The Rose (Film)

Film von Mark Rydell (1979)

The Rose ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 1979. Die Handlung ist an die Biografie der Sängerin Janis Joplin angelehnt.

Film
Deutscher Titel The Rose
Originaltitel The Rose
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 129 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Mark Rydell
Drehbuch Michael Cimino,
Bo Goldman
Produktion Aaron Russo,
Marvin Worth
Musik Paul A. Rothchild
Kamera Vilmos Zsigmond
Schnitt Carroll Timothy O’Meara,
Robert L. Wolfe
Besetzung
Bette Midler auf der Premiere zu The Rose

HandlungBearbeiten

Der Film spielt 1969. Mary Rose Foster ist ein Rockstar, genannt „The Rose“. Sie kommt zu einem Konzert nach New York City und ist nach langer Tournee und einem Leben mit übermäßigem Alkohol- und Drogenkonsum völlig ausgebrannt. Nächstes Ziel ist Florida, wo sie zum ersten Mal in ihrer Heimatstadt auftreten soll, was sie an ihre harte Vergangenheit erinnert. Dies soll ihr vorerst letztes Konzert werden, da sie dringend eine Pause benötigt. Ihr Manager Rudge will davon nichts wissen. Er hatte aus der völlig unbekannten Sängerin innerhalb von zwei Jahren einen Superstar aufgebaut, und jetzt, wo sie endlich viel Geld verdienen, kann er nicht genug bekommen. Er unterschreibt Verträge für weitere Verpflichtungen, sodass Rose keine andere Wahl hat, als weiterzumachen.

Als der Country-Sänger Billy Ray ihr verbietet, ein weiteres Mal einen seiner Songs zu singen, dreht Rose durch. Sie flüchtet mit dem Fahrer Houston Dyer und verliebt sich in ihn. Nach einer durchzechten Nacht in New York landen sie in ihrem Hotelzimmer. Rose meint, endlich einen Freund gefunden zu haben, der sie versteht. Doch die Beziehung leidet unter den wechselhaften Stimmungen von Rose, die Dyer nicht erträgt. Auch Rudge macht ihm das Leben schwer. Er hält Dyer für einen Nichtsnutz.

In ihrem Heimatort in Florida trifft Rose einen Tag vor dem Konzert ihre alte Freundin Sarah. Dyer trifft sie in einer zweideutigen Situation an, die er missinterpretiert, und verlässt sie erneut. Vor dem Konzert teilt Rose Rudge frustriert mit, dass dies ihr vorerst letztes Konzert sei. Rudge feuert sie daraufhin und will dieses Konzert, das ihr so viel bedeutet, absagen, während die Zuschauer bereits im Stadion warten. Rose ist entsetzt und fleht ihn an, seine Entscheidung rückgängig zu machen. Er beruhigt sie, und nun will sie nichts mehr von dem Konzert wissen und mit ihm nach Mexiko gehen. In Wirklichkeit wollte Rudge das Konzert nicht absagen, sondern hatte darauf spekuliert, dass sie ihre Meinung ändert. Er ruft sie an und entschuldigt sich. Sie ändert ihre Meinung erneut und kehrt zurück.

Dyer verlässt sie endgültig. Rose bringt dies an den Rand eines Nervenzusammenbruches. Sie greift wieder zu Alkohol und Drogen und kann sich kaum auf den Beinen halten, als Rudge sie auf die Bühne bringt. Ihre Kraft reicht nur für ein Lied. Danach bricht sie tot auf der Bühne zusammen.

KritikenBearbeiten

„Die an das Leben von Janis Joplin erinnernde Story wird einfühlsam interpretiert, und die zahlreichen Musiknummern sind hervorragend in die Handlung einbezogen.“

„Es wirkt heute veraltet, aber Midler spielt den Weg in den Abgrund mit großer Hingabe.“

Auszeichnungen (Auswahl)Bearbeiten

Bette Midler erhielt 1980 für ihre Darstellung der Rose den Golden Globe Award als beste Schauspielerin in einem Musical und als beste Nachwuchsdarstellerin. Der Titelsong The Rose erhielt einen Golden Globe als bester Song.

Bette Midler und Frederic Forrest wurden außerdem jeweils für einen Oscar nominiert. Weitere Oscar-Nominierungen erhielt der Film in den Kategorien Bester Schnitt und Bester Ton (Theodore Soderberg, Douglas O. Williams, Paul Wells und James E. Webb).

Forrest wurde von der National Society of Film Critics als bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Rose. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 7. Dezember 2017.
  2. The Rose. In: cinema. Abgerufen am 7. Dezember 2017.

WeblinksBearbeiten