Roland Berger (Unternehmen)

internationale Unternehmensberatung
Roland Berger Holding GmbH

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Rechtsform Kapitalgesellschaft (GmbH)
Gründung 1967
Sitz München, Deutschland
Leitung Stefan Schaible[1]
(Global Managing Director)
Mitarbeiterzahl ca. 2.400[2]
Umsatz ca. 600 Mio. Euro[3]
Branche Unternehmensberatung
Website www.rolandberger.com
Stand: 2018

Roland Berger (von 2001 bis 2015 Roland Berger Strategy Consultants)[4] ist eine internationale Unternehmensberatung mit Hauptsitz in München.[5] Sie ist mit 2.400 Mitarbeitern und 52 Niederlassungen in 35 Staaten in allen wichtigen Industrie- und Schwellenländern präsent.[6] Als Marktführer in Deutschland zählt Roland Berger international als einzige europäische Beratung zu den führenden Vertretern ihrer Branche.[2][7] Der Jahresumsatz betrug 2018 rund 600 Millionen Euro, dem bislang erfolgreichsten Geschäftsjahr.[3]

Das Unternehmen wurde 1967 von Roland Berger gegründet und expandierte in den 1970er und 1980er Jahren weltweit.[8] Von 1987 bis 1998 mehrheitlich im Besitz der Deutschen Bank, entwickelte sich Roland Berger in den 1990er Jahren nach einem Management-Buy-out zu einer Partnerschaft.[9][10] Die Beratungsgesellschaft ist heute eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 230 Partnern.[11][12]

ProfilBearbeiten

Roland Berger berät international führende Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie öffentliche Institutionen zu Themen wie Führungs- und Geschäftsmodell, innovative Prozesse und Services, Mergers & Acquisitions sowie Private Equity, Restrukturierung und beim Management großer Infrastrukturprojekte.[13][14] Einen Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bilden traditionell die Restrukturierungs- und Strategieberatung.[15]

Roland Berger hat sein Angebot in den vergangenen Jahren neu ausgerichtet. Mit einer Kombination aus Beratung, Technologie und seinem weltweiten Netzwerk bietet die Beratung einen neuen Ansatz für ihre Kunden an.[16] Das eigene Know-how entwickelt und bündelt Roland Berger in globalen Kompetenzzentren, die auf unterschiedliche Branchen und funktionale Bereiche spezialisiert sind. Für jedes Beratungsprojekt werden interdisziplinäre Teams zusammengestellt.[17]

GeschichteBearbeiten

GründungsphaseBearbeiten

Von 1962 bis 1967 arbeitete Roland Berger als Unternehmensberater für die Boston Consulting Group.[18] Anschließend machte er sich mit dem Einzelunternehmen „Roland Berger International Marketing Consultants“ selbstständig.[19] Einer der ersten Aufträge bestand in der Entwicklung eines neuen Werbekonzepts für den Reiseveranstalter Touropa.[20][21] Im Laufe der Jahre verlagerte sich das Geschäft des Unternehmens immer stärker von der Marketing- auf die Strategieberatung.[22] Roland Berger etablierte ein bisher aus den Vereinigten Staaten bekanntes Geschäftsmodell erfolgreich in Deutschland.[23][8]

InternationalisierungBearbeiten

Roland Berger änderte den Namen seines Unternehmens in „Roland Berger & Partner International Management Consultants“.[8] 1969 gründete man eine Niederlassung in Mailand, 1976 folgte mit São Paulo ein weiterer Standort.[22] Später kamen Vertretungen in Frankreich, Großbritannien, Japan, Spanien und den Vereinigten Staaten hinzu.[24] Roland Berger beteiligte sich an der Gründung mehrerer Konsortien, um den internationalen Anspruch seines Geschäfts zu unterstreichen. Außerdem wurde eine Holding als Dachgesellschaft für das Unternehmen eingerichtet.[25]

1980 wurde Roland Berger als erste europäische Unternehmensberatung in die Association of Consulting Management Engineers (ACME) aufgenommen. Hierbei handelt es sich um den ältesten und renommiertesten Branchenverband für Unternehmensberater in den Vereinigten Staaten.[25] Im weiteren Verlauf der 1980er Jahre entwickelte sich Roland Berger zu einer führenden Strategieberatung.[24][25]

