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Philipp Stauber im Münchener Jazzclub Unterfahrt, 2010

Philipp Stauber (* 9. September 1965 in Vilseck) ist deutscher Jazzgitarrist.

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Leben und WirkenBearbeiten

Philipp Stauber, der in Olching bei München aufwuchs, erhielt zunächst klassischen Klavierunterricht und wechselte im zwölften Lebensjahr zur Gitarre. Nach dem Abitur absolvierte er das Münchener Gitarreninstitut MGI und graduierte im Anschluss an der Musikhochschule Arnhem im Fach Jazzgitarre mit Bestnote. Er nahm unter anderem Unterricht bei Joe Pass, Karl Ratzer, Howard Roberts und Kosta Lukács.[1] Neben seinem Philipp Stauber Quintett mit Henning Sieverts, Bass, Till Martin, Saxophon und Bastian Jütte, Schlagzeug, stehen besonders sein Duo mit dem Gitarristen Helmut Kagerer und die Zusammenarbeit mit den Sängerinnen Liz Howard, Stefanie Boltz, Caeroline Landry und Gerti Raym im Vordergrund seiner Arbeit.[1] U. a. spielte und arbeitete er mit Giora Feidman, Bobby Watson, August Zirner, Axel Hacke, "The Weather Girls", Michael Schanze, Alfons Schubeck, Hugo Strasser, Gus Bachus.

Unter eigenem Namen veröffentlichte Stauber bislang (2017) fünf Alben und wirkte als Studiomusiker an zahlreichen Tonträgern anderer Künstler mit.

AuszeichnungenBearbeiten

1991 und 1993 erreichte Stauber jeweils den 1. Platz beim MDR-Jazzwettbewerb; 2011 wurde sein Album Foolish Hearts zur „CD des Jahres 2010“ bei Archtop-Germany.de gekürt.

Diskografische HinweiseBearbeiten

  • Philipp Stauber Trio Slowfood (mit Till Martin, Henning Sieverts; 2001)
  • Philipp Stauber Quartett Four Colours...One Picture (mit Till Martin, Henning Sieverts, Bastian Jütte; 2005)
  • Dietl & Stauber (2006)
  • Dietl & Stauber Haidhausen (2010)
  • Philipp Stauber Quintett Foolish Hearts, (mit Till Martin, Jan Eschke, Henning Sieverts, Bastian Jütte; 2010)[1]
  • Stefanie Boltz & Philipp Stauber Blossom Time (2010)
  • Philipp Stauber Quartett Sugar 2015 GLM (mit Sieverts, Martin, Eschke, Jütte)
  • Gerti Raym / Philipp Stauber Dear Ernestine - A tribute to Ernestine Anderson, 2017
  • Caeroline Landry / Philipp Stauber Who Said, 2017

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Philipp Stauber: Biographie. Abgerufen am 10. Oktober 2017.