Hauptmenü öffnen

Neoproterozoikum

dritte und letzt Ära im Proterozoikum
Äonothem/
Äon
Ärathem/
Ära
System/
Periode
≈ Alter (mya)
höher/jünger höher/jünger höher/jünger jünger
Protero-
zoikum
Neoprotero-
zoikum
Ediacarium 635–541
Cryogenium 720–635
Tonium 1.000–720
Mesoprotero-
zoikum
Stenium 1.200–1.000
Ectasium 1.400–1.200
Calymmium 1.600–1.400
Paläoprotero-
zoikum
Statherium 1.800–1.600
Orosirium 2.050–1.800
Rhyacium 2.300–2.050
Siderium 2.500–2.300
tiefer/älter tiefer/älter älter

Das Neoproterozoikum ist der jüngste Abschnitt des Proterozoikums; mit dieser Ära endet zugleich das Präkambrium (Erdurzeit). Das Neoproterozoikum beginnt etwa vor 1.000 Millionen Jahren und endet vor etwa 541 Millionen Jahren.[1]

Inhaltsverzeichnis

BiologieBearbeiten

Während dieser Zeit entstand das vielzellige Leben auf der Erde. Mikroorganismen erschienen auf der Erde erstmals schon vor ca. 3.800 Millionen Jahren. Siehe auch Geologische Zeitskala.

Nachdem im Mesoproterozoikum bereits Einzeller mit Zellkern (Eukaryoten) erschienen waren, entstanden während des Neoproterozoikums mehrzellige Pflanzen und wirbellose Tiere in vielen verschiedenen Stämmen und bildeten die Basis für den Übergang in das Phanerozoikum, beginnend mit dem Kambrium, dem ersten Zeitalter des Erdaltertums (Paläozoikum). Während des Neoproterozoikums kam es wiederholt zur Vereisung der damaligen Äquator-nahen Kontinente, welche als Eiszeiten mit vermutlich globaler Vereisung („Schneeball Erde“) interpretiert werden.[1]

Untergliederung des NeoproterozoikumsBearbeiten

 
Quarzitbank über dem Lewisian-Gneis am Aufschluss der Assyntischen Diskordanz (Schottland)

Die Untergliederung des Neoproterozoikums und angrenzende Zeitabschnitte:[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c J G Ogg, Gabi Ogg und F M Gradstein: A Concise Geologic Timescale. Elsevier, 2016, ISBN 978-0-444-59468-6, S. 23–26, 29–36.