearbeiten

Die Norm enthält vier Tathandlungen, die auf die Absätze 1 und 2 aufgeteilt sind. Diese Absätze stehen zueinander in einem Stufenverhältnis: Nur wenn sich der Täter nicht nach Absatz 1 strafbar gemacht hat, kommt eine Strafbarkeit nach Absatz 2 in Betracht. Gegenstand der vier Tathandlungen ist das Missachten einer bestimmten Pflicht. Absatz 1 hat die Pflicht zum Gegenstand, am Unfallort Feststellungen zu ermöglichen. Absatz 2 verpflichtet zum Ermöglichen von Feststellungen nach Verlassen des Unfallorts.[54]

Absatz 1: Sich entfernenBearbeiten

Absatz 1 enthält zwei Tathandlungen, die beide das Entfernen vom Unfallort zum Gegenstand haben. Welche einschlägig ist, richtet sich danach, ob am Tatort Personen anwesend sind, die bereit sind, zugunsten des Geschädigten Feststellungen vorzunehmen.

Der Unfallort ist die Stelle, an der sich der Straßenverkehrsunfall ereignet hat. Er umfasst neben dem unmittelbaren Ort des Geschehens auch den Bereich, innerhalb dessen ein Aufenthalt von Beteiligten nach den Umständen des Einzelfalls noch zu erwarten ist.[55] Die Beurteilung, ob ein Ort noch zum Unfallort zählt, richtet sich also nach der konkreten Tatsituation.[56] Der Täter entfernt sich vom Unfallort, indem er eine räumliche Distanz zu diesem herstellt, die ausschließt, dass der Täter seine Pflicht zur Duldung von Feststellungen erfüllen kann. Dies ist der Fall, wenn nach dem äußerlichen Anschein nicht mehr ohne Weiteres erkennbar ist, dass der Täter am Unfall beteiligt war. Ebenfalls liegt ein Entfernen vor, falls sich der Täter so weit vom Unfallort entfernt, dass es unwahrscheinlich ist, dass sich feststellungsbereite Personen zwecks Vornahme der Feststellungen an den Täter wenden.[57]

Kein tatbestandsmäßiges Entfernen liegt vor, falls der Unfallbeteiligte ohne eigenen Willen von der Unfallstelle weggebracht wird, beispielsweise bei einer Einlieferung ins Krankenhaus oder bei der polizeilichen Abführung zur Vornahme einer Blutentnahme.[58] Mangels Herstellens räumlicher Distanz zum Geschehen liegt darüber hinaus kein Entfernen vor, falls sich der Täter an einer schlecht einsehbaren Stelle am unmittelbaren Unfallort versteckt.[59]

Nummer 1: Trotz anwesender feststellungsbereiter PersonenBearbeiten

Diese Handlungsalternative wird verwirklicht, wenn sich der Täter von der Unfallstelle entfernt, obwohl dort feststellungsbereite Personen anwesend sind. Aus dieser Tatbestandsalternative folgt die Pflicht des Unfallbeteiligten, nach einem Unfall am Unfallort zu verbleiben und solche Feststellungen zu dulden, die zur Sicherung der Ansprüche des Geschädigten notwendig sind.[60] Kommen aber von vornherein keine Ersatzansprüche in Betracht, etwa weil der Fahrer des Unfallwagens der einzige Geschädigte ist, entfällt die Wartepflicht.[61]

Da im Strafrecht keine Pflicht zur Selbstbelastung besteht, ist der Täter grundsätzlich nur dazu verpflichtet, auf Nachfrage des Feststellenden Angaben zum Unfall zu machen. Daher trifft ihn Insbesondere keine Pflicht, sich ohne Nachfrage zu belasten oder auf Schäden an fremden Gütern hinzuweisen.[62] Allerdings muss sich der Täter gegenüber anderen als Unfallbeteiligter zu erkennen geben.

Die Feststellungen können sowohl durch die Polizei erfolgen als auch durch andere Personen, die hierzu bereit sind.[63] Als Informationen, die typischerweise Gegenstand der Feststellung sind, nennt § 142 StGB die Person des Täters, das Unfallfahrzeug und die Art der Beteiligung am Unfall.

Sobald der Unfallbeteiligte alle erfragten Informationen mitgeteilt hat, erlischt seine Anwesenheitspflicht, sodass er sich vom Unfallort entfernen darf. Diese Pflicht entfällt ferner dadurch, dass die übrigen Beteiligten ausdrücklich oder durch schlüssiges Handeln auf die Ermittlung weiterer Informationen verzichten.[64] Möglich ist auch ein mutmaßlicher Verzicht auf die Anwesenheit am Unfallort. Dies kommt in Fällen in Betracht, bei denen die Ansprüche des Geschädigten nicht gefährdet sind. Ein solcher Fall liegt beispielsweise bei der Schädigung eines Angehörigen vor.[65] Ein erklärter Verzicht auf Feststellungen ist jedoch unbeachtlich, falls er durch Gewalt oder Drohung herbeigeführt wird. Erschleicht der Täter eine Einwilligung durch Täuschen, etwa durch das Angeben falscher Personalien, liegt nach vorherrschender Auffassung ebenfalls kein wirksamer Verzicht vor.[66] Gleiches gilt, wenn der Verzichtende die Tragweite seiner Entscheidung nicht erkennt.[67]

