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SC-ESV Parndorf 1919

österreichischer Fußballverein aus Parndorf im Burgenland

Der SC-ESV Parndorf 1919 ist ein österreichischer Fußballverein aus Parndorf im Burgenland und spielt in der Saison 2014/15 in der Regionalliga Ost, der dritthöchsten Spielklasse in Österreich.

SC-ESV Parndorf
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Basisdaten
Name SC-ESV Parndorf 1919
Sitz Parndorf
Gründung 1. Jänner 1919
Präsident Gerhard Milletich
Website sc-esv-parndorf.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer Stefan Rapp
Spielstätte Heidebodenstadion
Plätze 5.000
Liga Regionalliga Ost
2017/18 13. Platz
Heim
Auswärts

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Am 29. April 1988 wurde die erste gemeinsame Generalversammlung des SC Parndorf und ESV Parndorf abgehalten und die Fusion der beiden Klubs beschlossen. Nach zwei Jahren in der viertklassigen Landesliga musste der Verein in die 2. Liga Nord (5. Leistungsstufe) absteigen. In der Saison 1992/93 wurde der Wiederaufstieg in die höchste Liga des Burgenlands erreicht. In den Jahren bis zur Saison 2002/03 spielte der SC-ESV Parndorf stets um den Aufstieg in die Regionalliga Ost mit. In der Saison 2002/03 gelang dann der damals größte Erfolg in der Vereinsgeschichte: Mit einem Rekordvorsprung von 31 Punkten und einem Torverhältnis von 78:20 wurde der SC-ESV Parndorf 1919 Meister der Burgenlandliga und schaffte damit schließlich den Aufstieg in die Regionalliga.

 
Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919 am 8. Juni 2010 im Relegationsspiel gegen den Wolfsberger AC/SK St. Andrä.

In der Saison 2003/04 schaffte der SC/ESV Parndorf 1919 mit 7 Punkten Vorsprung den Meistertitel in der Regionalliga, verpasste aber in den Relegationsspielen zur Ersten Liga den Aufstieg auf Grund der Auswärtstorregel. In der Folgesaison 2004/05 reichte es nur zum Vizemeistertitel hinter dem FK Austria Wien II.

Im Finish des Spieljahres 2005/06 setzte sich Parndorf aber letztendlich gegen seine stärksten Konkurrenten SKN St. Pölten und First Vienna FC knapp durch und stieg, nachdem die zweite Leistungsstufe auf zwölf Vereine aufgestockt und die Relegationsspiele abgeschafft wurden, direkt in die Erste Liga auf. Im ersten Jahr in der zweithöchsten Spielklasse schaffte man den Klassenerhalt, 2007/08 mussten die Parndorfer jedoch nach einer 1:2-Heimniederlage im direkten Abstiegsduell gegen den DSV Leoben wieder zurück in die Regionalliga.

In der Saison 2009/10 sicherte sich Parndorf in der Regionalliga Ost den dritten Platz und hatte, nachdem Meister FC Waidhofen/Ybbs kein Lizenzansuchen abgab und Vizemeister FC Admira Wacker Mödling II nicht aufsteigen durfte, damit die Chance, in der Relegation zur Teilnahme an der Ersten Liga. Nach einem 1:0-Heimsieg gegen die SPG Wolfsberger AC/SK St. Andrä, gab es im Rückspiel in Wolfsberg eine 1:4-Niederlage, womit Parndorf in der Regionalliga verbleiben musste.[1][2]

Auch im darauffolgenden Jahr 2010/11 scheiterte Parndorf in der Relegation, diesmal an First Vienna FC.

Aufstieg in die Erste Liga 2013Bearbeiten

 
Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919 für die Saison 2013/14 in der Ersten Liga. Das Bild zeigt (jeweils von links nach rechts):
1. Reihe: Daniel Gangl, Gerhard Karner, Julian Salamon, Stefan Krell, Udo Siebenhandl, Bartolomej Kuru, Marjan Markic, Martin Marosi und Thomas Jusits; 2. Reihe: Teammanager Franz Sutrich, Sportdirektor Andreas Hackstock, Tormanntrainer Peter Paluch, Cheftrainer Paul Hafner, Co-Trainer Werner Hoffmann, Maximilian Wodicka, Mario Merkl, Rene Nürnberger, Tomas Horvath, Michael Koller, Felix Wendelin, Lukas Umprecht, Masseur Markus Köck, Zeugwart Patrick Prenner, Co-Trainer Johannes Ganster und Zeugwart Wilhelm Perschy; '3. Reihe:' Patrick Kienzl, Martin Mikulic, Matthias Lindner, Dominik Silberbauer, David Dornhackl, Patrick Baumeister, Roman Kummerer, Stefan Hold und Richard Stern.

