Nationalpark Majella

Nationalpark in Italien

Der Majella-Nationalpark (italienisch Parco nazionale della Majella) ist ein Nationalpark in den italienischen Abruzzen. Er wurde 1991 eingerichtet und erstreckt sich über eine Fläche von 74.095 Hektar meist bergigen Geländes.

Parco nazionale della Majella
Ein Ort an der Majella
Ein Ort an der Majella
Nationalpark Majella (Italien)
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Koordinaten: 42° 4′ 54,9″ N, 14° 3′ 35,1″ O
Lage: Abruzzen, Italien
Nächste Stadt: Sulmona
Fläche: 740,95 km²
Gründung: 6. Dezember 1991
Adresse: Ente Parco Nazionale della Majella

Palazzo Di Sciascio
via Occidentale n. 6
66016 Guardiagrele (CH)

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159,6 km² in der Kernzone des Nationalparks gehören zu den von der European Wilderness Society zertifizierten Wilderness-Gebieten. Der Park gehört zur Federazione Italiana Parchi e Riserve Naturali.

Geographie und BiodiversitätBearbeiten

55 % der Parkfläche liegen über 2000 m. Dabei kommen im Parkgebiet über 70 % der in den Abruzzen und über 45 % der in Italien lebenden Säugetierarten vor. In der Hälfte der Biotoptypen der unterschiedlichen Höhenlagen wurden 2114 Pflanzenarten nachgewiesen, darunter 142 endemische Arten. Statistisch kommen in dem Nationalpark 65 % der abruzzischen und 37 % der italienischen Pflanzenarten vor.[1]

FaunaBearbeiten

Leitarten im Park sind die apenninische Wölfe, marsikanische Braunbären, Gämsen, Fischotter, Schneefeldmäuse, Brillensalamander, Steinadler, Alpendohlen, Falken, Regenpfeifer, Wiesenottern und Glattnattern.

 
Im Nationalpark Majella

FloraBearbeiten

Zu den Besonderheiten im Park gehören die Akelei der Majella und Reichenbachs Fettkraut. Die Exposition als südlichste alpine Region in Europa begünstigt das Vorkommen floraler Relikte. Dazu zählen die Driade und der Gelbe Alpenmohn und die Hängebirke. Weiterhin ist dort Edelweiß, Enzian und Alpenaster zu finden. Zum Baumbestand gehören unterhalb 1800 m Bergkiefern, teilweise in Krüppelform und tieferliegend auch Buchenwälder, die mit Stechpalmen, Ahorn, Speierling, Eiben und weiteren Arten durchmischt sind.[2]

Gemeinden des ParksBearbeiten

Civitella Messer Raimondo, Fara San Martino, Gamberale, Guardiagrele, Lama dei Peligni, Lettopalena, Montenerodomo, Palena, Palombaro, Pennapiedimonte, Pizzoferrato, Pretoro, Rapino, Taranta Peligna, Ateleta, Campo di Giove, Cansano, Corfinio, Pacentro, Pescocostanzo, Pratola Peligna, Rivisondoli, Rocca Pia, Roccacasale, Roccaraso, Sulmona, Abbateggio, Bolognano, Caramanico Terme, Lettomanoppello, Manoppello, Popoli, Roccamorice, Salle, San Valentino in Abruzzo Citeriore, Sant’Eufemia a Maiella, Serramonacesca, Tocco da Casauria

ZugangBearbeiten

Zugang zum Park besteht in den Orten Sulmona, Pescocostanzo und Guardiagrele.

WeblinksBearbeiten

Commons: Majella National Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. parcomajella.it (Memento des Originals vom 28. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parcomajella.it
  2. parcomajella.it (Memento des Originals vom 29. Januar 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.parcomajella.it