Maksimilijan Držečnik

jugoslawischer Geistlicher, Bischof von Marburg

Maksimilijan Držečnik (* 5. Oktober 1903 in Ribnica na Pohorju, Österreich-Ungarn; † 13. Mai 1978 in Maribor, Jugoslawien) war Bischof von Maribor.

Maksimilijan Držečnik, Bischof von Lavant-Maribor (1960–1978)

LebenBearbeiten

Maksimilijan Držečnik entstammte einer slowenischen Familie von Bauern in der Untersteiermark. Sein jüngerer Bruder, der Mariborer Thoraxchirurg Janko Držečnik,[1] war der Großvater des deutschen Verlegers Ingo Držečnik. Maksimilijan Držečnik wurde am 30. Oktober 1932 zum Priester geweiht. Im Studienjahr 1936/37 unterrichtete er an der Höheren Theologischen Schule von Maribor Soziologie, Ethik und die Heilige Schrift.

Am 15. September 1946 wurde er von Papst Pius XII. zum Weihbischof in der Diözese Lavant und gleichzeitig zum Titularbischof von Abrittum ernannt und am 15. Dezember 1946 zum Bischof geweiht.

Nach dem Tod von Bischof Ivan Jožef Tomažič wurde er 1949 zum Administrator der Diözese Lavant ernannt, die in der Zeit des jugoslawischen Kommunismus bis 1960 keinen Bischof hatte. Erst am 15. Juni 1960 wurde Držečnik zum Diözesanbischof von Lavant ernannt. Da das für die Diözese namensgebende Lavanttal seit dem Zusammenbruch der österreichischen Monarchie nicht mehr in der Diözese lag und der Bischofssitz bereits 1859 von St. Andrä nach Marburg an der Drau (slowenisch: Maribor) verlegt worden war, wurde die Diözese 1962 in „Diözese Maribor“ umbenannt. Držečnik wurde zum ersten Bischof von Maribor.

Er verstarb am 13. Mai 1978 und wurde im Dom von Maribor beigesetzt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Janko Držečnik in der slowenischen Wikipedia, abgerufen am 24. Juni 2022.