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Taiboco
Der Suco Taiboco liegt im Westen des Verwaltungsamts Pante Macassar.
Daten
Fläche 81,97 km²[1]
Einwohnerzahl 5.124 (2015)[1]
Chefe de Suco Mateus Naz
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Hauboni
Maquelab 973
Nemun 2.098
Ulas 2.053
Maquelab (Osttimor)
Maquelab
Maquelab
Koordinaten: 9° 14′ S, 124° 15′ O

Taiboco ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Pante Macassar (Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno).

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Taiboco
Orte Position[2] Höhe
Baupat 9° 17′ S, 124° 20′ O 203 m
Bokon 9° 14′ S, 124° 13′ O m
Buinsapi 9° 18′ S, 124° 17′ O 518 m
Bititim 9° 18′ S, 124° 16′ O 507 m
Fuin 9° 14′ S, 124° 16′ O 34 m
Itnan 9° 16′ S, 124° 20′ O 196 m
Kanael 9° 18′ S, 124° 16′ O 463 m
Kiubneko 9° 17′ S, 124° 18′ O 389 m
Kruaisob 9° 16′ S, 124° 20′ O 196 m
Kuanakabun 9° 16′ S, 124° 19′ O 251 m
Kuanata 9° 18′ S, 124° 16′ O 415 m
Kuanatui 9° 17′ S, 124° 18′ O 302 m
Kuangkot 9° 17′ S, 124° 18′ O 455 m
Kuapal 9° 18′ S, 124° 16′ O 463 m
Kuatnana 9° 18′ S, 124° 17′ O 478 m
Mabukpele 9° 14′ S, 124° 15′ O m
Maquelab 9° 14′ S, 124° 15′ O 144 m
Nalaen 9° 16′ S, 124° 18′ O 296 m
Nemun 9° 18′ S, 124° 16′ O 471 m
Neopnua 9° 19′ S, 124° 16′ O 507 m
Noahluku 9° 19′ S, 124° 16′ O 471 m
Nuana 9° 20′ S, 124° 16′ O 511 m
Nuheo 9° 18′ S, 124° 16′ O 507 m
Nunputu 9° 19′ S, 124° 16′ O 515 m
Oekum 9° 17′ S, 124° 19′ O 203 m
Oeleo 9° 17′ S, 124° 18′ O 314 m
Oelkaem 9° 18′ S, 124° 17′ O 471 m
Oetako 9° 17′ S, 124° 19′ O 314 m
Patoke 9° 17′ S, 124° 16′ O 572 m
Patputu 9° 17′ S, 124° 16′ O 447 m
Poasboi 9° 18′ S, 124° 16′ O 463 m
Tuinmolo 9° 14′ S, 124° 16′ O m
Ulas 9° 16′ S, 124° 18′ O 296 m
Upaena 9° 18′ S, 124° 17′ O 518 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Taiboco eine Fläche von 80,28 km².[3] Nun sind es 81,97 km².[1] Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Pante Macassar, am Nordufer Timors an der Sawusee. Im Osten liegen die ebenfalls zu Pante Macassar gehörenden Sucos Lifau, Lalisuc und im Südosten Cunha. Westlich und südlich liegt das Verwaltungsamt Nitibe mit seinen Sucos Suniufe, Usitaco und Lelaufe. Entlang der Grenze zu Taiboco fließt der Fluss Oenuno (Oenunu).[4]

An der Südspitze beginnt beim Dorf Nuana eine Überlandstraße, die nahe an der Südostgrenze im in Taiboco verläuft und später nahe Baqui endet. So verbindet sie die Überlandstraße von Passabe nach Nitibe mit der Überlandstraße von Passabe nach Pante Macassar. An ihr liegen im Suco Taiboco die Dörfer Nunputu (Numputu), Neopnua, Noahluku, Nemun, Oelkaem (Oelkaen), Poasboi (Poasbot), Kuatnana, Buinsapi, Upaena (Upsena), Kuangkot, Kiubneko, Oeleo, Kuanatui, Oetako, Oekum, Baupat, Itnan und Kruaisob (Kiusisoh). Im äußersten Osten zweigt eine kleine Straße von der Überlandstraße ab zu den Orten Kiusisoh (Krusisoh), Kuanakabun, Nalaen und Ulas.

Bei Neopnua zweigt eine weitere kleine Straße nach Norden in das Zentrum des Sucos. An ihr liegen die Dörfer Nuheo, Bititim, Kanael, Kuapal, Kuanata, Patoke und Patputu. Die Straße endet an der Küste im Ort Maquelab (Makelab). Weitere Orte an der Küste sind Kabana, Bokon, Mabukpele (Kabukpele), Fuin und Tuinmolo. Durch alle führt die Überlandstraße von Citrana nach Pante Macassar.[4] Grundschulen gibt es in Itnan, Oelkaem (Escola Primaria Oelkam) und Maquelab (Escola Primaria Maquelab).[5] In Oelkam und Maquelab gibt es jeweils eine medizinische Station.[6]

Im Suco befinden sich die vier Aldeia Hauboni, Maquelab, Nemun und Ulas.[7]

EinwohnerBearbeiten

Im Suco leben 5.124 Einwohner (2015), davon sind 2.567 Männer und 2.557 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 62,5 Einwohner/km². Im Suco gibt es 1.151 Haushalte.[1] Fast 99 % der Einwohner geben Baikeno als ihre Muttersprache an. Eine Minderheit spricht Tetum Prasa.[8]

GeschichteBearbeiten

Nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor 1999 kam es in dem von Indonesien besetzten Land zu schweren Unruhen. Am 20. Oktober 1999 griffen 20 Mitglieder von der indonesischen Armee, der Polizei und den Milizen Sakunar und Aitarak den Ort Maquelab an. Etwa 300 Einwohner flohen in den Wald, wurden aber unter Schlägen von den Milizen wieder in den Ort getrieben. Sechs Personen wurden ermordet. Als am selben Tag INTERFET-Einheiten in Oe-Cusse Ambeno eintrafen, flohen die Milizen in das indonesische Westtimor.[9]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Mateus Naz zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Taiboco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 401 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Taiboco (tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM