Max Leo

deutscher Rennrodler
Max Leo Rennrodeln
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 16. Dezember 1941
Geburtsort Tegernsee
Sterbedatum 20. Juli 2012
Karriere
Disziplin Einsitzer, Doppelsitzer
Verein RC Rottach-Egern
Karriereende 1964
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften
Silber 1962 Krynica-Zdrój Doppelsitzer
 

Max Leo (* 16. Dezember 1941 in Tegernsee; † 20. Juli 2012[1]) war ein deutscher Rennrodler.

KarriereBearbeiten

Max Leo startete für den RC Rottach-Egern.[2] Im Januar 1958 gewann Leo mit über drei Sekunden Vorsprung auf Thomas Köhler den Titel bei der 4. Junioren-Europameisterschaft in Oberhof. Bei den Senioren erreichte er seinen größten Erfolg bei den Weltmeisterschaften 1962 in Krynica-Zdrój, als er gemeinsam mit Fritz Nachmann Vizeweltmeister im Doppelsitzer wurde. Zudem belegte er den elften Platz im Einsitzer. Im folgenden Jahr erreichte er bei den Weltmeisterschaften in Imst den siebenten Platz im Einsitzer. Für die Olympischen Winterspiele 1964 in Innsbruck, wo das Rennrodeln erstmals als olympische Disziplin ausgetragen wurde, verpasste er die Qualifikation für die neunköpfige gesamtdeutsche Mannschaft und beendete seine Karriere.

PrivatlebenBearbeiten

Leo war seit 1970 mit der ehemaligen Skirennläuferin Burgl Färbinger verheiratet, mit der er in Oberau eine Pension führte. Zudem war er Geschäftsführer einer von der Familie gegründeten Skischule und Abteilungsleiter Fußball des TSV Berchtesgaden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sein Herz hing am TSV: Max Leo aus der Oberau verstarb am Freitag nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie. Online-Ausgabe des Berchtesgadener Anzeigers vom 24. Juli 2012 (abgerufen am 21. November 2012).
  2. Chronik 1948 - 1998 (Memento des Originals vom 5. Dezember 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bbsv-online.de, herausgegeben vom Bayerischen Bob- und Schlittensportverband e.V. als PDF-Datei, S. 14, 15 von 24 Seiten, online unter bbsv-online.de, abgerufen am 29. April 2017.