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Kloster Niederschönenfeld

ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in Niederschönenfeld, Deutschland
Die heutige Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Das Kloster Niederschönenfeld ist ein ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen in Niederschönenfeld in der bayerischen Diözese Augsburg.

GeschichteBearbeiten

Das Kloster wurde 1241 durch Graf Berthold III. von Lechsgemünd-Graisbach und dessen Frau Adelheid von Zypern gegründet. Unter der Äbtissin M. Euphemia Vatiga von Kronburg, die 1657 bis 1702 an der Spitze des Konvents stand, wurde das Kloster nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut. 1803 löste es der bayerische Staat im Zuge der Säkularisation auf. 1803 bis 1825 waren die Klostergebäude Sitz des staatlichen Rentamtes. Ein 1842 von König Ludwig I. von Bayern unternommener Versuch, das Kloster wiederzuerrichten, blieb erfolglos.

1849 wurde die Anlage zu einer Strafanstalt umgebaut. Heute ist die Justizvollzugsanstalt Niederschönenfeld für junge Erwachsene bis 26 Jahren zuständig. Die ehemalige Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist heute Pfarrkirche des Dorfes, die Wallfahrtskirche Heilig-Kreuz gehört zum Komplex der Justizvollzugsanstalt und ist nur an den beiden Kreuzfesten öffentlich zugänglich.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 48° 43′ 11,3″ N, 10° 55′ 50,5″ O