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Elsoff (Bad Berleburg)

Stadtteil von Bad Berleburg

Elsoff ist ein Stadtteil von Bad Berleburg im Kreis Siegen-Wittgenstein.

Elsoff
Koordinaten: 51° 1′ 25″ N, 8° 30′ 34″ O
Höhe: 383 (320–460) m
Fläche: 16,39 km²
Einwohner: 687 (31. Mrz. 2011)
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57319
Vorwahl: 02755
Wohnhaus in Elsoff
Wohnhaus in Elsoff

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Ort liegt im östlichen Teil des Wittgensteiner Landes. Durch den Ort fließt der gleichnamige Bach Elsoff.

NachbarorteBearbeiten

GeschichteBearbeiten

 
Evangelische Kirche Elsoff

Die erste Besiedelung erfolgte im 8. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals 1059.[1] Im Jahr 1194 wurde Elsoff mit den Dörfern Alertshausen, Beddelhausen und Schwarzenau die Vogteirechte zugesprochen. Der Ort brannte im Jahr 1442 bis auf wenige Gebäude nieder. Ab Beginn des 16. Jahrhunderts kam es zu Streitigkeiten zwischen den Grafen von Wittgenstein und dem landgräflich-hessischen Amt Battenberg. Diese gipfelten 1725 in einem Aufstand, der als „Elsoffer Bauernkrieg“ in die Geschichte einging.[2]

Seit dem 1. Januar 1975 gehört Elsoff zu Bad Berleburg.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 862 Einwohner[3]
  • 1970: 846 Einwohner[3]
  • 1974: 803 Einwohner[4]
  • 2011: 687 Einwohner

GebäudeBearbeiten

Ein ortsbildprägendes Gebäude ist die Evangelische Kirche. Die Mühle Michel Elsoff wurde 1965 stillgelegt.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. N.G. Elwert´sche Verlagsbuchhandlung (G.Braun), Marburg 1927.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Günther Wrede: Territorialgeschichte der Grafschaft Wittgenstein. N.G. Elwert´sche Verlagsbuchhandlung (G.Braun), Marburg 1927, S. 146–148.
  2. Fritz Krämer: Der Elsoffer Bauernkrieg. Ein Beitrag zur Geschichte der Dörfer Alertshausen, Beddelhausen und Elsoff (1721–1729). In: Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins, 1968, Heft 1, S. 45–56; Heft 2, S. 58–80; Heft 3, S. 145–163
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337.
  4. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 138.