In den 1980er Jahren entwickelten Roland Berger und Alfred Herrhausen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, das Konzept einer Investmentbank europäischer Prägung.[26] Vor diesem Hintergrund erwarb die Deutsche Bank ab 1987 schrittweise eine qualifizierte Mehrheit an Roland Berger.[27][28] Die Deutsche Bank wollte das Beratungsgeschäft zum dritten Standbein neben dem Commercial Banking und Investment Banking ausbauen.[29] Nach der Ermordung Herrhausens durch die Rote Armee Fraktion im Jahr 1989 geriet die Zusammenarbeit jedoch ins Stocken. Durch die Übernahme von Morgan Grenfell stand das Beratungsgeschäft bei der Deutschen Bank weniger im Fokus.[30][31]

Nach dem Einstieg der Deutschen Bank konnte Roland Berger seinen Umsatz nahezu verdoppeln,[32] wofür vor allem die Globalisierung der Aktivitäten verantwortlich war.[33] Aufgrund regulatorischer Vorgaben blieb dem Unternehmen jedoch der Zugang zum US-amerikanischen Markt verwehrt, sodass man sich verstärkt nach Osten orientierte.[34] Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs gründete Roland Berger Tochtergesellschaften in Staaten des ehemaligen Ostblocks.[8] Darüber hinaus expandierte das Unternehmen nach Japan, China und Indien.[33][35][36]

Beratung der TreuhandanstaltBearbeiten

Durch den Fall der Berliner Mauer eröffneten sich dem Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten für Wachstum auf dem heimischen Markt: Bereits im Dezember 1989 begann Roland Berger mit dem Aufbau seines Geschäfts in der Deutschen Demokratischen Republik, wo es sich binnen kürzester Zeit zur führenden Unternehmensberatung entwickelte.[37] Neben privaten Aufträgen wurde beispielsweise die Treuhandanstalt bei der Privatisierung und Restrukturierung volkseigener Betriebe beraten. Roland Berger hatte bei der Prüfung der Unternehmenskonzepte eine Schlüsselrolle, weshalb das Unternehmen in der WirtschaftsWoche als „heimlicher Herrscher über die ostdeutsche Wirtschaft“ beschrieben wurde.[38] Bereits 1992 erhielt Roland Berger jedoch wesentlich weniger derartige Aufträge. Die ostdeutschen Privatunternehmen waren meist Mittelständler mit weniger Beratungsbedarf.[39]

Transformation zur PartnerschaftBearbeiten

1998 kam es schließlich zu einer gravierenden Veränderung der Eigentümerstruktur: [40] Im Rahmen eines Management-Buy-out übernahmen die Partner von Roland Berger die Anteile.[41] Vom Ausstieg des Kreditinstituts versprach sich das Management ein beschleunigtes Wachstum, da Gewinne flexibler investiert werden konnten.[41] Das Unternehmen erhielt einen ungehinderten Zugang zum US-amerikanischen Markt.[42][43] Die Deutsche Bank behielt zunächst eine Minderheitsbeteiligung im einstelligen Prozentbereich, von der sie sich im Jahr 2000 endgültig trennte.[44][45] Roland Berger war danach wieder vollkommen unabhängig.[46]

Bestätigung der UnabhängigkeitBearbeiten

2001 kündigte Roland Berger seinen Wechsel von der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat an.[47][48] 2002 wählten die Partner Burkhard Schwenker zum neuen Chef.[49] Das Unternehmen stellte neben Beratern zunehmend auch Ingenieure ein.[50][51][52] Die Personalberatung wurde aufgegeben.[53]

2010 wurde Martin C. Wittig zum neuen Chef von Roland Berger gewählt.[54] Burkhard Schwenker ersetzte Roland Berger als Vorsitzenden des Aufsichtsrats,[55] Roland Berger blieb dem Gremium als Ehrenvorsitzender verbunden.[56]

