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Mittelstetten (Rain)

Stadtteil der Stadt Rain (Lech)

Das Kirchdorf Mittelstetten ist ein Ortsteil der Stadt Rain im Landkreis Donau-Ries, der zum Regierungsbezirk Schwaben in Bayern gehört. Zur Gemarkung Mittelstetten gehört auch noch der Weiler Neuhof.

Mittelstetten
Stadt Rain
Koordinaten: 48° 42′ 0″ N, 10° 56′ 47″ O
Höhe: 403 m
Fläche: 7,9 km²
Einwohner: 125 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 86641
Vorwahl: 09090
Luftaufnahme von Mittelstetten aus westlicher Richtung

Geographie und VerkehrBearbeiten

Mittelstetten liegt direkt östlich von Rain in Richtung Staudheim und Burgheim im Donautal zwischen der B 16 von Ulm nach Ingolstadt im Norden, der Kreisstraße DON 39 von Rain nach Burgheim im Süden und der Staatsstraße 2047, die hier die Ostumfahrung von Rain bildet, im Westen. Neuhof liegt auf der nördlichen Seite der B 16 an der Ortsverbindungsstraße nach Niederschönenfeld.

GeschichteBearbeiten

 
Filialkirche Sankt Georg

Wahrscheinlich wurde Mittelstetten erst im 10. Jahrhundert gegründet und zwar als Ausbausiedlung zwischen den Orten Staudheim und Brucklach bei Rain. Darauf deutet auch der Name hin. Erstmals erwähnt wurde es 1100 als eines der Güter, die der Graf von Scheyern dem Kloster Scheyern geschenkt hatte.
In der Folge erwarb jedoch das Kloster Niederschönenfeld immer mehr Grundbesitz in Mittelstetten.
Die katholische Filialkirche Sankt Georg ist eine Filiale der Stadtpfarrei Sankt Johannes Baptist in Rain und wurde um 1500 erbaut.
Die frühere selbstständige Gemeinde Mittelstetten gehörte seit 1880 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Neuburg an der Donau und wurde am 1. Juli 1972 mit dessen Auflösung im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen, der bis zum 1. Mai 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug. Am 1. Januar 1977 folgte die Eingemeindung in die Stadt Rain.[1]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Filialkirche Sankt Georg

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.

QuellenBearbeiten

  • Einwohnerbuch 1964 Neuburg/Donau

WeblinksBearbeiten