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Leben und WirkenBearbeiten

Mario Keßler wurde 1955 in Jena geboren und studierte dort sowie an der Universität Leipzig Geschichte und Germanistik. Er wurde 1982 in Leipzig promoviert und habilitierte 1990 an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Davor und danach lehrte er unter anderem an der Universität Leipzig, der Freien Universität Berlin, der University of Massachusetts in Amherst und der Yeshiva University (New York).

Seit 2005 hat er an der Universität Potsdam eine außerordentliche Professur inne und ist Mitglied des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

Forschungsschwerpunkte von Mario Keßler sind die Geschichte des Zionismus, des Antisemitismus sowie der Arbeiterbewegung mit dem Schwerpunkt Historische Kommunismusforschung. Er legte mehrere Biographien sowie biographische Sammelbände vor. 2011 war er Mitunterzeichner eines offenen Briefes an die Verlegerin Ulla Berkéwicz des Suhrkamp Verlags gegen die Veröffentlichung der Trotzki-Biografie von Robert Service. Keßler und Kollegen kritisierten in Services Werk mangelnde wissenschaftliche Standards.[1]

Keßler ist Mitglied der Historischen Kommission der Partei Die Linke.[2]

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Akademien und OrganisationenBearbeiten

  • Leibniz-Sozietät (Zuwahl 2003)
  • Verband der Historiker Deutschlands
  • Gesellschaft zur Erforschung der Geschichte der Juden
  • Gesellschaft für Exilforschung
  • Society of Friends of the Leo Baeck Institute London

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Offener Brief, Sozialistische Gleichheitspartei, abgerufen am 17. Mai 2015.
  2. Die Linke. Mitglieder der Historischen Kommission