Schlappe Bullen beißen nicht

Film von Tom Mankiewicz (1987)

Schlappe Bullen beißen nicht (Originaltitel: Dragnet) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1987. Der Regisseur war Tom Mankiewicz, das Drehbuch schrieben Dan Aykroyd, Alan Zweibel und Tom Mankiewicz. Die Hauptrollen spielten Dan Aykroyd und Tom Hanks.

Filmdaten
Deutscher TitelSchlappe Bullen beißen nicht
OriginaltitelDragnet
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1987
Länge101 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieTom Mankiewicz
DrehbuchDan Aykroyd
Alan Zweibel
Tom Mankiewicz
ProduktionDavid Permut
Robert K. Weiss
MusikIra Newborn
KameraMatthew F. Leonetti
SchnittWilliam D. Gordean
Richard Halsey
Besetzung
Synchronisation

Der Film parodiert die Fernsehserie Dragnet (deutscher Serientitel: Polizeibericht), die der Sender NBC in den Jahren 1951 bis 1959 und erneut 1967 bis 1970 ausstrahlte.

HandlungBearbeiten

Die in Los Angeles tätigen Polizisten Pep Streebeck und Joe Friday sollen gemeinsam als Partner arbeiten. Während Joe Friday immer grundsätzlich auf die Einhaltung sämtlicher Vorschriften besteht, gilt Streebeck als chaotisch und unangepasst.

Friday und Streebeck kommen auf die Spur der Sekte der Satanisten People Against Goodness And Normalcy (PAGAN), die von dem Reverend Jonathan Whirley angeführt wird. Sie schleusen sich in ein Treffen der Sekte ein und retten eine Jungfrau, Connie Swail, vor einer Riesenschlange. Joe Friday und die Jungfrau Connie Swail finden sofort Gefallen aneinander. Der Vorgesetzte der Polizisten, Captain Gannon, will Friday und Streebeck aber nicht glauben. Am nächsten Morgen fahren sie gemeinsam zu der Stelle, an der die Rituale stattfanden, doch man kann keine Spuren mehr finden.

Reverend Whirley ist ein bekannter Geistlicher mit Beziehungen ins Polizeipräsidium, der Karriere in der Politik machen will. Als Friday, zusammen mit Jungfrau Connie Swail und Streebeck den Geburtstag von Fridays Großmutter in einem Restaurant feiern wollen, identifiziert Friday Reverend Jonathan Whirley als den Anführer der Sekte. Als Friday Reverend Whirley verhaften will, suspendiert ihn die mit Jonathan Whirley befreundete Polizeipräsidentin Jane Kirkpatrick vom Dienst.

Die Polizisten Pep Streebeck und Joe Friday verhindern trotzdem einen Anschlag, den Reverend Whirley ausüben will. Der flieht mit der Polizeichefin und Fridays Freundin Connie Swail als Geisel. Es kommt nun zu einer wilden Verfolgungsjagd, bei der der sonst sich streng an die Regeln haltende Friday, nun mehr auf der Rettungsmission für seine Freundin, alle Regeln missachtet.

Reverend Whirley will mit einem Flugzeug und der Geisel Connie Swail die USA verlassen. Die Polizeichefin Jane Kirkpatrick lässt Reverend Whirley am Flughafen zurück, da sie ihm nicht mehr nützlich ist. Er glaubt sich in der Luft schon in Sicherheit, als plötzlich ein Kampfjet mit den Markierungen des Los Angeles Police Department mit Blaulicht und Friday auf dem zweiten Pilotensitz neben seinem Flugzeug auftaucht. Er wird von dem Kampfjet zur Landung gezwungen, nach der Reverend Whirley verhaftet wird. Friday und die nach einer gemeinsamen Nacht nicht mehr jungfräuliche Connie Swail können einer gemeinsamen Zukunft entgegengehen.

SynchronisationBearbeiten

Schauspieler Rolle Synchronsprecher[1]
Dan Aykroyd Sgt. Joe Friday Thomas Danneberg
Tom Hanks Pep Streebeck Joachim Tennstedt
Christopher Plummer Rev. Jonathan Whirley Lothar Blumhagen
Harry Morgan Captain Gannon Friedrich Schoenfelder
Alexandra Paul Connie Swail Simone Brahmann
Jack O’Halloran Emil Muzz Helmut Krauss
Elizabeth Ashley Jane Kirkpatrick Barbara Ratthey
Dabney Coleman Jerry Caesar Hermann Ebeling

KritikenBearbeiten

Lexikon des internationalen Films: „Stellenweise recht amüsante Kriminalparodie, die jedoch an ihrer Überdrehtheit leidet und das Parodistische zugunsten des Klamauks vernachlässigt.“[2]

prisma-online: „Tom Hanks und Dan Aykroyd garantieren in dieser Komödie pausenlose Lachparaden. Sie liefern sich in dem Spielfilm-Debüt von Tom Mankiewicz spannende Autojagden und nehmen gnadenlos alles aufs Korn – von halbseidenen Presseberichten bis hin zur Verlogenheit der "besseren" Leute von Los Angeles. Allerdings ist diese herbe Parodie über Los Angeles in der Originalfassung wesentlich härter und schonungsloser. Die Synchronisation ist manchmal dagegen eher peinlich – wie man schon dem deutschen Titel entnehmen kann.“[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schlappe Bullen beißen nicht in der Deutschen Synchronkartei
  2. Schlappe Bullen beißen nicht. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  3. prisma-online – Schlappe Bullen beißen nicht