Nummer 2: Nach Ablauf einer angemessenen WartefristBearbeiten

Ist eine feststellungsbereite Person nicht an der Unfallstelle anwesend, so ist der Täter verpflichtet, dort auf das Eintreffen einer solchen Person zu warten, damit diese die notwendigen Feststellungen zugunsten des abwesenden Geschädigten vornehmen kann.[68] Die Dauer der Wartepflicht ist gesetzlich nicht normiert, sodass sie von den Gerichten im Einzelfall bestimmt wird. Maßgeblich hierfür sind die Umstände des Unfalls, etwa Ort und Zeit, die Witterungsbedingungen sowie die Höhe des verursachten Schadens. Die Wartefristen bewegen sich in der Regel zwischen 15 Minuten bei einem Unfall mit geringfügigem Sachschaden und bis zu mehr als zwei Stunden bei einem Unfall mit Verletzten.[69] Wartezeitverkürzend kann es sich auswirken, wenn der Täter am Unfallort Maßnahmen trifft, die dem Geschädigten die spätere eventuelle Beweisführung erleichtern, etwa das Hinterlassen eines Zettels am Wagen des Geschädigten oder das Benachrichtigen der Polizei. Solche Maßnahmen führen jedoch grundsätzlich nicht zum Ausschluss der Wartepflicht.[70]

Treffen während des Wartens feststellungsbereite Personen am Unfallort ein, ist der Täter nach § 142 Absatz 1 Nummer 1 StGB zur Duldung der notwendigen Feststellungen verpflichtet. Entfernt sich ein Unfallbeteiligter von der Unfallstelle nach Ablauf der Wartefrist, so sind seine Verpflichtungen, Maßnahmen zur Schadenregulierung zu treffen, hiermit nicht beendet. Der Gesetzgeber verlangt in diesem Fall vielmehr, dass sich der Unfallbeteiligte beim Berechtigten oder einer nahegelegenen Polizeidienststelle meldet und die erforderlichen Angaben macht. Darüber hinaus muss er seinen eigenen Aufenthaltsort und den Abstellort seines Fahrzeugs bekanntgeben und sich für weitergehende Feststellungen bereithalten.

Absätze 2 und 3: Kein Ermöglichen nachträglicher FeststellungenBearbeiten

Nach Absatz 2 macht sich strafbar wer sich vom Unfallort in einer Weise entfernt, die nicht den Tatbestand des Absatzes 1 erfüllt. Absatz 2 nennt hierzu mehrere Fälle, aufgeteilt auf zwei Nummern: Das Entfernen nach Ablauf einer angemessenen Wartefrist (Nummer 1) sowie das berechtigte oder entschuldigte Entfernen (Nummer 2). In solchen Fällen ist der Täter verpflichtet, die notwendigen Feststellungen unverzüglich nachzuholen. Da der Strafvorwurf hier in einem Unterlassen liegt, handelt es sich bei Absatz 2 um ein Unterlassungsdelikt.[71]

Ein berechtigtes Entfernen liegt vor, falls das Handeln des Täters von einem Rechtfertigungsgrund gedeckt ist. In Betracht kommen hierfür etwa ein rechtfertigender Notstand und eine rechtfertigende Pflichtenkollision. Rettet der Täter beispielsweise eine verunfallte Person, indem er diese in ein Krankenhaus bringt, nimmt er ein Notstandsrecht wahr und vermeidet hierdurch eine eigene Strafbarkeit wegen unterlassener Hilfeleistung.[72] Kollidierende Pflichten können sich auch aus Straßenverkehrsvorschriften ergeben.[73] Ebenfalls gerechtfertigt entfernt sich der Täter, wenn er vor den drohenden Aggressionen einer angesammelten Menschenmenge flieht.[74]

Ein Fall des entschuldigten Entfernens liegt vor, wenn der Täter aufgrund eines strafrechtlichen Entschuldigungsgrunds schuldlos handelt. Als solcher kommt beispielsweise § 20 StGB in Betracht. Diese Norm ordnet die Schuldlosigkeit des Täters an, wenn er sich in einem Zustand befindet, der die Schuldfähigkeit ausschließt. Dies kann beispielsweise bei einem Schockzustand der Fall sein[75], in Betracht kommt allerdings auch Volltrunkenheit. Teilweise wird jedoch bestritten, dass letzteres zu einem entschuldigten Entfernen führen kann. Nach dieser Auffassung erfasst Absatz 2 nur solche Fälle, in denen sich der Täter in insgesamt nicht strafbarer Weise entfernt. Derjenige, der sich aufgrund eines Rauschzustands vom Tatort entfernt, macht sich hingegen strafbar, da er bei rauschbedingter Schuldunfähigkeit den Tatbestand des § 323a StGB (Vollrausch) erfüllt.[76] Gegen diese Auffassung wird eingewandt, dass § 142 Absatz 2 StGB allein auf das Vorliegen von Schuldlosigkeit abstellt, ohne auf deren mögliche Ursachen einzugehen.[77]

