Hauptmenü öffnen

LebenBearbeiten

Philippe Alexandre Autexier war ein französischer Musikhistoriker, Musikwissenschaftler, Journalist und freimaurerischer Forscher, dessen Recherchen zu W. A. Mozart und anderen freimaurerischen Komponisten von besonderer Bedeutung sind.

Er hat an mehreren Konservatorien und Universitäten von Frankreich, Italien, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten gelehrt.

Autexier erarbeitete kritische Editionen von musikalischen Werken und Dokumenten zur Musikgeschichte von Mozart bis Béla Bartók. Er hat auch zahlreiche Radioprogramme in französischen, englischen, deutschen und Schweizer Radiosendern gestaltet.

1998 nahm er sich das Leben.

NachlassBearbeiten

Der wissenschaftliche Nachlass Autexiers wird im Freimaurer-Archiv zu Bayreuth verwahrt. Seine Recherchen lassen u. a. darauf schließen, dass die Österreichische Bundeshymne nicht von Mozart, sondern vielmehr von Paul Wranitzky komponiert wurde.[2]

Publikationen (Auswahl)Bearbeiten

  • Béla Bartók, Musique de la Vie (Stock Musique, 1981) : ouvrage récompensé par le Prix international Béla Bartók en 1981
  • Les œuvres témoins de Mozart (Éditions A. Leduc, 1982)
  • Mozart & Liszt Sub-rosa (Centre Mozart, 1984)
  • Mozart (Champion, 1987) : ouvrage de référence sur Mozart
  • Don Giovanni (Éditions Philippe Olivier, 1990)
  • La Colonne d'harmonie, histoire théorie et pratique (Détrad, 1991)
  • La Lyre maçonne (Détrad, 1991)
  • Beethoven – La force de l'absolu, coll. « Découvertes Gallimard » (nº 106). Gallimard, 1991
  • Une approche mozartienne du symbolisme tonal (Centre Mozart, 1994)
  • L'art de la planche (Detrad, 1996)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Philippe Autexier – Porträt
  2. Vgl. Joachim Diederichs: Von wem stammt die Melodie der österreichischen Bundeshymne? in: Österreichische Musikzeitschrift, Jahrgang 73, Heft 1, 136 S. Wien: Hollitzer Verlag, 2018. Diederichs bezieht sich in seiner Darstellung explizit auf Autexier.

WeblinksBearbeiten