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Predator 2

Film von Stephen Hopkins (1990)

Predator 2 ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1990 und die Fortsetzung von Predator (1987). Der Film startete am 30. Mai 1991 in den deutschen Kinos.

Filmdaten
Deutscher TitelPredator 2
OriginaltitelPredator 2
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1990
Länge108 Minuten
AltersfreigabeFSK 18[1]
Stab
RegieStephen Hopkins
DrehbuchJim Thomas
John Thomas
ProduktionJoel Silver
Michael Levy
MusikAlan Silvestri
KameraPeter Levy
SchnittMark Goldblatt
Bert Lovitt
Besetzung
Chronologie

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Predator

Nachfolger →
Predators

HandlungBearbeiten

Im Jahr 1997 geht erneut ein Predator auf die Jagd. Diesmal im Großstadtdschungel von Los Angeles: die gesamte Stadt ist ein einziges Schlachtfeld, in dem rivalisierende Banden abwechselnd Kämpfe gegeneinander und gegen die Polizei führen. Die Gesetzeshüter sind ohnehin völlig überfordert und rechnen mit einem weiteren Racheakt einer feindlichen Bande, als ein ranghohes Mitglied einer berüchtigten kolumbianischen Gang beim Sex in seiner Wohnung von Jamaikanern brutal ermordet wird. Was die Polizei nicht weiß ist, dass der Kolumbianer von den Jamaikanern ermordet wurde und die gesamte Bande danach von einem Predator getötet wurde. Beim letzten Opfer hatte er kurzzeitig seine Tarnung aufgehoben. Da der Predator nur bewaffnete Menschen tötet, verschonte er die Geliebte des Kolumbianers. Diese erzählt der Polizei, völlig traumatisiert, dass der leibhaftige Teufel erschienen sei.

Der hitzköpfige und mitunter cholerische Detective Mike Harrigan übernimmt die Ermittlungen und gerät bald mitsamt seiner Einheit ins Visier des Außerirdischen. Der Predator bringt einen nach dem anderen aus seiner Einheit mit Ausnahme von Leona um, da er durch seine Röntgensicht ihre Schwangerschaft erkennt und kein ungeborenes Leben tötet.

Derweil hat sich eine Geheimorganisation der Regierung an die Fersen des fremdartigen Jägers geheftet; angeführt von Agent Keyes wollen sie Harrigan als Köder benutzen, um den Predator einzufangen.

Jener kommt Keyes jedoch auf die Schliche und stellt ihn zur Rede. Während sie das Wesen in einem Kühlhaus erwarten, erläutert der Agent ihm, dass vor Jahren ein ähnliches Geschöpf eine US-Spezialeinheit im Dschungel von Zentralamerika angegriffen hat und bis auf zwei Personen alle getötet wurden. Dieses Wesen sei mit überragender Technologie ausgestattet, die die Technologie des Menschen bei Weitem in den Schatten stelle. Harrigan erkennt schnell, dass ebendiese Technologie der Grund für das rege Interesse der Regierung ist. Das Wesen solle daher möglichst nicht getötet, sondern mit Flüssigstickstoff kampfunfähig gemacht und dann gefangen genommen werden.

Bevor sie einen weiteren Disput führen können, taucht der Predator auf; obwohl sie ihm eine Falle stellen und sich tapfer schlagen, werden Keyes und sein schwer bewaffnetes Einsatzteam von dem Wesen getötet, das sich dann Harrigan zuwendet. Dieser kann es mit mehr Erfolg bekämpfen und schließlich in dessen in einem abgelegenen Tunnel gelegenes Raumschiff verfolgen, wo es ihm mit letzter Kraft gelingt, seinen Feind mithilfe dessen eigener Waffe zu töten.