Dem berechtigten und entschuldigten Entfernen setzte die Rechtsprechung über einen langen Zeitraum hinweg das unvorsätzliche Entfernen gleich. Der Täter konnte sich nach dieser Auffassung auch in solchen Fallkonstellationen nach § 142 Absatz 2 StGB strafbar machen, in denen er erst nach Verlassen des Unfallorts vom Unfall Kenntnis erlangt und es daraufhin unterlässt, Feststellungen zu ermöglichen. Die Gerichte stützten dies darauf, dass die Begriffe des § 142 Absatz 2 Nummer 2 – gerechtfertigt oder entschuldigt – ein Verhalten umschrieben, das dem Täter strafrechtlich nicht vorgeworfen werden könne. Dies treffe auch auf das unvorsätzliche Entfernen zu, da eine fahrlässige Unfallflucht nicht strafbar ist.[78] Diese Argumentation wurde in der Rechtswissenschaft oft als verbotene Analogie und damit als verfassungswidrig kritisiert.[79] Dem schloss sich das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 19. März 2007 an, sodass es diese Auslegungspraxis wegen eines Verstoßes gegen das in Art. 103 Absatz 2 des Grundgesetzes normierte strafrechtliche Bestimmtheitsgebot für verfassungswidrig erklärte.[80]

Näher ausgestaltet wird der Umfang der Nachholpflicht des Täters durch § 142 Absatz 3 Satz 1 StGB. Dieser Absatz nennt als Mindestvoraussetzungen[81] die Erklärung des Täters, dass er am Unfall beteiligt war und seine Anschrift, seinen Aufenthaltsort, das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs bekannt gibt. Darüber hinaus muss er sich für weitere Feststellungen bereithalten. Mögliche Adressaten der Erklärung sind der Geschädigte und Polizeistellen in der Nähe des Unfallorts. Untersagt ist dem Täter nach § 142 Absatz 3 Satz 2 StGB das Vereiteln von Feststellungsbemühungen.

Täterschaft und TeilnahmeBearbeiten

Da § 142 StGB ein Sonderdelikt darstellt, kann nur der Unfallbeteiligte Täter sein. Die Strafbarkeit von Personen, die keine Täter sind, ist daher nur im Wege einer Teilnahme, also Anstiftung und Beihilfe, möglich. Beide Beteiligungsformen setzen allerdings voraus, dass es eine Person gibt, die den Tatbestand des § 142 StGB rechtswidrig als Täter verwirklicht hat. Hieran fehlt es beispielsweise, wenn jemand einen Unfall verursacht, ohne dies zu merken, denn § 142 StGB erfordert, dass der Täter um den Unfall weiß. Bemerkt nun ein Beifahrer den Unfall und hält den Unfallverursacher dazu an, den Unfallort zu verlassen, macht sich dieser nicht wegen Anstiftung zur Unfallflucht strafbar, weil es an einer Haupttat fehlt, zu der angestiftet werden könnte.[82] Eine Unterstützung des Täters nach der Flucht vom Tatort, etwa durch unberechtigtes Verschweigen seiner Identität, kann eine Strafvereitelung (§ 258 StGB) darstellen.[83]

Eine Beihilfe stellen Handlungen dar, die den Täter in irgendeiner Weise bei dessen Verwirklichung der tatbestandsmäßigen Handlungen unterstützen. Hierbei kommen sowohl eine physische Hilfe, etwa das Wegführen des Unfallfahrers, als auch psychische Hilfe, etwa das Bestärken des Entschlusses des Täters, den Unfallort zu verlassen, in Betracht.[84] Ein Fall der Beihilfe liegt ebenfalls vor, wenn jemand im Prozess wahrheitswidrig vorgibt, selbst gefahren zu sein.[85]

Eine Beihilfe ist auch durch Unterlassen möglich. Hierfür ist eine Garantenstellung des Gehilfen notwendig. Eine solche besteht, wenn den Täter die Pflicht trifft, den Erfolgseintritt abzuwenden. Eine derartige Pflicht kann sich aus der Verfügungsgewalt über das Tatfahrzeug ergeben. Eine taugliche Beihilfehandlung sah die Rechtsprechung darin, dass der Fahrzeugeigentümer, der als Beifahrer mitfuhr, den Fahrer, der den Unfall mit dem Wagen des Beifahrers verursacht hat, nicht an der Weiterfahrt mit dem Unfallwagen gehindert hatte.[86]

Subjektiver TatbestandBearbeiten

Das Vergehen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort kann nur vorsätzlich begangen werden. Der Wortlaut des § 142 StGB macht keine näheren Angaben zum Vorsatzerfordernis, sodass bereits Eventualvorsatz als schwächste Vorsatzform genügt. Der Täter muss daher zumindest Kenntnis von den objektiven Tatbestandsmerkmalen haben und den Eintritt des Taterfolgs in Kauf nehmen.[87] Daraus folgt, dass der Täter das Vorliegen eines Unfalls, der zu einem nicht unerheblichen Sachschaden geführt hat, sowie seine Beteiligung daran jedenfalls für möglich halten muss.[88] Unterliegt der Täter bezüglich eines dieser Tatbestandsmerkmale einer Fehlvorstellung, liegt ein Tatbestandsirrtum im Sinne von § 16 StGB vor, der zum Vorsatzausschluss und damit zum Ausschluss einer Strafbarkeit nach § 142 StGB führt.

Im Fall einer Strafbarkeit nach Absatz 1 muss dieses Wissen vorliegen, bevor sich der Täter vom Unfallort entfernt. Liegt ein Fall des Absatzes 2 vor, muss der Täter die Umstände kennen, die seine Pflicht begründen, die Feststellungen nachzuholen.

