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Sassenhausen ist ein Stadtteil von Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen.

Sassenhausen
Koordinaten: 50° 59′ 33″ N, 8° 23′ 35″ O
Höhe: 550 (520–680) m
Fläche: 5,96 km²
Einwohner: 260 (31. Mrz. 2011)
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57319
Vorwahl: 02751
Wohnhaus in Sassenhausen
Wohnhaus in Sassenhausen

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Sassenhausen befindet sich auf einem Höhenzug zwischen der Ortschaft Dotzlar und der Stadt Bad Laasphe. Die höchste Erhebung ist mit 680 m ü. NN der Bärenkopf.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

 
Evangelische Kirche Sassenhausen

Erste urkundliche Zeugnisse datieren auf das Jahr 1395. In diesem Jahr wechselten die Besitzverhältnisse nach dem Aussterben der Ritter von Diedenshausen zu Brosken von Viermünden über. Im 16. Jahrhundert gehört der Ort zum Haus und Landgericht Richstein. Sassenhausen kam ab 1819 zum Schultheißenbezirk und ab 1845 zum Amt Arfeld. Der Ort hat jetzt 204 Einwohner, die sich auf 25 Häuser verteilen. 1900 zählte Sassenhausen 167 Einwohner.

Der Ort wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform nach den Bestimmungen des Sauerland-Paderborn-Gesetzes am 1. Januar 1975 nach Bad Berleburg eingemeindet.[1]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 234 Einwohner[1]
  • 1970: 221 Einwohner[1]
  • 1974: 216 Einwohner[2]
  • 2011: 260 Einwohner

ReligionBearbeiten

Bis 1666 gehörte der Ort zum Kirchspiel Arfeld; Einpfarrung nach Weidenhausen.

PolitikBearbeiten

Seit 2009 ist Anke Fuchs-Dreisbach Ortsvorsteherin von Sassenhausen.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Im Jahre 1703 errichtet der lokale Zimmermeister Mannus Riedesel eine Schulkapelle. Allein durch die Mittel der ortsansässigen Bauern konnte der Bau realisiert werden. Das Gebäude diente gleichzeitig als Kirch- und Schulgebäude. Der ehemalige Schulraum befindet sich unter der hinteren Empore. Bei dem Bau handelt es sich um einen reinen Fachwerkbau, welcher mit sehenswerten Schnitzereien versehen ist.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337.
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.