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Steffen Simon

deutscher Fernsehmoderator und Fußballkommentator
Steffen Simon (2018)

Steffen Simon (* 10. März 1965 in West-Berlin) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Fußballkommentator.

KarriereBearbeiten

Mit 13 Jahren startete Simon seine Laufbahn als RIAS-Schülerreporter. Ein Volontariat beim RIAS Berlin folgte. 1985 begann Simon bei verschiedenen ARD-Hörfunksendern zu arbeiten. Es folgten einige Engagements als Moderator beim SFB, ORB, bei der NDR-Talkshow sowie bei der ARD-Sportschau (1994).

Im November 1989 moderierte Steffen Simon als SFB-Reporter das mehrstündige Konzert für Berlin aus der Berliner Deutschlandhalle live. Dieses erste große deutsch-deutsche Rockkonzert wurde deutschlandweit live im Radio und im Fernsehen live übertragen.

1998 wechselte Simon zum Privatsender Sat.1 und moderierte dort dann zwischen 1998 und 2000 die dortige Bundesliga-Show ran. Im Jahr 2000 kehrte er zu den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zurück und wurde Leiter der Sportredaktion des damaligen ORB. Am 11. November 2002 kommentierte er in der ARD erstmals ein Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft, als er beim 1:1-Unentschieden der Nationalelf gegen Bosnien-Herzegowina zum Einsatz kam. 2003 übernahm er die Leitung der ARD-Sportschau. Im Oktober 2006 wurde er Nachfolger von Heribert Faßbender als Sportchef des Westdeutschen Rundfunks (WDR).

Steffen Simon kam als Kommentator bei der EM 2004, der WM 2006, der EM 2008, der WM 2010, der EM 2012 und der WM 2014 zum Einsatz. 2006 kommentierte er auch die Begegnungen der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 der Menschen mit Behinderung.

Seit August 2013 präsentiert Simon an jedem ersten Sonntag des Monats die zehnminütige Fußball-Satire-Sendung Schnauze Simon im WDR Fernsehen.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kritik der Sendung bei 11Freunde