GesetzeskonkurrenzenBearbeiten

Der Tatbestand kann mit Delikten konkurrieren, die mit der Unfallverursachung verwirklicht werden. Typischerweise betrifft dies Tötungs- und Körperverletzungsdelikte. Ob diese Konkurrenz ein Verhältnis der Tateinheit oder der Tatmehrheit darstellt, hängt davon ab, ob die Unfallflucht auf einem neuen Tatentschluss beruht.[89] Eine Tateinheit liegt typischerweise mit dem Delikt der Trunkenheitsfahrt, die bereits durch das Fortsetzen der Fahrt nach dem Unfall verwirklicht werden kann, vor.[90]

Verstöße gegen § 34 Absatz 1 Nummer 1, 2, 5 und 6b sowie gegen Absatz 3 der Straßenverkehrs-Ordnung sind gegenüber § 142 StGB subsidiär, treten also hinter den Straftatbestand zurück.[91]

Prozessuales und StrafzumessungBearbeiten

Die Tat des Absatzes 1 ist vollendet, wenn sich der Täter vom Unfallort entfernt hat.[92] Beendigung tritt ein, wenn die Entfernung des Täters zum Unfallort so groß ist, dass mit einer Feststellung durch andere nicht mehr zu rechnen ist.[93] Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Verjährung, die gemäß § 78 Absatz 3 Nummer 5 StGB drei Jahre beträgt. Die Tat wird als Offizialdelikt von Amts wegen verfolgt. Der Versuch ist nicht strafbar.[92] Aspekte, die die Strafzumessung beeinflussen können, sind die Schwere des Unfalls[94] und das Ausmaß der Beeinträchtigung der Beweissicherung[95].

Fahrverbot und Entziehung der FahrerlaubnisBearbeiten

Weiß der Täter oder kann er es wissen, dass bei dem Unfall ein Mensch getötet oder nicht unerheblich verletzt worden oder an fremden Sachen bedeutender Schaden entstanden ist, ist die Regelfolge die Entziehung der Fahrerlaubnis, § 69 Abs. 2 Nr. 3 StGB.

In anderen Fällen kommt die Verhängung eines Fahrverbots (§ 44 StGB) bis zu sechs Monaten in Betracht. Die Frage ab wann ein bedeutender Schaden vorliegt, wird uneinheitlich gehandhabt. Sie liegt nach überwiegender Ansicht derzeit bei ca. 1300 Euro Fremdschaden. Da diese Schadenshöhe schon bei kleineren Kollisionen erreicht werden kann, wird in Teilen der Literatur und Rechtsprechung eine deutliche Anhebung der Schwelle gefordert. Bei Überschreiten der Schwelle wird die Fahrerlaubnis häufig schon vor der Terminierung einer Hauptverhandlung gem. § 111a StPO vorläufig entzogen. Mit der Verurteilung wird im Regelfall eine Sperre verhängt, vor deren Ablauf die Fahrerlaubnisbehörde die Fahrerlaubnis nicht wieder erteilen darf. Der Verteidiger eines wegen einer Unfallflucht Angeklagten muss versuchen, dass diese Sperre nicht ausgesprochen oder im Vergleich zum Strafbefehl möglichst kürzer gehalten wird. Dazu können die Darlegung entlastender Umstände bei der Tat und von besonderen Härten bei länger andauernden Entzug beitragen.

Kommt es zu einem Einzug des Führerscheins, werden dem Täter für die Tat im Fahreignungsregister drei Punkte eingetragen, andernfalls zwei. Sofern sich der Täter in der Probezeit befand, wird diese um zwei Jahre verlängert und der Täter zur Teilnahme an einem Aufbauseminar verpflichtet. Ferner kann nach § 74 StGB das Fahrzeug eingezogen werden, mit dem sich der Täter vom Unfallort entfernte.[96]

Tätige Reue, § 142 Absatz 4 StGBBearbeiten

Hat sich der Unfallbeteiligte nach § 142 Absatz 1 oder 2 StGB strafbar gemacht, kann Absatz 4 der Norm zum Zuge kommen. Dessen Regelung bietet dem Verursacher die Möglichkeit, eine Strafmilderung oder sogar Straffreiheit zu erlangen, wenn er innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfall die notwendigen Feststellungen ermöglicht. Dies gilt jedoch nur, sofern der Täter noch nicht ermittelt wurde und sich der Unfall nicht im fließenden Verkehr ereignet hat. Letzteres trifft etwa auf Parkrempler zu. Ferner darf kein bedeutender Sachschaden entstanden sein. Ein solcher wird überwiegend ab einem Wert von etwa 1.300 € angenommen.[97] Liegen die Voraussetzungen des Absatzes 4 vor, kann das Gericht die Strafe abmildern oder ganz von Strafe absehen. Unberührt hiervon bleibt ein Eintrag in das Fahreignungsregister mit zwei Punkten.[98]

