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Sektion Hamburg und Niederelbe des Deutschen Alpenvereins

Der Deutsche Alpenverein, Sektion Hamburg und Niederelbe e. V. (kurz DAV Hamburg) ist Teil des Deutschen Alpenvereins. Der Verein hat (Stand: 31. Dezember 2018) 22.586 Mitglieder[2] und ist damit einer der mitgliederstärksten Sportvereine Deutschlands, die fünftgrößte Sektion des Deutschen Alpenvereins und mit Abstand die größte DAV-Sektion Norddeutschlands. Nach dem Hamburger SV, Sportspaß, Betriebssportverband Hamburg und dem FC St. Pauli ist er der fünftgrößte Verein Hamburgs.

Deutscher Alpenverein, Sektion Hamburg und Niederelbe e. V.
(DAV Hamburg)
Logo des Deutschen Alpenvereins
Zweck: Förderung des Bergsteigens und alpiner Sportarten, Erhaltung der Bergwelt, Erweiterung der Kenntnisse über die Gebirge
Vorsitz: Thomas Wolf (1. Vorsitzender),
Charlotte Brinkmann (2. Vorsitzende),
Yvonne Lindenberg (Schatzmeisterin)
Gründungsdatum: 8. Oktober 1875[1] als Sektion Hamburg
Mitgliederzahl: 22.586 (Stand: 31. Dezember 2018)[2]
Sitz: Hamburg
Website: DAV-Hamburg.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Sektion Hamburg wurde am 8. Oktober 1875[1] gegründet. Im Ortlergebiet erwarb man 1888 die Schaubachhütte. Die Berglhütte, ebenfalls im Ortlergebiet in der Nähe von Sulden, wurde 1897 eröffnet. Die separate Sektion DAV Turner, die 2005 mit der Sektion Hamburg fusionierte, wurde 1910 durch die Hamburger Turnerschaft von 1816 gegründet. Die Sektion Niederelbe, die ebenfalls 2005 mit der Sektion Hamburg fusionierte, wurde 1911 gegründet. 1911 gründete sich die Wandergruppe. In Folge des Ersten Weltkrieges verlor man 1918 beide Hütten. Erwerb des auf 3006 m Höhe gelegenen Ramolhauses im Ötztal. Die Jugendgruppe wurde 1926 gegründet. Das Skiheim (heute Hamburger Skihütte) auf der Schlossalm im Gasteiner Tal wurde 1940 gekauft. 1947 wurde die Ortsgruppe Cuxhaven gegründet.[3] 1952 wurde die Ortsgruppe Lüneburg, die 2012 mit dem Hauptverein fusionierte, gegründet.[4] Von der Preussag AG erwarb man 1973 die Harzhütte, heute heißt sie Sepp-Ruf-Hütte. 1976 wurde die Ortsgruppe Stade gegründet.[5] 1982 wurde die Ortsgruppe Soltau gegründet.[6] 1984 hat die Sektion Hameln[7] die Hohensteinhütte an die Sektion Hamburg verkauft. 1994 wurde die Ortsgruppe Nordheide gegründet.[8] 2005 fusionierte die Sektion Hamburg mit der Sektion Niederelbe, wodurch die Niederelbehütte erworben wurde. 2006 wurde die Sektion Turner in die Sektion Hamburg und Niederelbe eingegliedert, und auch die Halle 1 wurde in Betrieb genommen, die Halle 2 wurde dann 2011 in Betrieb genommen.[9]

SektionsvorsitzendeBearbeiten

Eine chronologische Übersicht über alle Präsidenten der Sektion seit Gründung.[10][11]

Amtszeit Präsident
1875–1887 Ferdinand Arning
1887–1903 Julius Buchheister
1903–1914 Otto Dehn
1914–1918 Adolph Arning (Sohn von Ferdinand Arning)
1918–1924 Rudolf Richter
1924–1933 Hermann Uflacker
1933–1945 Rudolf Lütgens
1946–1952 Max Schmidt
1952–1956 Hans-Herbert Ruths
1957–1968 E. G. Heidrich
1968–1976 H. Lindemann
1976–1978 Josef Ruf
1978–1984 Herbert Westphal
1984–1987 Lorenz Barthels
1988–1998 Claus Gerrens
1998–2007 Helmut Rüpke
2007–2010 Thomas Scheuermann
2010–2014 Helmut Manz
2014–2016 Andreas Peters
seit 2016 Thomas Wolf

Bekannte MitgliederBearbeiten

Hütten der SektionBearbeiten

Hochgebirgshütten
Skihütte
Selbstversorgerhütten

Ehemalige Hütten der SektionBearbeiten

EinrichtungenBearbeiten

Der Verein bezeichnet das vereinseigene Kletterzentrum[15] als die größte Kletterhalle im Norden Deutschlands. Neben Bouldermöglichkeiten bieten die 3 Kletterhallen (mit ca. 3800 m² Kletterfläche) Routen aller Schwierigkeitsgrade.

Leistungssport[16] im DAV Kletterzentrum Hamburg.

Die Geschäftsstelle der Sektion liegt direkt am Kletterzentrum.[17]

Die Vereinsaktivitäten werden in 24 Gruppen abgedeckt, darunten Ortsgruppen in Cuxhaven (Gründung 1947), Lüneburg (Gründung 1952), Nordheide (Gründung 1994) und Stade (Gründung: 1976).[18]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten