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Masen Abou-Dakn

syrisch-deutscher Liedermacher und Songtexter sowie Autor

Masen Abou-Dakn (* 1963 in Damaskus[1]) ist ein syrischstämmiger deutschsprachiger Synchronautor, -regisseur, Liedermacher, Songtexter und Songwriting-Dozent.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Masen Abou-Dakn wurde 1963 in Damaskus als Sohn eines syrischen Modedesigners und eines deutschen Models geboren. Die Eltern flohen kurz nach seiner Geburt vor der aufkommenden Diktatur nach West-Berlin[1]. 1987 schloss Abou-Dakn ein Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin ab[2]. 1996 belegte er einen Popkurs (Kontaktstudiengang Popularmusik). 1998 besuchte er sie Celler Schule bei Edith Jeske. 1999 schloss er die Fortbildung „Regie und Schauspielerführung“ bei Regisseur und Schauspieler Wolfgang Mentzel ab.

Seit 1995 schreibt Masen Dialogbücher für die Synchronisation von fremdsprachigen Serien und Filmen, seit 1998 übernimmt er dafür auch die Dialogregie. Er war u. a. beteiligt an „Tango Libre“, „No!“, „Rectify“, „The Honourable Woman“, „Coop gegen Kat“, „Emergency Room“, „Hogfather“, „Skipped Parts“, „Tauch, Timmy, Tauch“, Marvels „The Super Hero Squad Show“, „Der Sattelclub“ und „The Enfield Haunting“ („Unsichtbare Besucher“).

2006 erschien sein Buch Songtexte schreiben - Handwerk und Dramaturgie im Autorenhausverlag.

Seit 2006 unterrichtet Abou-Dakn Songtexten und Inhaltliche Künstlerentwicklung an verschiedenen Musikhochschulen in Deutschland, u. a. an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim.

Im Herbst 2015 erschien sein Buch Mehr als nur Worte - Erfolgreich Songtexte schreiben im Schott-Verlag, das sich primär mit Ideenfindung, Kreativitätserweiterung und Profilentwicklung befasst.

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2011 Nominierung Preis der deutschen Schallplattenkritik [3]
  • 2006 Endemol-Autorenwettbewerb [4]
  • 2003 SWR-Förderpreis [5]
  • 2002 Erzählwettbewerb Berliner Tagesspiegel [6]
  • 2002 Bundesdeutscher Chansonpreis Zarah [7]

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

  • "Ich gucke nur, wenn du nicht guckst und hoffe, dass du's siehst" (2001)
  • "Wenn schon suchen, dann das Glück" (2010)

SinglesBearbeiten

  • Bin ich das?
  • Liebe ist neu
  • Die Dinge sind

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b http://www.masen.de/hintergrund/leben/leben-1/
  2. http://www.masen.de/hintergrund/leben/leben-3/
  3. Januar 2011: “Wenn schon suchen, dann das Glück” wurde in der Kategorie “Lied” für den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik (PdSK) nominiert!
  4. Bestes Comedy-Konzept für das Serienexposé “Familien-Gang” (gemeinsam mit Co-Autor Georg Piller)
  5. Masen Abou-Dakn erhält den Preis für seine unaufdringlichen, selbstironischen Texte und deren Unverwechselbarkeit in einem eigenen, aber nicht festgelegten musikalischen Stil. Die Auswahl-Jury der SWR-Liederbestenliste fand in ihm einen vielversprechenden jungen Musiker, dem sie ein stetig wachsendes Publikum wünscht. Prof. Peter Voß, Intendant des Südwestrundfunks Bernhard Herrmann, Hörfunkdirektor des Südwestrundfunks
  6. 3. Platz Gesamtwertung / 1. Platz Thema “Essen” Berlin 2002
  7. Der einzige Kandidat, der beim Publikum Begeisterungsstürme hervorrief, war der deutsch-syrische Songwriter Masen. Er brachte mit seinen ironisch-romantischen Pop-Nummern gegen Ende des Abends zum ersten Mal Stimmung in den Saal. (Frankfurter Allgemeine, 23. September 2002)