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Technische Hochschule Rosenheim

Hochschule in Rosenheim in Bayern

Koordinaten: 47° 52′ 2,6″ N, 12° 6′ 26,3″ O

Technische Hochschule Rosenheim
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Gründung 1. August 1971
Trägerschaft staatlich
Ort Rosenheim
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Präsident Heinrich Köster
Studierende 5.901 WS 2018/19[1]
Mitarbeiter etwa 500, davon 215 wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiter
davon Professoren 163
Website www.th-rosenheim.de

Die Technische Hochschule Rosenheim (kurz Hochschule Rosenheim oder TH Rosenheim) ist eine Fachhochschule und wurde am 1. August 1971 als Fachhochschule Rosenheim gegründet. Sie ist vor allem durch ihre Fakultät für Holztechnik und Bau bekannt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

BW

Vorläufer der Hochschule war das private Holztechnikum, das 1925 unter anderem vom Rosenheimer Sägewerksbesitzer Hugo Laue (1869–1956) am Max-Josephs-Platz 20 gegründet worden war. Im Mai 1925 hatte die Schule 22 Schüler, den Abendkurs für Meister und Gehilfen besuchten 12 Personen.[2] 1943 wurde sie verstaatlicht.

1950 wurden das Holzwirtschaftsstudium und der Lehrgang Sägewerkstechnik eingeführt. Im Jahr darauf erfolgte die Umbenennung in Staatliches Holztechnikum Rosenheim / Staatliche Ingenieurschule. Ein Ingenieurstudium über sechs Semester wurde 1953 eingeführt. 1958 wurden Übungs- und Versuchsanlagen am Standort der heutigen Hochschule erbaut. Ein neuer Schwerpunkt kam 1967 mit der Kunststoffverarbeitung hinzu.

1969 wurde ein neues Studiengebäude in der Marienberger Straße errichtet. Im Jahr darauf wurde die höhere Wirtschaftsschule eröffnet. 1971 wurden mit Inkrafttreten des Bayerischen Fachhochschulgesetzes die bisherigen Schulen und Studiengänge zur Staatlichen Fachhochschule Rosenheim mit den Fachbereichen Allgemeinwissenschaften, Betriebswirtschaft, Holztechnik und Kunststofftechnik zusammengefasst. Die Einführung weiterer Studiengänge folgte:

  • Innenarchitektur 1973
  • Wirtschaftsingenieurwesen 1975
  • Produktionstechnik 1983
  • Informatik 1986
  • Elektro- und Informationstechnik (ehem. Elektrotechnik) 1995
  • Holzbau/-ausbau 1996
  • Innenausbau 2004
  • Masterstudiengang Management und Führungskompetenz SS 2008
  • Mechatronik WS 2008/09
  • Wirtschaftsinformatik WS 2008/09
  • Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen WS 2009/10
  • Energie- und Gebäudetechnologie WS 2010/11
  • Wirtschaftsmathematik – Aktuarwissenschaften WS 2010/11
  • Management in der Gesundheitswirtschaft WS 2012/13
  • Masterstudiengang Holzbau für Architekten WS 2012/13 (seit 2015 "Holzbau und Energieeffizienz")
  • Physiotherapie WS 2012/13
  • Masterstudiengang Mechatronik WS 2014/15
  • MINT-Basisstudium WS 2014/15
  • Betriebswirtschaft (berufsbegleitend) WS 2015/16
  • Maschinenbau (berufsbegleitend) WS 2015/16
  • Pflege (Dual) WS 2015/16

Im Jahr 2003 benannte die Stadt Rosenheim die anliegende Straße Am Scharn in Hochschulstraße um. Im Wintersemester 2004/05 wurde im Fachbereich Informatik ein Studiengang zum Master of Science eingeführt.

Seit dem Wintersemester 2010/11 existiert in der Fakultät Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften der Studiengang Energie- und Gebäudetechnologie.

Mit dem Fahrplanwechsel ging am 9. Dezember 2012 der neue Hochschul-Haltepunkt an der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf in Betrieb.[3]

Ein Team der Hochschule belegte beim Solar Decathlon Europe 2010 den zweiten Platz.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative 2012 wurde die Hochschule Rosenheim als Partner der Technischen Universität München durch ihre zukunftsweisende Zusammenarbeit in Bereichen Holztechnik, Holzbau und Energieeffizienz ausgezeichnet.[4]

Zum Wintersemester 2016/17 wurde der Campus Burghausen[5] eröffnet. Dort bietet die Hochschule drei Bachelorstudiengänge an, Chemieingenieurwesen, Betriebswirtschaft und Chemtronik.[6]

