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Sigh No More
Studioalbum von Mumford & Sons

Veröffent-
lichung(en)

5. Oktober 2009

Label(s) Island Records

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Folk, Indie-Rock, Folk-Rock

Titel (Anzahl)

12

Laufzeit

ca. 48 Minuten

Besetzung
  • Winston Marshall
  • Ben Lovett
  • Ted Dwane

Produktion

Markus Dravs

Studio(s)

Eastcote Studios, London

Chronologie
Sigh No More Babel
(2012)
Singleauskopplungen
28. September 2009 Little Lion Man
7. Dezember 2009 Winter Winds
1. März 2010 The Cave
6. Juni 2010 Roll Away Your Stone
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2][3]
Sigh No More
  DE 29 26.04.2010 (71 Wo.)
  AT 26 07.05.2010 (54 Wo.)
  CH 21 27.02.2011 (26 Wo.)
  UK 2 17.10.2009 (218 Wo.)
  US 2 06.01.2011 (176 Wo.)
Singles[4][5][6]
Little Lion Man
  AT 70 04.12.2009 (1 Wo.)
  UK 24 05.09.2009 (52 Wo.)
  US 65 09.11.2010 (22 Wo.)
Winter Winds
  UK 44 05.12.2009 (9 Wo.)
The Cave
  UK 31 13.02.2010 (44 Wo.)

Sigh No More ist das Debütalbum der englischen Folk-Band Mumford & Sons. Es wurde im Oktober 2009 veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

ChartsBearbeiten

Sowohl das Album als auch die drei ausgekoppelten Singles haben vordere Platzierungen – insbesondere in den britischen Charts – erzielt. So befand sich das Album 218 Wochen in den UK Charts[7] und hat es in Irland, Neuseeland und Australien gar bis auf Rang 1 geschafft. In Großbritannien erhielt das Album Vierfach-Platin und in Australien Dreifach-Platin.[8]

RezeptionBearbeiten

Sigh No More wurde von den Kritikern unterschiedlich aufgenommen:

Pitchfork Media verreißt das Album mit einer Bewertung von nur 2.1 von 10 Punkten.[9] Bei Allmusic erhält das Album hingegen mit drei von fünf Punkten eine durchschnittliche Bewertung.[10]

Auch bei laut.de gibt es eine relativ positive Bewertung mit dem Fazit: „Wie so oft, verliert auch diese Scheibe nach hinten raus ein wenig an Spannung und Drive. Ideen wiederholen sich, die anfängliche Begeisterung lässt nach. Und doch bleibt zu konstatieren: ein tolles Debüt.“[11]

In der deutschen Musikzeitschrift Visions erhält Sigh No More im Schnitt aus zehn Bewertungen die Note 7,8 von 12. Daniel Gerhardt schreibt in seiner ausführlichen Bewertung etwa: „Sie graben ihre Songs unter einem Traditionsbewusstsein aus, das Country, Folk und Rootsrock verinnerlicht hat, ohne sich ihnen verpflichtet zu fühlen. Und sie überführen sie immer wieder in eine Hysterie, mit der man Squaredace-Weltmeister werden könnte. „Little Lion Man“ fliegt da als erste Single und bestes Stück des Albums voraus.“[12]

Der Durchschnitt bei Metascore des Albums liegt bei 68 (von 100) und somit im „allgemein empfehlenswerten“ Bereich.[13] Bei Plattentests.de wurde das Album bei Lesern wie Kritikern Album des Jahres 2009.

TitellisteBearbeiten

  1. Sigh No More – 3:27
  2. The Cave – 3:37
  3. Winter Winds – 3:39
  4. Roll Away Your Stone – 4:23
  5. White Blank Page – 4:14
  6. I Gave You All – 4:20
  7. Little Lion Man – 4:06
  8. Timshel – 2:53
  9. Thistle & Weeds – 4:49
  10. Awake My Soul – 4:15
  11. Dust Bowl Dance – 4:43
  12. After the Storm – 4:07
  13. Hold On to What You Believe – 4:08 (Bonus Track)

Beteiligte MusikerBearbeiten

  • Marcus Mumford – Gesang, Gitarre, Schlagzeug, Mandoline
  • Winston Marshall (Country Winston) – Gesang, Banjo, Dobro
  • Ben Lovett – Gesang, Keyboard, Orgel
  • Ted Dwane – Gesang, Kontrabass
  • Nick Etwell – Trompete, Flügelhorn
  • Pete Beachill – Posaune
  • Nell Catchpole – Geige, Viola
  • Christopher Allan – Cello
  • Markus Dravs – Produktion
  • Tom Hobden – Streicher-Parts auf Lied Nummer 5
  • François Chevallier – Engineering
  • Samuel Navel – Assistant Engineering
  • Ruadhri Cushnan – Mixing
  • Bob Ludwig – Mastering

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Land/Region Auszeichnung Verkäufe
Australien  Australien (ARIA)[14]   4× Platin 280.000
Belgien  Belgien (BEA)[15]   Platin 30.000
Danemark  Dänemark (IFPI)[16]   Platin 20.000
Deutschland  Deutschland (BVMI)[17]   3× Gold 300.000
Europa  Europa (IFPI)[18]   Platin (1.000.000)
Kanada  Kanada (MC)[19]   2× Platin 160.000
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ)[20]   2× Platin 30.000
Niederlande  Niederlande (NVPI)[21]   Gold 25.000
Norwegen  Norwegen (IFPI)[22]   Gold 5.000
Osterreich  Österreich (IFPI)[23]   Platin 20.000
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA)[24]   3× Platin 3.000.000
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI)[25]   5× Platin 1.500.000
Insgesamt   2× Gold
  21× Platin
5.370.000

EinzelnachweiseBearbeiten