Der Rückzug von Roland Berger aus dem Aufsichtsrat markierte den Beginn einer neuen Ära für das Unternehmen.[57] 2010 gab man die Fusion mit der Beratungssparte der britischen Beratungsgesellschaft Deloitte bekannt.[58] Letztendlich scheiterte das Vorhaben am Widerstand der Partner von Roland Berger.[59] Nach Absage der Fusion mit Deloitte führte Roland Berger eine Kapitalerhöhung durch, um den finanziellen Handlungsspielraum der Unternehmensberatung zu vergrößern.[60]

Generationswechsel im ManagementBearbeiten

2014 wählten die Partner den Franzosen Charles-Édouard Bouée zum neuen Chief Executive Officer.[61] Mit dem Franzosen stand erstmals ein internationaler Partner an der Spitze von Roland Berger.[62] Sein Amtsantritt bedeutete einen Kulturwandel für Roland Berger,[63][64] die gesamte Führungsriege wurde deutlich verjüngt.[65] Zusammen mit seinem Stellvertreter und Leiter des Geschäfts in Zentraleuropa, Stefan Schaible, reformierte man die Organisationsstruktur und die Geschäftsstrategie.[66][67][68]

Seit Juni 2019 wird die Partnerschaft durch ein Team geführt, das alle Regionen und Geschäftsfelder des Unternehmens abdeckt.[69] Dem Management gehören Tijo Collot d'Escury, Sascha Haghani, Satoshi Nagashima, Olivier de Panafieu und Stefan Schaible an.[70] Letzterer ist auch Geschäftsführer der Dachgesellschaft Roland Berger Holding.[71][1]

Diversifikation des GeschäftsBearbeiten

Seit 2014 leitete das Management einen umfassenden Wandel ein. Traditionelle Kompetenzen im Bereich der Restrukturierungs- und Strategieberatung wurden gestärkt.[15] Hierfür kaufte Roland Berger 2015 die Spezialberatung FMC, die von zwei ehemaligen Roland-Berger-Partnern gegründet worden war.[72] Das Leistungsspektrum wurde erheblich erweitert und vor allem das Digitalgeschäft konsequent vorangetrieben.[73] Außerdem setzte Roland Berger verstärkt auf Kooperationen, etwa mit zahlreichen Start-up-Unternehmen.[74][75] 2015 stellte Roland Berger zudem einen neuen Markenauftritt vor, der die Diversifikation des Geschäfts widerspiegeln sollte. Der im Jahr 2001 eingeführte Zusatz „Strategy Consultants“ wurde aus dem Firmennamen gestrichen.[4]

OrganisationBearbeiten

Rechtsform und StrukturBearbeiten

Die Roland Berger Holding GmbH ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Sie wurde 2006 ins Handelsregister eingetragen, hat ihren Sitz in München und fungiert als Dachgesellschaft des Konzerns. Seit der letzten Änderung im Jahr 2016 beträgt das Stammkapital 783.600 Euro. Gegenstand des Unternehmens ist die strategische und operative Unternehmensberatung, die Marketing-, Unternehmens- und Wirtschaftsforschung, die Aus- und Weiterbildung von Dritten sowie die Personalberatung sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Ausdrücklich ausgenommen sind Tätigkeiten, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften verboten sind.[71]

Die Roland Berger Holding GmbH ist an diversen in- und ausländischen Unternehmen beteiligt, beispielsweise der Roland Berger GmbH mit Sitz in München. Die meisten Tochtergesellschaften sind Landesgesellschaften, welche das operative Geschäft des Unternehmens in ihrer jeweiligen Region wahrnehmen. Wesentliche Beteiligungen werden im Konzernabschluss der Roland Berger Holding GmbH konsolidiert.[76]

Gesellschafter und FührungBearbeiten

Die Gesellschafter der Roland Berger Holding GmbH werden von der Geschäftsführung vorgeschlagen und von der Gesellschafterversammlung mit einer Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen gewählt. Hierbei sind nur solche Gesellschafter stimmberechtigt, die mindestens 3.500 Euro des Stammkapitals der Gesellschaft halten.[71] Im Dezember 2017 hatte das Unternehmen insgesamt 196 Gesellschafter. Sieben Gesellschafter halten jeweils mehr als 1 % des Stammkapitals. Eine Mehrheit (145 Personen) hat ihren Wohnsitz in der Europäischen Union, wobei nur Deutschland (86) und Frankreich (19) in zweistelliger Zahl vertreten sind.[77]

Die Roland Berger Holding GmbH verfügt über mindestens einen und maximal drei Geschäftsführer, die zusammen die Geschäftsführung bilden.[71] Derzeit ist dies Stefan Schaible (Global Managing Director).[78] Er wird durch den Aufsichtsrat überwacht und unterstützt. Dieser besteht aus fünf Mitgliedern, die zugleich Gesellschafter des Unternehmens sein müssen.[71] Im Moment gehören Marcus Berret (Vorsitz), Denis Depoux, Wilfried Aulbur, Robert Henske und Didier Tshidimba dem Gremium an.[78]

Initiativen und ProjekteBearbeiten

Best of European BusinessBearbeiten

2005 rief Roland Berger mit der Financial Times Deutschland und dem Manager Magazin den Wettbewerb „Best of European Business“ ins Leben.[79] Er richtete sich an außergewöhnlich erfolgreiche Unternehmen und Manager,[80] die sich um das europäische Wirtschaftssystem verdient gemacht hatten oder beispielsweise durch außergewöhnliche Innovationen aufgefallen waren.[81][82] Die Auszeichnung „Best of European Business“ wurde von 2006 bis 2013 an insgesamt 36 Preisträger verliehen.[83]

Europäische RatingagenturBearbeiten

In der Finanzkrise ab 2007 gerieten die dominierenden US-amerikanischen Ratingagenturen in die Kritik.[84] Es wurde eine europäische Alternative als Gegenpol zu den Marktführern Fitch, Moody’s und Standard & Poor’s gefordert.[85][86] Unter anderem unterstützte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel das Vorhaben.[87] Sie lehnte eine staatliche Umsetzung ab und forderte vielmehr eine Initiative der Wirtschaft.[88] 2011 griff Roland Berger diese Idee auf und entwickelte ein Konzept zur Gründung einer europäischen Ratingagentur.[89] Diese sollte als Stiftung organisiert und dadurch vollkommen unabhängig sein.[90][91] Außerdem war vorgesehen, dass statt der Emittenten die Nutzer eines Ratings für die Bewertung zahlen, was Interessenkonflikte weitgehend verhindert hätte.[92] Als Standort war unter anderem Frankfurt am Main im Gespräch.[93][94]

Die Presse begegnete dem Aufbau einer europäischen Ratingagentur skeptisch, im Spiegel war von einem „Luftschloss aus Brüssel“ die Rede.[95] Roland Berger hielt die vielfältigen organisatorischen und regulatorischen Hürden dennoch für vertretbar.[96] Man bezifferte die Kosten auf 300 bis 500 Millionen Euro.[97] Das Projekt erhielt den Zuspruch mehrerer Investoren,[98] woraufhin Roland Berger 2012 den Start des Geschäftsbetriebs ankündigte.[99] Dennoch gestaltete sich die Umsetzung schwierig,[100] sodass das Beratungshaus eine unternehmerische Lösung zur Diskussion stellte.[101] 2013 scheiterte das Projekt an der Finanzierung.[102]

Terra NumerataBearbeiten

Im Jahr 2014 rief Roland das digitale Ökosystem Terra Numerata ins Leben. Klienten sollen von disruptiven Technologien profitieren und dabei professionelle Unterstützung erhalten. Das grundsätzlich für alle Firmen offene Netzwerk brachte Akteure verschiedener Größen und Sektoren zusammen.[103] Es unterstützt gezielt digitale Ökosysteme in den Bereichen Smart Data und künstliche Intelligenz und verbindet Europa mit High-Tech-Hubs in Palo Alto, Shanghai und Shenzhen.[104]

