Museum für Kommunikation Bern

Museum in der Stadt Bern, Schweiz


Das Museum für Kommunikation an der Helvetiastrasse 16 in Bern ist das einzige Museum in der Schweiz, das sich ausschliesslich mit der Geschichte der Kommunikation auseinandersetzt. Es stellt nicht die Technik, sondern den Menschen in den Mittelpunkt.

Museum für Kommunikation
Museums für Kommunikation Eingang IMG 9742.jpg
Eingang Museum für Kommunikation
Daten
Ort Helvetiastrasse 16
3000 Bern
Schweiz Welt-IconKoordinaten: 46° 56′ 30,5″ N, 7° 27′ 0″ O; CH1903: 600865 / 198969
Art Telekommunikation, Post, Philatelie, Radio und Fernsehen
Architekt Andrea Roost[1]
Eröffnung 1893 / 1990[2] / 2017[3]
Besucheranzahl (jährlich) 100'000[4]
Betreiber Schweizerische Stiftung für die Geschichte der Post und Telekommunikation
Leitung Jacqueline Strauss
GLAM CH-000212
KGS 8510+651
Website www.mfk.ch
Zugang zum Museum für Kommunikation

Die Verwaltung der schweizerischen Bundespost (später PTT) fing 1893 damit an, Gegenstände und Dokumente des Post- und Verkehrswesens wie auch der Philatelie zu sammeln. 1907 wurde ein Postmuseum in Bern gegründet. Ab 1949 hiess das Gebäude Schweizerisches PTT-Museum und die bestehende Sammlung wurde mit Beständen aus dem Fernmeldewesen (Telefon und Telegrafie) erweitert.

1990 zog das Museum an seinen heutigen Standort an die Helvetiastrasse um. 1996 wurde es in eine Stiftung umgewandelt, thematisch geöffnet und in das Museum für Kommunikation umbenannt. Stiftungsträgerin der Institution ist die Schweizerische Stiftung für die Geschichte der Post und Telekommunikation, die von der Post und von der Swisscom finanziert wird. Die Stiftung ist ebenfalls Trägerin des öffentlich zugänglichen PTT-Archivs in Köniz.

Das Museum konnte im Jahr 2016 bis zum Beginn des Umbaus Mitte August über 60'000 Besucher verzeichnen, hochgerechnet über 85'000 Besucher.[5] Im ersten Jahr nach Überarbeitung der Ausstellungen (Eröffnung: August 2017) besuchten über 120'000 Besucher das Museum.[6]

Ab 2015 fand im Museum um den Jahreswechsel die "Kammerausstellung" namens "Gezeichnet" statt, ein Jahresrückblick in Karikaturen.[7][8]

2019 verlieh der Kulturausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) dem Museum für Kommunikation den Museumspreis des Europarates.[9] Die Jury hob das gelungene Konzept der Kommunikatoren hervor sowie die dynamischen Ausstellungsinhalte.[10]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Museum für Kommunikation Bern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Helvetiastrasse 16. (PDF; 1,8 MB) In: bauinventar.bern.ch. Stadt Bern, abgerufen am 17. Februar 2018.
  2. Die Geschichte des Museums für Kommunikation. In: mfk.ch. Museum für Kommunikation, abgerufen am 17. Februar 2018.
  3. Vom Bundesratsselfie bis zur Rohrpost. Der Bund online, 16. August 2017, abgerufen am 18. Dezember 2018.
  4. Museum für Kommunikation gewinnt europäischen Museumspreis 2019. Museum für Kommunikation, 7. Dezember 2018, abgerufen am 18. Dezember 2018.
  5. Das Jahr 2016 in Kürze. (PDF; 444 KB) In: Jahresbericht 2016. Museum für Kommunikation, 5. Mai 2017, S. 20, abgerufen am 17. Februar 2018 (S. 17 Besuche: Kurzes Jahr, grosser Ansturm - Hochrechnung 85'000).
  6. Museum für Kommunikation gewinnt europäischen Museumspreis 2019. Museum für Kommunikation, 7. Dezember 2018, abgerufen am 18. Dezember 2018.
  7. Museum für Kommunikation - Das Jahr 2015 in Kürze, Pressemitteilung
  8. Das Jahr 2017 in Karikaturen, SRF Tagesschau, 14. Dezember 2017
  9. PACE: News. Abgerufen am 9. Dezember 2018 (englisch).
  10. Museum für Kommunikation gewinnt europäischen Museumspreis 2019. (PDF) Museum für Kommunikation, 7. Dezember 2018, abgerufen am 9. Dezember 2018.