Versicherungsrechtliche FolgenBearbeiten

Eine Unfallflucht kann auch als versicherungsrechtliche Obliegenheitsverletzung sowohl für die Haftpflicht- als auch für die Kaskoversicherung gewertet werden. Der Versicherer ist bei Haftpflichtfällen dem Geschädigten gegenüber zwar regulierungsverpflichtet, die Obliegenheitsverletzung seines Versicherungsnehmers ermöglicht ihm aber in den Grenzen des § 6 der Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung (KfzPflVV) bei dem Versicherungsnehmer Regress zu nehmen. In der Kaskoversicherung wird eine Unfallflucht grundsätzlich als vorsätzliche Obliegenheitsverletzung gewertet, die dem Versicherer auch die Möglichkeit einräumt, eine Versicherungsleistung zu gem. § 28 Abs. 2 Versicherungsvertragsgesetz verweigern. Eine solche Obliegenheitsverletzung liegt zum Beispiel vor, wenn der Täter und Versicherungsnehmer unmittelbar nachdem er einen Unfall verursacht hat und dabei Bauzaunfelder, Stahlpaletten und einen Betonfülltrichter beschädigte, sein Fahrzeug einige hundert Meter weiter in einer Seitenstraße abstellt und sich erst am nächsten Tag bei der Polizei meldet und den Unfall anzeigt. Die Obliegenheitsverletzung liegt trotz der nachträglichen Selbstanzeige des Unfalls darin, dass der Täter und Versicherungsnehmer damit Feststellungen zu einer möglichen Alkoholisierung oder Drogenbeeinträchtigung während des Unfalls vereitelt hat.[99]

KriminologieBearbeiten

Das Bundeskriminalamt gibt jährlich eine Statistik über alle in Deutschland gemeldeten Straftaten heraus. Diese erfasst jedoch nicht den Tatbestand des § 142 StGB.[100] Schätzungen geht von rund 250.000[101] bis 300.000[102] polizeilich registrierten Unfallfluchten pro Jahr aus. Die Anzahl der jährlichen Verurteilungen liegt bei etwa 40.000.[102] Als sehr wahrscheinlich gilt, dass die Häufigkeit der Unfallflucht ansteigt.[103]

Vermutet wird bei dem Delikt allerdings ein großes Dunkelfeld. Die Dunkelziffer wird teilweise auf 1:10 geschätzt[102], auf eine gemeldete Unfallflucht kommen hiernach also zehn tatsächlich begangene. Andere vermuten, dass die Dunkelziffer noch deutlich höher liegt.[104] Als mitverantwortliche Ursachen für das große Dunkelfeld werden zu spät erkannte oder zu geringwertige Unfallschäden sowie eigenes Mitverschulden des Unfallgeschädigten angesehen.[105]

Die Wahrscheinlichkeit einer Unfallflucht nimmt mit steigendem Wert des durch den Unfall verletzten Rechtsguts ab: Während bei Personenschäden der vermutete Anteil der Unfallfluchten unter 10 % liegt, wird bei geringfügigen Sachschäden eine Fluchthäufigkeit von 15 bis 25 % angenommen. Häufig, nach Schätzungen in mindestens 50 % aller Fälle, wird die Unfallflucht von alkoholisierten Unfallbeteiligten begangen.[106]

Rechtslage in anderen StaatenBearbeiten

In vielen anderen Staaten wird die Unfallflucht in geringerem Maße sanktioniert als in Deutschland. Einige Länder differenzieren hierfür zwischen Unfällen mit Sach- und Personenschäden. In Österreich stellt die Unfallflucht keine Straftat dar, sondern lediglich eine Verwaltungsübertretung, die mit einer Geldstrafe geahndet wird.[107] Auch in Dänemark wird die Unfallflucht lediglich mittels Geldstrafen und -bußen sanktioniert. Strafbar ist die Unfallflucht in den Niederlanden. Die dortige Strafnorm kommt hinsichtlich ihrer Verhaltenspflichten der deutschen Vorschrift recht nah, ordnet allerdings weitergehend unabhängig von der Art des verursachten Schadens eine Straffreiheit an, wenn der Täter dem Geschädigten nachträglich Feststellungen zum Unfall ermöglicht.[108] Ebenfalls strafbar ist die Unfallflucht in der Schweiz und in Belgien.[109]

LiteraturBearbeiten

  • Regina Engelstädter: Der Begriff des Unfallbeteiligten in § 142 Abs. 4 StGB: zugleich eine Kritik an aktuellen Zurechnungslehren. Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1997, ISBN 3-631-32161-9.
  • Klaus Geppert: § 142. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0.
  • Bernhard Kretschmer: § 142. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  • Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3.
  • Klaus Leipold: Verkehrsunfallflucht: eine rechtsvergleichende Untersuchung der Länder Österreich, Schweiz und Bundesrepublik Deutschland. Centaurus-Verlagsgesellschaft, Pfaffenweiler 1987, ISBN 3-89085-151-7.
  • Gabriele Meurer: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort – § 142 StGB: Reformdiskussionen und Gesetzgebung seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts. Duncker & Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14277-4.
  • Joachim Renzikowski: § 142. In: Holger Matt, Joachim Renzikowski (Hrsg.): Strafgesetzbuch: Kommentar. Vahlen, München 2013, ISBN 978-3-8006-3603-7.
  • Jan Zopfs: § 142. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.