Digital HubsBearbeiten

2016 gründeten Roland Berger und Visa den Spielfeld Digital Hub als industrieübergreifende Plattform für Innovationen. Diese ermöglicht es etablierten Firmen neue Innovationen zu erforschen, mit den dafür notwendigen Technologien in Kontakt zu kommen und konkret in Projekten umzusetzen.[105] Es gibt Standorte in Berlin und Paris.[106]

Soziales EngagementBearbeiten

Roland Berger engagierte sich auf nationaler und internationaler Ebene in zahlreichen Initiativen und pro-bono-Projekten. Beispielsweise unterstützte man das Nederlands Dans Theater und das internationale Kulturzentrum in Krakau.[107] Seit 2008 fokussiert sich die Unternehmensberatung auf die Bildungsförderung mit der Roland Berger Stiftung. Sie wurde 2008 von Roland Berger gegründet und ist unabhängig.[108][109][110] Die Stiftung stellte dem Unternehmen zeitweise Mezzanine-Kapital zur Verfügung und erhielt dafür Zinsen.[111]

PublikationenBearbeiten

2014 gab Roland Berger erstmals Think:Act heraus.[112] Das Magazin richtet sich an international tätige Führungskräfte und erschien von Beginn an in deutscher und englischer Sprache.[113] Think:Act wurde mehrfach ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Best of Corporate Publishing Award und dem renommierten Mercury Award.[114][115] Zunächst unter Federführung von Burda, erscheint das Magazin seit 2011 im Axel Springer-Verlag.[116]

Roland Berger gibt zudem jedes Jahr zahlreiche Studien und andere Publikationen heraus.[117]

KritikBearbeiten

Die Beratung der öffentlichen Hand sorgte für kontroverse Debatten, insbesondere während der Amtszeit der Bundesregierungen unter Gerhard Schröder: 2003 wurde beispielsweise bekannt, dass Roland Berger mehrere Aufträge des Bundesministeriums der Verteidigung ohne Ausschreibung erhalten hatte.[118][119] Obwohl diese rechtlich nicht zu beanstanden waren, folgte eine Überarbeitung des Vergabeverfahrens.[120] 2004 kritisierte die Opposition im Deutschen Bundestag die Zahlung von Honoraren in Millionenhöhe an Roland Berger durch die Bundesagentur für Arbeit (BA).[121][122] Man prangerte die Erledigung von Kernaufgaben durch Dritte an, während BA-Chef Florian Gerster externen Sachverstand als unerlässlich für die Modernisierung der Behörde betrachtete.[123][124] Roland Berger selbst witterte eine politische Kampagne, die der Volkswirtschaft schaden werde.[125][126]

Auch im Bereich der Bauwirtschaft kam es zu Kritik an der Rolle von Roland Berger: 2002 rutschte beispielsweise Philipp Holzmann in die Insolvenz,[127][128] obwohl Roland Berger den Konzern zuvor für im Kern sanierungsfähig gehalten hatte.[129] Roland Berger rechtfertigte sich später, die Empfehlungen der Unternehmensberatung seien nicht beachtet worden.[130] 2005 ging Walter Bau pleite,[131] bei dessen Sanierung ebenfalls Roland Berger helfen sollte. Das Unternehmen erhielt dafür ein Honorar in Millionenhöhe. Der Vorsitzende des Betriebsrats argumentierte, manche Instrumente der Unternehmensberatung seien nicht auf den Baumarkt ausgerichtet oder generell nicht bautauglich gewesen.[132] Allerdings hoben Beobachter hervor, dass erst das von Roland Berger eingeführte Controlling die desolate wirtschaftliche Situation von Walter Bau offengelegt hatte.[133][134]