Sofort nach dem Tod des Jägers tauchen rund um den überraschten Helden weitere Außerirdische auf. Sie nehmen die Leiche ihres Gefährten mit und einer von ihnen überlässt Harrigan, um Respekt zu bezeugen, eine alte Pistole, in welche die Inschrift Raphael Adolini 1715 eingraviert ist. Mit der Aufforderung Harrigan solle verschwinden, verlassen die Außerirdischen mit ihrem Raumschiff die Erde. Harrigan kann sich im letzten Moment aus dem Raumschiff und dem Tunnel retten.

KritikenBearbeiten

„Fazit: Knallharte Monsterhatz für Nervenstarke“

„Professionell gefertigtes, aber in seinen Effekten lärmendes, rüdes und im Kern menschenverachtendes Horror-Produkt.“

AuszeichnungenBearbeiten

  • Australian Cinematographers Society Beste Kamera für Peter Levy
  • Fantasporto Bester Film Stephen Hopkins (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Bester Science-Fiction-Film (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Bestes Make-up für Stan Winston und Scott H. Eddo (Nominiert)
  • Saturn Award 1992 Beste Special Effects für Stan Winston und Joel Hynek (Nominiert)

HintergrundBearbeiten

WissenswertesBearbeiten

  • Der Film konnte den überragenden Erfolg seines Vorgängers (98 Millionen Einnahmen bei 15 Millionen Dollar Produktionskosten) nicht wiederholen. Dennoch war der Film ein Erfolg: Er spielte 57.120.318 US-Dollar ein – gegenüber 35 Millionen US-Dollar Produktionskosten[4][5]
  • Arnold Schwarzenegger sollte ursprünglich ebenfalls einen Auftritt haben, drehte aber zu der Zeit gerade Terminator 2.
  • Die Regie wurde John McTiernan angeboten, er zog jedoch die Tom-Clancy-Verfilmung Jagd auf Roter Oktober vor.
  • Auch im zweiten Teil wurde der Predator von dem über zwei Meter großen Schauspieler Kevin Peter Hall verkörpert, der fünf Monate nach den Dreharbeiten verstarb.
  • Die Handlung des Filmes sollte ursprünglich in New York spielen.
  • Im April 2014 wurde die Indizierung des Films aufgehoben.[6] Nach einer Neuprüfung der FSK wurde der Film ungeschnitten ab 18 Jahren freigegeben.

Der Auftritt des AliensBearbeiten

Von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung der Predator-Figur war ein Detail kurz vor Ende des Films, das die Macher um Stan Winston ursprünglich nur als Insider-Gag gedacht hatten: als Harrigan das Raumschiff betritt, entdeckt er an einer Wand die Jagdtrophäen seines Gegners – darunter den langgezogenen, augenlosen Schädel des Aliens aus dem Film Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt. Inspiriert wurde Winston dazu durch den bei Dark Horse Comics bereits ein Jahr zuvor erschienenen Aliens vs. Predator Comic. Die Comics und der Auftritt des Xenomorph-Schädels in Predator 2, führte dazu, dass die Fans der beiden Science-Fiction-Filmreihen fortan davon ausgingen, dass diese in ein und demselben fiktiven Universum spielen. Lizenzinhaber 20th Century Fox gefiel die Idee, und so wurden weitere Comics geschrieben und das gleichnamige Spiele-Franchise war geboren, welches 2004 in dem Film Alien vs. Predator seinen Höhepunkt fand und schließlich durch die Fortsetzung Aliens vs. Predator 2 Ende 2007 fortgeführt wurde.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freigabebescheinigung für Predator 2. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, April 2014 (PDF; Prüf­nummer: 65 507-a V).
  2. Predator 2 auf cinema.de
  3. Predator 2. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.Vorlage:LdiF/Wartung/Zugriff verwendet 
  4. Predator 2 (1990). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 8. Juli 2010.
  5. Predator 2. In: The Numbers. Abgerufen am 23. August 2014.
  6. Predator 2 wurde vorzeitig vom Index gestrichen, schnittberichte.com, abgerufen am 1. Mai 2014