WeblinksBearbeiten

Wiktionary: Unfallflucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wiktionary: Fahrerflucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BGBl. 1998 I S. 164.
  2. BT-Drs. 7/2434 S. 5. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142 Rn. 2–3. Dominik Waszczynski: § 142 StGB: Struktur und Argumentation in der Falllösung. In: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2015, S. 507.
  3. Klaus Geppert: Zur Frage der Verkehrsunfallflucht bei vorsätzlich herbeigeführtem Verkehrsunfall. In: Goltdammer's Archiv für Strafrecht (GA) 1970, S. 1 (4). Bernhard Kretschmer: § 142 Rn. 9. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0. Fritz Loos: Grenzen der Strafbarkeit wegen "Unerlaubten Entfernens vom Unfallort" nach geltendem Recht. In: Deutsches Autorecht (DAR) 1983, S. 209.
  4. Bernhard Kretschmer: § 142 Rn. 3. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0. Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3, S. 18 f.
  5. RGBl. 1909, S. 437. Klaus Leipold: Verkehrsunfallflucht: eine rechtsvergleichende Untersuchung der Länder Österreich, Schweiz und Bundesrepublik Deutschland. Centaurus-Verlagsgesellschaft, Pfaffenweiler 1987, ISBN 3-89085-151-7, S. 28.
  6. a b Bernhard Kretschmer: § 142 Rn. 3. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  7. Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3, S. 21.
  8. RGBl. I 1940, S. 606.
  9. Klaus Geppert: § 142 Rn. 1. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0. Bernhard Kretschmer: § 142 Rn. 3. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  10. BGBl. 1953 I S. 735.
  11. Peter Cramer: Überlegungen zur Reform des § 142 StGB. In: Zeitschrift für Rechtspolitik 1987, S. 157. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 20. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0. Detlev Sternberg-Lieben: § 142 Rn. 4, in: Albin Eser (Hrsg.): Strafgesetzbuch. Begründet von Adolf Schönke. 30. Auflage. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70383-6.
  12. Dazu eingehend Gabriele Meurer: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort – § 142 StGB: Reformdiskussionen und Gesetzgebung seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts. Duncker & Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14277-4, S. 86 ff.
  13. BVerfGE 16, 191 (193).
  14. BVerfGE 16, 191 (194).
  15. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 4. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  16. Gunther Arzt, Ulrich Weber, Bernd Heinrich, Eric Hilgendorf (Hrsg.): Strafrecht Besonderer Teil: Lehrbuch. 2. Auflage. Gieseking, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-7694-1045-7, § 38, Rn. 52–53. Regina Engelstädter: Der Begriff des Unfallbeteiligten in § 142 Abs. 4 StGB: zugleich eine Kritik an aktuellen Zurechnungslehren. Peter Lang, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1997, ISBN 3-631-32161-9, S. 238. Klaus Geppert: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort. In: Jura 1990, S. 78 (78–79).
  17. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 24–26. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  18. Dazu eingehend Rupert Scholz: Straffreie Unfallflucht bei tätiger Reue? In: Zeitschrift für Rechtspolitik 1987, S. 7.
  19. BGBl. 1998 I S. 164.
  20. Detlev Bönke: Die neue Regelung über "tätige Reue" in § 142 StGB. In: Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 1998, S. 129. Martin Böse: Die Einführung der tätigen Reue nach der Unfallflucht - § 142 IV StGB n.F. In: Strafverteidiger 1998, S. 509. Claus Kreß: Das Sechste Gesetz zur Reform des Strafrechts. In: Neue Juristische Wochenschrift 1998, S. 633 (641). Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 5, 27. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  21. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 26. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  22. Reinhard Müller-Metz: Zur Reform von Vergehenstatbeständen und Rechtsfolgen im Bereich der Verkehrsdelikte. In: Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 1994, S. 89. Hans-Ullrich Paeffgen: § 142 StGB – eine lernäische Hydra. In: Neue Zeitschrift für Strafrecht 1990, S. 365. Detlev Sternberg-Lieben: § 142 Rn. 4, in: Albin Eser (Hrsg.): Strafgesetzbuch. Begründet von Adolf Schönke. 30. Auflage. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70383-6.
  23. Bernd Schünemann: Überkriminalisierung und Perfektionismus als Krebsschaden des Verkehrsstrafrechts oder: Deutschland – ein Land der kriminellen Autofahrer? In: Deutsches Autorecht 1998, S. 424 (429).
  24. Gunnar Duttge: Unterdrückung archaischer Urtriebe mittels Strafrecht? Grund und Grenzen einer Pönalisierung der Verkehrsunfallflucht. In: Juristische Rundschau 2001, S. 181 (185). Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3, S. 134 f.
  25. BGHSt 8, 263. BGHSt 24, 382 (383).
  26. Janique Brüning: Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort gem. § 142 StGB, in: Zeitschrift für das juristische Studium (ZJS) 2008, S. 148 (148–149). Jan Zopfs: Der Unfall im Straßenverkehr (§ 142 StGB), in: Thomas Rotsch (Hrsg.): Zehn Jahre ZIS – Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik. 1. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2018, ISBN 978-3-8452-8893-2.
  27. BGHSt 18, 393.
  28. Rudolf Eichberger: Der Unfall – eine Übersicht über einen vielfältigen Begriff. in: Juristische Schulung 1996, S. 1080.