2006 veröffentlichte der Journalist und Sachbuchautor Thomas Leif ein Buch, in dem er sich auch kritisch mit Unternehmensberatungen auseinandersetzt. In einem Kapitel befasst er sich auch mit Roland Berger.[135]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Bert Fröndhoff: Der neue Taktgeber. In: Handelsblatt. 11. Juni 2019, S. 44.
  2. a b Führende Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland. (PDF) Lünendonk & Hossenfelder, 24. Mai 2017, abgerufen am 18. September 2019.
  3. a b Philipp Habdank: 10 Prozent Umsatzwachstum sind zu wenig. In: finance-magazin.de. 25. Juni 2019, abgerufen am 18. September 2019.
  4. a b Bert Fröndhoff: Roland Bergers Plan „B“. In: handelsblatt.com. 7. September 2015, abgerufen am 18. September 2019.
  5. Heritage. Roland Berger, abgerufen am 18. September 2019 (englisch).
  6. Offices. Roland Berger, abgerufen am 18. September 2019 (englisch).
  7. Bert Fröndhoff: Berater feiern ein Rekordjahr. In: Handelsblatt. 7. Januar 2019, S. 18.
  8. a b c d „Ich gehe auf die Menschen zu“. In: Bilanz. 24. September 2003 (bilanz.ch [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  9. Deutsche Bank steigt bei Top-Berater aus. In: Handelsblatt. 23. Juli 1998, S. 14.
  10. Thomas Luber: Auf eigenen Füßen. In: Capital. Nr. 8, 1998.
  11. Axel Höpner, Katrin Terpitz: Roland Berger will unabhängig bleiben. In: Handelsblatt. 22. Juli 2010, S. 3.
  12. Roland Berger sagt „Nein“. In: Medianet. 10. Januar 2014, S. 32.
  13. Axel Höpner, Bert Fröndhoff, Dieter Fockenbrock: Kampf einer Ikone. In: Handelsblatt. 10. März 2014, S. 1.
  14. Christoph Hardt: Roland Berger und seine Kunden im öffentlichen Dienst: Ein Opfer seines Ruhms. In: handelsblatt.com. 11. Februar 2004, abgerufen am 18. September 2019.
  15. a b Axel Höpner, Dieter Fockenbrock: Roland Berger hilft Roland Berger. In: Handelsblatt. 16. Oktober 2014, S. 16.
  16. Sebastian Matthes: „Digitalisierung wird unsere Gesellschaft mehr fordern als die Hartz-Reformen“. In: huffingtonpost.de. 2. Dezember 2017, abgerufen am 18. September 2019.
  17. Solutions. Roland Berger, abgerufen am 18. September 2019 (englisch).
  18. Carsten Knop: Beraterlegende Roland Berger: Von Bismarck bis Macron. In: faz.net. 17. Juli 2017, abgerufen am 18. September 2019.
  19. Vom Lieferant zum Berater-Star. In: Bonner General-Anzeiger. 22. November 2002, S. 25.
  20. Inbegriff des Unternehmensberaters. In: Westdeutsche Zeitung. 22. November 2017.
  21. Hans-Jürgen Klesse: TUI wird zum größten Touristikkonzern der Welt. In: wiwo.de. 20. Juli 2014, abgerufen am 18. September 2019.
  22. a b Roland Berger hits major milestone: 50 years in business. In: consultancy.uk. 22. September 2017, abgerufen am 18. September 2019 (englisch).
  23. Hans-Jürgen Jakobs: Die Macht des Konsuls. In: Handelsblatt. 22. November 2017, S. 18 (handelsblatt.com [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  24. a b Austrian Presse Agentur: Eine europäische Erfolgsgeschichte: Roland Berger Strategy Consultants feiern 40-jähriges Jubiläum. 20. November 2007.
  25. a b c Rainer Frenkel: Die Reizfigur. In: Die Zeit. 5. Februar 2004.
  26. Friedhelm Schwarz: Die Deutsche Bank: Riese auf tönernen Füssen. Campus-Verlag, ISBN 3-593-37212-6, S. 32.
  27. Die Bank-Berater-Allianz. In: Absatzwirtschaft. 1. September 1987, S. 10.
