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Maishofen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Maishofen
Maishofen (Österreich)
Maishofen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Zell am See
Kfz-Kennzeichen: ZE
Fläche: 29,53 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 12° 48′ OKoordinaten: 47° 21′ 0″ N, 12° 48′ 0″ O
Höhe: 768 m ü. A.
Einwohner: 3.628 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 123 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5751
Vorwahl: 06542
Gemeindekennziffer: 5 06 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Anton-Faistauer-Platz 7
5751 Maishofen
Website: www.maishofen.at
Politik
Bürgermeister: Franz Eder (ÖVP)
Gemeinderat: (2019)
(21 Mitglieder)
11
10
11 10 
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Maishofen im Bezirk Zell am See
Bramberg am WildkogelBruck an der GroßglocknerstraßeDienten am HochkönigFusch an der GroßglocknerstraßeHollersbach im PinzgauKaprunKrimmlLendLeogangLoferMaishofenMaria Alm am Steinernen MeerMittersillNeukirchen am GroßvenedigerNiedernsillPiesendorfRaurisSaalbach-HinterglemmSaalfelden am Steinernen MeerSankt Martin bei LoferStuhlfeldenTaxenbachUnkenUttendorfViehhofenWald im PinzgauWeißbach bei LoferZell am SeeSalzburg (Bundesland)Lage der Gemeinde Maishofen im Bezirk Zell am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Maishofen
Maishofen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Maishofen ist eine Gemeinde mit 3628 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Salzburger Land im Bezirk Zell am See in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Pinzgau im Salzburger Land zwischen Zell am See, Saalfelden und Viehhofen am Beginn des Glemmertales Richtung Saalbach-Hinterglemm. Der Ort selbst liegt in der Nähe des Zeller Sees inmitten der Pinzgauer Grasberge.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Atzing (585)
  • Maishofen (1939)
  • Mitterhofen (1104)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Atzing, Maishofen und Mitterhofen.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


GeschichteBearbeiten

Maishofen wurde urkundlich als „Mainshauen“ 1338 erstmals erwähnt. 1838 wurde das erste Schulhaus in Maishofen gebaut. Es stand damals genau auf dem Platz, wo jetzt die Raiffeisenkasse steht. Vor dieser Zeit wurden die Kinder nur in der Winterszeit in privaten Häusern unterrichtet. So zum Beispiel im „Unknerhaus“ – das heutige Haus „Gadenstätter“ neben dem MPREIS-Markt. Das Erdgeschoss stammt noch aus dieser Zeit. Danach, bis zur Fertigstellung des ersten Schulhauses, wurde der Unterricht im „Moarhaus“ des Schlosses Saalhof abgehalten, welches auch noch heute erhalten ist. Am 21. Mai 1907 erfolgte der Baubeginn des heutigen Schulhauses und wurde am 30. August 1908 zur Benützung bewilligt. Für damalige Verhältnisses eine sehr kurze Bauzeit.

WappenBearbeiten

Das Wappen der Gemeinde bedeutet: „In grünem Schild die Frontansicht eines zweigeschossigen silbernen Schlosses mit zwei runden Ecktürmen, alle Gebäudeteile mit goldenen Spitzdächern, darunter rechtshin ein goldener Pflug ohne Räder, mit goldener Pflugschar und Sechmesser.“ Das Schloss stellt die vier Schlösser in Maishofen dar: Schloss Prielau, Stiegerschlössel, Schloss Saalhof und Schloss Kammer.

PolitikBearbeiten

BW

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 21 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1964–1968 Albin Neumayr (ÖVP)[2]
  • 1969–1983 Johann Brunner (ÖVP)[3]
  • 1983–1990 Hans Rieder (ÖVP)[4]
  • 1990–2004 Alois Neumayer (ÖVP)[5]
  • seit 2004 Franz Eder (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Regelmäßige Veranstaltungen
  • Vor allem während der Sommermonate bietet die Kulturinitiative Culturkreis Maishofen[6] verschiedenste Veranstaltungen (v. a. Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen) an. Auch wird häufig eine besonders für Familien geeignete Kleintierschau abgehalten.

WirtschaftBearbeiten

  • Maishofen ist ein Wintersportort. Es ist ein Ausgangspunkt für die Schigebiete in Saalbach-Hinterglemm, Zell am See und Kaprun. In Maishofen beginnen Langlauf-Loipen (klassisch und Skating), die bis nach Saalfelden / Leogang / Maria Alm gespurt sind. Außerdem gibt es einen Kinderlift bei Schloss Kammer. Zudem findet etwa halbjährlich in unregelmäßigen Abständen eine für die Region bedeutsame Versteigerung von Rindern und Kleinvieh statt.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Maishofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Albin Neumayr. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  3. Johann Brunner. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  4. Johann Rieder. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  5. Alois Neumayer (Maishofen). In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  6. Webseite des Culturkreises Maishofen