  29. BGHSt 14, 116.
  30. OLG Karlsruhe, Urteil vom 12. Oktober 1992, 3 Ws 97/92 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 1993, S. 77.
  31. Kristian Kühl: § 142, Rn. 8. In: Karl Lackner (Begr.), Kristian Kühl, Martin Heger: Strafgesetzbuch: Kommentar. 29. Auflage. C. H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-70029-3.
  32. OLG Düsseldorf, Urteil vom 16. September 2011, III-3 RBs 143/11 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 2011, S. 619.
  33. LG Düsseldorf, Urteil vom 6. Mai 2011, 29 Ns 3/11 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 2012, S. 194. Jan Zopfs: § 142, Rn. 34. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.
  34. OLG Düsseldorf, Urteil vom 7. November 2011, III-1 RVs 62/11 = Neue Zeitschrift für Strafrecht 2012, S. 326. OLG Koblenz, Urteil vom 3. Dezember 1992, 1 Ss 306/92 = Monatsschrift des Deutschen Rechts 1993, S. 366.
  35. BGHSt 12, 253. BGHSt 24, 382.
  36. BGHSt 48, 233 (239).
  37. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 13.
  38. BGH, Urteil vom 15. November 2001, 4 StR 233/01 = Neue Juristische Wochenschrift 2002, S. 626.
  39. OLG Hamm, Urteil vom 12. Mai 1982, 7 Ss 343/82 = Neue Juristische Wochenschrift 1982, S. 2456.
  40. BGHSt 24, 382 (383).
  41. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 35. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  42. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 11.
  43. OLG Jena, Beschluss vom 7.7.2005 - Aktenzeichen 1 Ss 161/04 = Strafverteidiger 2006, S. 529.
  44. OLG Nürnberg, Beschluss vom 24.1.2007 - Aktenzeichen 2 St OLG Ss 300/06 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht (NZV) 2007, S. 535 (536).
  45. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 35. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0. Detlev Sternberg-Lieben: § 142 Rn. 9, in: Albin Eser (Hrsg.): Strafgesetzbuch. Begründet von Adolf Schönke. 30. Auflage. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70383-6. Klaus Himmelreich, Wolfgang Halm: Überblick über neue Entscheidungen in Verkehrsstraf- und -bußgeldsachen – Überblick 1. 4. 2007 – 31. 3. 2008. In: Neue Zeitschrift für Strafrecht 2008, S. 382 (384–385).
  46. BGHSt 8, 263 (264).
  47. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 44. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  48. OLG Hamm, Urteil vom 6. Dezember 1991, 20 U 228/91 = Neue Zeitschrift Verkehrsrecht 1992, S. 240.
  49. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 9.
  50. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 48–50. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  51. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 10.
  52. BGHSt 15, 1 (4). OLG Koblenz, Urteil vom 2. Februar 1988, 2 Ss 24/88 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 1989, S. 200. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 53. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  53. OLG Frankfurt, Urteil vom 21. August 1995, 3 Ss 222/95 = Neue Zeitschrift für Strafrecht Rechtsprechungs-Report 1996, S. 86. Kristian Kühl: § 142, Rn. 4. In: Karl Lackner (Begr.), Kristian Kühl, Martin Heger: Strafgesetzbuch: Kommentar. 29. Auflage. C. H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-70029-3.
  54. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 13.
  55. OLG Hamburg, Beschluss vom 27. März 2009, 3–13/09 = Neue Juristische Wochenschrift 2009, S. 2074. OLG Stuttgart, Urteil vom 31. März 1992, 1 Ss 124/92 = Neue Zeitschrift für Strafrecht 1992, S. 384 (384–385).
  56. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 20.
  57. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 21. Detlev Sternberg-Lieben: § 142 Rn. 43, in: Albin Eser (Hrsg.): Strafgesetzbuch. Begründet von Adolf Schönke. 30. Auflage. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-70383-6.
  58. OLG Hamm, Urteil vom 16. November 1984, 4 Ss 986/84 = Neue Juristische Wochenschrift 1985, S. 445. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 85. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  59. OLG Hamm, Urteil vom 20. September 1978, 4 Ss 942/78 = Neue Juristische Wochenschrift 1979, S. 438.
  60. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 15.
  61. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 43. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  62. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 28.
  63. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 61. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  64. OLG Köln, Urteil vom 3. Juni 1981, 3 Ss 282/81 = Neue Juristische Wochenschrift 1981, S. 2368. Werner Beulke: Strafbarkeit gemäß § 142 StGB nach einverständlichem Verlassen der Unfallstelle und späterem Scheitern der Einigung?. In: Juristische Schulung 1982, S. 816.
  65. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 32.
  66. OLG Stuttgart, Urteil vom 21. Juni 1982, 3 Ss (12) 184/82 = Neue Juristische Wochenschrift 1982, S. 2266.
  67. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 31.
  68. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 29.
  69. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 36.
  70. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 37.
  71. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 33.
  72. BGHSt 4, 144 (149).