In der Saison 2012/13 wurde Parndorf Meister der Regionalliga Ost und qualifizierte sich damit für die Relegationsspiele gegen den Neunten der Ersten Liga, Blau-Weiß Linz. Die Burgenländer gewannen das Heimspiel gegen die Linzer mit 2:1 und das Auswärtsspiel mit 1:0. Damit schaffte der SC-ESV Parndorf 1919, da auch die Lizenzvoraussetzungen der österreichischen Bundesliga problemlos erfüllt werden konnten, wieder den Aufstieg in die Erste Liga und zählt zu den 20 besten Fußballteams Österreichs. Durch den gleichzeitigen Abstieg der SV Mattersburg aus der Bundesliga spielen zwei Vereine aus dem Burgenland in Österreichs zweithöchster Liga.

Um in der Ersten Liga bestehen zu können, wurde die Mannschaft mit elf Spielern verstärkt, wobei auf finanzielle Experimente verzichtet wurde. Bemerkenswert war, dass gleich drei Spieler vom benachbarten SC Neusiedl am See zu den Parndorfern wechselten.

In der zweithöchsten Spielklasse Österreichs musste Parndorf bis zum 4. Spieltag warten ehe der erste Sieg gelang. Danach folgte eine Phase mit neun Spielen ohne vollen Erfolg, wodurch man in den Tabellenkeller rutschte. Trotz einiger guter Spiele konnte sich die Mannschaft von Paul Hafner nicht mehr entscheidend verbessern und beendete die Saison 2013/14 auf dem neunten Platz. In der Relegation um den Verbleib in der Ersten Liga traf der SC/ESV Parndorf am 2. und 6. Juni auf LASK Linz, den Meister der Regionalliga Mitte. Daheim unterlagen die Burgenländer mit 0:1, auswärts erreichten sie vor 10.000 Zuschauern ein 1:1, womit der Abstieg in die Regionalliga Ost besiegelt war.

StadionBearbeiten

Die Heimspiele des SC/ESV Parndorf finden im Heidebodenstadion statt. Es fasst 5.000 Zuschauer.

ErfolgeBearbeiten

(3)/(4) = 3./4. Spielstufe im österreichischen Fußball-Ligasystem

KampfmannschaftBearbeiten

TrainerteamBearbeiten

 
Trainer Stefan Rapp

Stand: 31. März 2019[3]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Stefan Rapp 10.02.1972 Osterreich  01/2019 Kapfenberger SV
Co-Trainer Norbert Pammer 09.07.1979 Osterreich  02/2017 Trainer USC Wallern
Tormanntrainer Peter Palúch 17.02.1958 Slowakei  07/2008 Wiener Sportklub

Aktueller KaderBearbeiten

Stand: 31. März 2019[3]

Tor
01 Osterreich  Christian Weidinger
12 Osterreich  Bernhard Pulker
Slowakei  Ján Slovenčiak
 
 
 
 
 
 
Abwehr
06 Osterreich  Patrick Wolf
15 Osterreich  Felix Wendelin
19 Osterreich  David Dornhackl
20 Osterreich  Mario Wendelin
21 Osterreich  Roman Kummerer
26 Osterreich  Emil Harrer
31 Osterreich  Thomas Jusits
33 Osterreich  Lukas Eisenbarth
 
Mittelfeld
08 Osterreich  Daniel Gruber
13 Osterreich  Lukas Umprecht
16 Osterreich  Philipp Hauser
29 Osterreich  Benjamin Knessl
37 Osterreich  Andreas Steinhöfer
42 Osterreich  Sebastian Leszkovich
44 Osterreich  Eric Auss
45 Osterreich  Julian Loos
47 Kroatien  Roberto Kižlin
Angriff
07 Osterreich  Gerhard Karner
09 Slowakei  Ľubomír Urgela
11 Osterreich  Tobias Petritsch
17 Osterreich  Emir Dilic
23 Ungarn  Tamás Fekete
49 Kroatien  Sandro Kižlin
 
 
 

Zweite Mannschaft und NachwuchsBearbeiten

Neben der Kampfmannschaft betreibt der SC-ESV Parndorf 1919 eine zweite Mannschaft, die in der burgenländischen Landesliga (vierthöchste Leistungsstufe) spielt.

Darüber hinaus stellt der SC-ESV Parndorf eine dritte Mannschaft die in einer Spielgemeinschaft mit dem ASV Neudorf die Meisterschaft bestreitet.

Im Nachwuchsbereich stellt der SC-ESV Parndorf 1919 sieben Mannschaften der Altersstufen U-6 bis U-16, die am Spielbetrieb des burgenländischen Fußballverbandes teilnehmen.[4]

WeblinksBearbeiten

  Commons: SC-ESV Parndorf 1919 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. fussballoesterreich.at: SC/ESV Parndorf : SK St. Andrä/Lavanttal – 1:0 (1:0) (Memento vom 1. August 2012 im Webarchiv archive.is) (abgerufen am 7. Juli 2010)
  2. fussballoesterreich.at: SK St. Andrä/Lavanttal vs. SC/ESV Parndorf 4:1 (3:0) (Memento vom 31. Juli 2012 im Webarchiv archive.is) (abgerufen am 7. Juli 2010)
  3. a b SC-ESV Parndorf 1919: Betreuerteam (abgerufen am 5. April 2017)
  4. SC-ESV Parndorf 1919: Mannschaften (abgerufen am 7. August 2013)