Im Januar 2018 wurde bekannt gegeben, dass zum Wintersemester 2018 der Studiengang Architektur eingeführt wird.[7]

Am 18. April 2018 gab Ministerpräsident Markus Söder bekannt, dass die Hochschule Rosenheim zur Technischen Hochschule aufgewertet wird.[8]

Diese Änderung wurde zum Start des Wintersemesters 2018/2019 vollzogen[9] Die Hochschule besitzt weiterhin den Status einer Fachhochschule.[10]

LeitungBearbeiten

  • 1965–1972: Josef Gefahrt
  • 1972–1986: Josef Meister
  • 1986–2002: Hans Zang
  • 2002–2009: Alfred Leidig
  • seit 2009: Heinrich Köster

Fakultäten und StudiengängeBearbeiten

Fakultät für Angewandte Gesundheits- und SozialwissenschaftenBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Management in der Gesundheitswirtschaft
  • Bachelorstudiengang Physiotherapie
  • Bachelorstudiengang Pflege (dual)
  • Bachelorstudiengang Pädagogik der Kindheit und Jugend (dual)

Fakultät für Angewandte Natur- und GeisteswissenschaftenBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Energie- und Gebäudetechnologie
    • Studienrichtung Gebäudehülle
  • Studiengang Wirtschaftsmathematik-Aktuarwissenschaften (Bachelor/Master)

Fakultät für BetriebswirtschaftBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft
  • Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft (berufsbegleitend)
  • Masterstudiengang Führung und Internationalisierung mittelständischer Unternehmen

Fakultät für Holztechnik und BauBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Holzbau und Ausbau
  • Bachelor- und Masterstudiengang Holztechnik
  • Bachelorstudiengang Innenausbau
  • Masterstudiengang Holzbau und Energieeffizienz (bis SS 2015 Holzbau für Architekten)

Fakultät für InformatikBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Informatik
  • Masterstudiengang Informatik (Master of Science)
  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik

Fakultät für Innenarchitektur • Architektur • DesignBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Innenarchitektur
  • Masterstudiengang Innenarchitektur (Master of Arts)
  • Bachelorstudiengang Architektur (Ab WS 2018)

Fakultät für IngenieurwissenschaftenBearbeiten

  • Bachelorstudiengang Kunststofftechnik
  • Bachelorstudiengang Mechatronik
  • Bachelorstudiengang Maschinenbau (bis WS 2014/15 Produktionstechnik)
  • Bachelorstudiengang Maschinenbau (berufsbegleitend)
  • Bachelor- und Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik
  • Masterstudiengang Ingenieurswissenschaften[11]

Fakultät für WirtschaftsingenieurwesenBearbeiten

 
Galerie des R-Baus
  • Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen
    • Schwerpunkte: Industrielle Technik, Logistik, Technischer Vertrieb, Rohstoff- und Energiemanagement
  • Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (Master of Business Administration and Engineering)

PersönlichkeitenBearbeiten

ProfessorenBearbeiten

siehe Kategorie:Hochschullehrer (Rosenheim)

AlumniBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1], th-rosenheim.de, abgerufen am 8. März 2018
  2. Raimund Baumgärtner: Stadtarchiv Rosenheim: Das Holztechnikum im Gründungsjahr 1925, Zugriff am 18. Mai 2012
  3. roregio.org: Rosenheim hat jetzt mehr als 1 Bahnhof, 10. Dezember 2012, Zugriff am 17. Dezember 2012
  4. Exzellenzinitiative: Grüne Technologie erhält Fördermittel (Memento vom 12. November 2013 im Internet Archive), auf www.arcade-xxl.de vom 19. Juni 2012
  5. Betriebswirtschaft, Chemieingenieurwesen & Chemtronik studieren: Campus Burghausen (Bayern). Abgerufen am 21. Mai 2019.
  6. http://www.campus-burghausen.de/
  7. Neuer Studiengang Architektur. In: FH Rosenheim. (fh-rosenheim.de [abgerufen am 30. Januar 2018]).
  8. FH wird zu TH! Söder "befördert" Rosenheim - Waldkraiburg wird neuer Standort. In: https://www.rosenheim24.de. 19. April 2018 (rosenheim24.de [abgerufen am 19. April 2018]).
  9. Technische Hochschule Rosenheim - Technische Hochschule Rosenheim. Abgerufen am 27. September 2018.
  10. Art. 1 Abs. 2 des Bayerischen Hochschulgesetzes.
  11. Fakultät für Ingenieurwissenschaften - Hochschule Rosenheim. Abgerufen am 30. Januar 2018.