  28. Deutsche Bank hält an Roland Berger fest. In: Börsen-Zeitung. 3. Juni 1998, S. 12.
  29. Gerhard Kutscher: Besonderer Glücksfall: Deutsche Bank steigt ins Beratungsgeschäft ein. In: Handelsblatt. 10. August 1987, S. 2.
  30. Dietmar Student: Ratgeber in eigener Sache. In: Manager Magazin. 21. Januar 2005, S. 30.
  31. Stefan Kaiser: Deutsche Bank: Aufstieg und Fall einer Größenwahnsinnigen. In: spiegel.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 18. September 2019.
  32. Roland Berger: In drei Jahren Umsatz verdoppelt. Wachsendes Geschäft mit Auslandskunden. In: Handelsblatt. 28. September 1989, S. 17.
  33. a b Roland Berger: „Wir wachsen im Ausland“. In: WirtschaftsWoche. 22. März 1991, S. 60.
  34. Gregor Handler: Konzept zur Entwicklung integrierter Beratung: Integration systemischer Elemente in die klassische Beratung. Springer-Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8350-0851-9, S. 82.
  35. Roland Berger kooperiert in China. In: Handelsblatt. 25. Oktober 1994, S. 21.
  36. Roland Berger eröffnet Büro in Indien. In: Handelsblatt. 30. Mai 1997, S. 24.
  37. Mathias Müller von Blumencron, Wieland Schmitz: Niemals exklusiv. In: WirtschaftsWoche. 13. September 1991, S. 142.
  38. Mathias Müller von Blumencron: Roland Berger: Der heimliche Herrscher über die ostdeutsche Wirtschaft. In: WirtschaftsWoche. 13. September 1991, S. 139.
  39. Roland Berger & Partner: Kräftiger Umsatzsprung im laufenden Jahr – Weniger Aufträge der Treuhand. In: Handelsblatt. 10. Dezember 1992, S. 22.
  40. Neue Eigentümerstruktur bei Roland Berger. In: Börsen-Zeitung. 18. Juli 1998, S. 13.
  41. a b Management-Buy-out bei Roland Berger. In: Börsen-Zeitung. 23. Juli 1998, S. 5.
  42. Roland Berger peilt US-Markt an. In: Handelsblatt. 23. Juli 1998, S. 1.
  43. Beate Wilmms: Deutsche Bank trennt sich von Roland Berger. In: Die Tageszeitung. 23. Juli 1998, S. 7.
  44. Deutsche Bank verkauft restliche Roland-Berger-Anteile. In: Handelsblatt. 6. Juni 2000, S. 23.
  45. Deutsche Bank trennt sich von Roland Berger. In: Börsen-Zeitung. 6. Juni 2000, S. 29.
  46. Roland Berger baut Beteiligungen aus. In: Handelsblatt. 12. Juli 2000, S. 16.
  47. Roland Berger mit neuem Namen auf Rekordkurs. In: Börsen-Zeitung. 11. Juli 2001, S. 13.
  48. Walter Hillebrand, Reinhard Kowalewsky: Das Vermächtnis: Nach 35 Jahren als Top-Berater wechselt Gründervater Roland Berger in den Aufsichtsrat. In: Capital. 14. November 2002, S. 36.
  49. Schwenker führt Roland Berger. In: Börsen-Zeitung. 13. Dezember 2002, S. 7.
  50. Roland Berger sucht neue Berater. In: Format. 4. Mai 2007, S. 61.
  51. Roland Berger sucht Ingenieure. In: Handelsblatt. 18. Mai 2007, S. 9.
  52. Ingenieure als Consulter. In: Format. 7. Juli 2006, S. 65.
  53. Harald Ehren, Nicola de Paoli, Jörn Paterak: Roland Berger gibt Personalberatung auf. In: Financial Times Deutschland. 13. April 2004, S. 10.
  54. Tanja Kewes: Roland Berger, der Zweite. In: Handelsblatt. 8. Juni 2010, S. 54.
  55. Kathrin Terpitz: Generationswechsel bei Roland Berger. In: Handelsblatt. 19. Juli 2010, S. 54.
  56. Karl-Heinz Büschemann: Ende einer Legende. In: Tages-Anzeiger. 8. Juni 2010, S. 11.
  57. Karl-Heinz Büschemann: Ende einer Legende. In: Tages-Anzeiger. 8. Juni 2010, S. 11.
  58. Deloitte greift nach Roland Berger. In: Die Presse. 19. November 2010, S. 19.
  59. Fusion von Roland Berger und Deloitte geplatzt. In: Hamburger Abendblatt. 22. November 2010, S. 33.
