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Martin Karrer

deutscher evangelischer Theologe

Leben und WirkenBearbeiten

Von 1972 bis 1979 studierte Karrer evangelische Religionslehre und Theologie sowie Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, an der Eberhard Karls Universität in Tübingen, an der Universität in Zürich und an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die Studien schloss er mit Staatsexamen und Kirchlichem Examen ab.

1980 erwarb er den Magistergrad in Evangelischer Sozialethik. 1983 erfolgte die Promotion an der Universität Erlangen im Fach Neues Testament durch eine Studie über die Johannesoffenbarung. 1988 wurde Karrer im Fach Neues Testament habilitiert. Thematisch befasste er sich dazu mit den Christustiteln.

Seit dem 1. April 1990 ist Karrer ordentlicher Professor für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. 1995 erhielt er einen Ruf an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, den er ablehnte.

Mitarbeit in InstitutionenBearbeiten

  • Seit 1998 ist Karrer Mitglied des Herausgebergremiums der Zeitschrift Kerygma und Dogma.
  • Seit 1999 gehört er dem Kuratorium der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum an.
  • 1999 übernahm er mit Wolfgang Kraus die Leitung der Septuaginta-Arbeitsstelle. Seit 2007 steht Karrer einem Forschungsprojekt vor, das die Septuagintatexte der neutestamentlichen Autoren erforscht.
  • Seit 2001 ist Karrer Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Evangelischen Bundes.
  • 2007 wurde er Mitglied des Herausgebergremiums der Zeitschrift Horizons in Biblical Theology.
  • Seit 2009 leitet Karrer gemeinsam mit Siegfried Kreuzer das Institut für Septuaginta und neutestamentliche Textforschung an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

AuszeichnungenBearbeiten

2004 und 2007 erhielt Karrer den Wissenschaftspreis der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift für Beiträge zur Ästhetik und Ethik im Bereich der Zahnmedizin.

BücherBearbeiten

  • Jesus Christus im Neuen Testament (Grundrisse zum Neuen Testament; 11). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1998.
  • "Die Offenbarung des Johannes, Teil 1, 1,1-5,14 (Evangelisch-Katholischer-Kommentar Band 24/I). Patmos, Ostfildern 2017.

WeblinksBearbeiten