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Das Studentenwerk München ist laut der Verordnung über die bayerischen Studentenwerke für insgesamt 14 Hochschulen mit 126.796 Studierenden (Wintersemester 2016/17)[1] an 4 Standorten im Umkreis von etwa 80 km um München zuständig.

Zu seiner Aufgabe zählt die wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und kulturelle Betreuung der Studierenden. Es besitzt die Rechtsform der Anstalt des öffentlichen Rechts, die Aufsichtsbehörde und Rechtsaufsicht ist das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Es ist Mitglied im Deutschen Studentenwerk.

Die Studentenwerke in Deutschland sind nach dem Ersten Weltkrieg aus Selbsthilfeorganisationen der Studenten entstanden. Das Studentenwerk München entstand 1920 und ist damit nach dem Studentenwerk Dresden das zweitälteste deutsche Studentenwerk.

Betreute UniversitätenBearbeiten

Folgende Hochschulstandorte werden vom Studentenwerk München betreut:

OrganeBearbeiten

Der Vertreterversammlung gehören an: 3 Professoren je Hochschule, 3 Studierende je Hochschule, der leitende Verwaltungsbeamte jeder Hochschule und Frauenbeauftragte jeder Hochschule

Dem Verwaltungsrat gehören an: 2 Vertreter der Professoren, 2 Vertreter der Studierenden, eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, ein Vertreter der Mitarbeiter des Studentenwerks und eine Frauenbeauftragte einer der Hochschulen

Geschäftsführerin ist Ursula Wurzer-Faßnacht[2][3].

WohnheimeBearbeiten

Die größten Wohnheime befinden sich in der Studentenstadt Freimann ("StuSta") und im Studentendorf Oberwiesenfeld am Rande des Olympiaparks. In der Studentenstadt wurden erstmals in Deutschland Spaceboxes verwendet. Das Studentenwerk verfügt über folgende Wohnanlagen:

München Mitte
München Nord
München Süd
  • Heiglhofstraße
  • Sauerbruchstraße
München Süd/West
  • Stiftsbogen
München West
  • Notburgastraße
Wohnanlagen in Garching (ca. 15 km nördlich von München)
  • Garching Jochbergweg (Garching I)
  • Garching Enzianstraße (Garching II)
Wohnanlage in Oberschleißheim
  • Oberschleißheim
Wohnanlagen in Freising (ca. 40 km nordöstlich von München)
  • Vöttinger Straße (Weihenstephan I)
  • Giggenhauserstraße (Weihenstephan II)
  • Lange Point (Weihenstephan III)
  • Giggenhauserstraße (Weihenstephan IV)
Wohnanlagen in Rosenheim (ca. 70 km südöstlich von München)
  • Marienberger Straße (Rosenheim I)
  • Westerndorfer Straße (Rosenheim II)

LiteraturBearbeiten

  • Veronika Diem: Friedrich Beck und die Gründungsgeschichte des Münchner Studentenwerks in: Elisabeth Kraus (Hrsg.): Die Universität München im Dritten Reich. Aufsätze. Teil I. Herbert Utz Verlag, München 2006, S. 43–72, ISBN 3-8316-0639-0
  • Studentenwerk München (Hrsg.): »Wo geht's hier zum Studentenhaus?«. 75 Jahre Studentenwerk München. München 1995
  • Studentenwerk München (Hrsg.): Dieser Maßberg. Eine Festschrift. Herbert Utz Verlag, München 2004, ISBN 3-8316-0450-9

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Studentenwerke im Zahlenspiegel 2016/2017. In: Deutsches Studentenwerk. 2017, S. 15.
  2. Jahresbericht 2012 des Studentenwerks München Anstalt des öffentlichen Rechts
  3. http://www.studentenwerk-muenchen.de/ Studentenwerk München

Koordinaten: 48° 9′ 22″ N, 11° 34′ 55,5″ O