  60. Sven Clausen: Stockholmer Kollekte. In: Financial Times Deutschland. 29. Juni 2011, S. 6.
  61. Franzose übernimmt bei Roland Berger. In: spiegel.de. 28. Juni 2014, abgerufen am 18. September 2019.
  62. Axel Höpfner, Bert Fröndhoff: Monsieur 100 000 Volt. In: Handelsblatt. 30. Juni 2014, S. 46.
  63. Christoph G. Schmutz: Alles ausser Langeweile. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. Februar 2015, S. 17.
  64. Cornelius Welp: Roland Berger: Der riskante Neustart der Beratungs-Ikone. In: wiwo.de. 17. Februar 2016, abgerufen am 18. September 2019.
  65. Bert Fröndhoff: Roland Berger: Die nächste Generation. In: Handelsblatt. 30. Juni 2015, S. 47.
  66. Cornelius Welp: Neustart aus der Not heraus. In: WirtschaftsWoche. 12. Februar 2016, S. 42.
  67. Neue Leistungen und neues Logo. In: Medianet. 6. November 2015, S. 30.
  68. John Gapper: The strategy consultants in search of a strategy. In: ft.com. 28. August 2013, abgerufen am 18. September 2019 (englisch).
  69. Führungswechsel bei Roland Berger. In: consulting.de. 11. Juni 2019, abgerufen am 18. September 2019.
  70. Roland-Berger-Chef Bouée geht von Bord. In: welt.de. 7. Juni 2019, abgerufen am 18. September 2019.
  71. a b c d e Roland Berger Holding GmbH. In: unternehmensregister.de. Bundesanzeiger Verlag, 9. August 2016, abgerufen am 18. September 2019 (Satzung).
  72. Roland Berger übernimmt Team von Wettbewerber FMC. In: Börsen-Zeitung. 26. Juni 2015, S. 16.
  73. Bert Fröndhoff: Roland Berger baut Digitalgeschäft aus. In: Handelsblatt. 22. Mai 2015, S. 23.
  74. Dietmar Student: Berger verbündet sich mit Samwer-Brüdern. In: manager-magazin.de. 17. Dezember 2014, abgerufen am 18. September 2019.
  75. Niklas Wirminghaus: Roland-Berger-CEO: Warum es zwischen Rocket und Roland Berger doch nicht gepasst hat. In: gruenderszene.de. 26. April 2016, abgerufen am 18. September 2019.
  76. Roland Berger Strategy Holding GmbH. In: unternehmensregister.de. Bundesanzeiger Verlag, 31. Mai 2010, abgerufen am 18. September 2019 (Konzernabschluss).
  77. Roland Berger Holding GmbH. In: unternehmensregister.de. Bundesanzeiger Verlag, 27. Dezember 2017, abgerufen am 18. September 2019 (Liste der Gesellschafter).
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  79. Harald Ehren: Gala der Hoffnungsträger. In: Financial Times Deutschland. 27. Oktober 2005, S. 34.
  80. Neue Auszeichnung für starke Unternehmen. In: Der Tagesspiegel. 27. Oktober 2005, S. 18.
  81. Harald Ehren: Der alte Kontinent schlägt zurück. In: Financial Times Deutschland. 5. Oktober 2005, S. 33.
  82. Mit Innovationen weltweit Spitze. In: VDI Nachrichten. 4. November 2005, S. 31.
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  85. Gegenpol zu Fitch, Moody’s, S&P. In: Frankfurter Neue Presse. 25. Juni 2011, S. 2.
  86. EU-Ratingagentur soll US-Konkurrenz aufmischen. In: Leipziger Volkszeitung. 27. August 2011, S. 6.
  87. Merkel drängt zur Eile. In: handelsblatt.com. 10. Mai 2010, abgerufen am 18. September 2019.
  88. Merkel kritisiert Ratingagenturen. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 20. Juni 2011, S. 5.
  89. Rolf Obertreis: Roland Berger gegen Moody’s. In: Der Tagesspiegel. 25. Juni 2011, S. 15.
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Koordinaten: 48° 10′ 35″ N, 11° 35′ 33,4″ O