  73. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 46.
  74. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 7.7.1984, 5 Ss 283/88 – 233/88 I = Neue Juristische Wochenschrift 1989, S. 2764.
  75. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 47.
  76. OLG München, Urteil vom 16. Dezember 1988, RReg 2 St 246/88 = Neue Juristische Wochenschrift 1989, S. 1685. Wilfried Küper: Unfallflucht und Rauschdelikt. In: Neue Juristische Wochenschrift 1990, S. 209.
  77. Urs Kindhäuser: Strafrecht Besonderer Teil I: Straftaten gegen Persönlichkeitsrechte, Staat und Gesellschaft. 6. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2014, ISBN 978-3-8487-0290-9, § 70, Rn. 40. Hans-Ullrich Paeffgen: § 142 StGB – eine lernäische Hydra. In: Neue Zeitschrift für Strafrecht 1990, S. 365 (366).
  78. BGHSt 28, 129 (132).
  79. Wolfgang Mitsch: Unvorsätzliches Entfernen vom Unfallort. In: Juristische Schulung 2010, S. 303 (305). Jan Zopfs: § 142, Rn. 105. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.
  80. BVerfG, Beschluss vom 19. März 2007, 2 BvR 2273/06 = Neue Juristische Wochenschrift 2007, S. 1666.
  81. BGHSt 29, 138 (141).
  82. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 115. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0. Jan Zopfs: § 142, Rn. 123. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.
  83. BayOLG, Urteil vom 7. Februar 1995, 2St RR 67/94. OLG Frankfurt, Urteil vom 24. April 1998, 3 Ss 117/98
  84. Bernhard Kretschmer: § 142, Rn. 117. In: Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 5. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2017, ISBN 978-3-8487-3106-0.
  85. OLG Frankfurt, Urteil vom 14. Februar 1977, 3 Ss 680/76 = Neue Juristische Wochenschrift 1977, S. 1833.
  86. OLG Stuttgart, Urteil vom 7. August 1981, 4 Ss (14) 394/81 = Neue Juristische Wochenschrift 1981, S. 2369.
  87. Kristian Kühl: Strafrecht Allgemeiner Teil. 7. Auflage. Vahlen, München 2012, ISBN 978-3-8006-4494-0, § 5, Rn. 43.
  88. BGHSt 15, 1. BGHSt 28, 129 (131). Carsten Krumm, Carsten Staub: Unfallflucht: Der Vorsatz hinsichtlich der Schadensherbeiführung. In: Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 2016, S. 362 (363).
  89. BGHSt 23, 141 (144).
  90. Felix Koehl: Tatmehrheit (§ 53 StGB) von Trunkenheitsfahrt und Unfallflucht und wiederholte Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss im Sinne von § 13 S. 1 Nr. 2 b FeV. In: Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 2016, S. 360 (362).
  91. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 68.
  92. a b Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 61.
  93. BGH, Urteil vom 17. Februar 1983, 4 StR 716/82 = Strafverteidiger 1983, S. 280.
  94. OLG Frankfurt, Urteil vom 22. November 2011, 3 Ss 356/11 = Neue Zeitschrift für Verkehrsrecht 2012, S. 349.
  95. Klaus Geppert: § 142, Rn. 232. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0.
  96. BGHSt 10, 337. Joachim Renzikowski: § 142, Rn. 81. In: Holger Matt, Joachim Renzikowski (Hrsg.): Strafgesetzbuch: Kommentar. Vahlen, München 2013, ISBN 978-3-8006-3603-7.
  97. OLG Dresden, Beschluss vom 12. Mai 2005, 2 Ss 278/05 = Neue Juristische Wochenschrift 2005, S. 2633. Hans Kudlich: § 142, Rn. 80. In: Bernd von Heintschel-Heinegg (Hrsg.): Beckscher Online-Kommentar StGB, 30. Edition 2016.
  98. Jan Zopfs: § 142, Rn. 129. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.
  99. OLG Naumburg, Urteil vom 21.06.2012 - 4 U 85/11; zfs 2012, 696f
  100. Stefanie Eifler, Daniela Pollich: Empirische Forschung über Kriminalität: Methodologische und methodische Grundlagen. Springer Science+Business Media, Berlin 2014, ISBN 978-3-531-18994-9, S. 21.
  101. Thomas Fischer: Strafgesetzbuch mit Nebengesetzen. 65. Auflage. C.H. Beck, München 2018, ISBN 978-3-406-69609-1, § 142, Rn. 2.
  102. a b c Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). In. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3, S. 5.
  103. Ziva Kubatta: Zur Reformbedürftigkeit der Verkehrsunfallflucht (§ 142 StGB). In. Universitätsverlag Göttingen, Göttingen 2008, ISBN 978-3-940344-24-3, S. 6.
  104. Klaus Geppert: § 142, Rn. 5. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0. vermutet die Dunkelziffer deutlich oberhalb von 1:10; Gunnar Duttke: Unterdrückung archaischer Urtriebe mittels Strafrecht?, in: Juristische Rundschau 2001, S. 181 (182) geht von einer Dunkelziffer zwischen 1:10 und 1:30 aus.
  105. Klaus Geppert: § 142, Rn. 5. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0.
  106. Gunnar Duttke: Unterdrückung archaischer Urtriebe mittels Strafrecht?, in: Juristische Rundschau 2001, S. 181 (182). Klaus Geppert: § 142, Rn. 7–11. In: Heinrich Laufhütte (Hrsg.): Leipziger Kommentar zum Strafgesetzbuch. Bd. 4: §§ 80 bis 145d. 11. Auflage. De Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-89949-287-0.
  107. Michael Nissen: Verkehrsunfallflucht im Ausland: In: Deutsches Autorecht (DAR) 2014, S. 727 (729).
  108. Jan Zopfs: § 142, Rn. 20. In: Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. 3. Auflage. Band 3: §§ 80–184j. C.H. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-68553-8.
  109. Michael Nissen: Verkehrsunfallflucht im Ausland: In: Deutsches Autorecht (DAR) 2014, S. 727 (727, 730).
Dieser Artikel wurde am 23. März 2017 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.